Raphael Schäfer hat sich den Zorn der (selbsternannten) Fussballexperten zugezogen! Die Leserbriefspalten im „Fachblatt“ Sport-Bild waren voll von diversen Oberlehrern, die unseren Rapha zur Ordnung rufen wollten.

Grund: Beim 2:2 in Hoffenheim sprang der Schuss von Kevin Volland im Tor auf, doch sowohl Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer, als auch der Linienrichter konnten das nicht sehen und gaben das reguläre Tor nicht. HIER hätte der Nürnberger Keeper Fairness beweisen müssen und den Schiedsrichter darauf aufmerksam machen müssen: „Ey Thorsti-Borsti, der war fei drin, gell?

Der Preis für den „FairPlay-Keeper der Woche“ wäre ihm sicher gewesen!

Nun, ist das so? Kann man von einem voll konzentrierten Profi so etwas verlangen? Wir erinnern uns an Ajax Amsterdam, die den Gegner sogar ein Tor schießen ließen.

Ich finde…

…natürlich wäre das toll gewesen, wenn Rapha so ein Sportsmann wäre. Doch würde ich dann einen Schritt weitergehen: Ein Baumjohann von Hertha BSC müsste dann im Spiel in Nürnberg auch dem Schiri sagen „Du, ich hab dem Pino ins Gesicht geschlagen. Das war falsch von mir!„. Dann würde er sich auch sparen, dass er nach dem Elfmeter gestehen müsste „Ey Schiedsmann, der woa fall kanner!“ (ich bin mir sicher, Baumjohann spricht fränkisch), da er da ja nicht mehr auf dem Feld wäre?

Und auch ein Dante von den Bayern gehört geächtet, da er den Alex Meier in den Schlußminuten der Partie Elfmeterreif geschubst hat.

Fazit: Alle sollten fairer werden, Rapha ist hier keine Ausnahme in der Bundesliga. Allerdings möchte ich auch sagen, dass diese Hochleistungssportler während dem Spiel nicht ganz zurechnungsfähig sind.

Dazu müssten aber die lieben Medien einen einheitlichen Kurs fahren und nicht bei dem einen Spieler es als „unsportlich“ ansehen und beim anderen als „schlitzorig„!

Und die Tortechnik „Chip im Ball“ muss her…

Also alles für den Glubb – Wählt Franken!

 


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5 Kommentare zu “Wort zum Spieltag: Kein Fair Play von Schäfer – und wer sonst noch so!”

  1. Salzeder sagt:

    Klar hätte sich Schäfer aus Fairplay-Sicht anders verhalten können, allerdings hab ich im Interview gehört, dass er es selber nicht gesehen hat.
    Laut seiner Aussage wusste er lediglich über Alex Esswein, dass der Ball eigentlich drin war.
    Der stand nämlich dort wo eigentlich ein Linienrichter stehen hätte müssen: Genau an der Toraus-Linie mit Blick zum Tor!

    Zudem wurde Schäfer nicht einmal zu der Sache befragt! Der Schiri war sich ja anscheinend sehr sicher alles korrekt gesehen zu haben!

    Unfair wäre es m.M.n. gewesen, wenn das Tor gegeben worden wäre, Schäfer gesehen hätte das er drin war und sich beim Schiri trotzdem beschwert hätte.

    lg
    Simon

  2. @ Simon: Nunja, in der Zeitlupe hat man aber gesehen, dass er gute Sicht hatte – soweit ich mich erinnere.

    Aber zu Deiner letzten These: Das wird aber auch regelmäßig gemacht! 🙂

  3. Claus sagt:

    Ich bin der Meinung, seit Thomas Helmer 1994 erübrigt sich eine solche Diskussion. Entweder man bleibt der bei der Schiene, die Schiris sind so etwas wie Halbgötter in Schwarz (oder Kanariengelb) und somit unfehlbar, oder man überlegt sich endlich etwas, um diese Halbgötter zu entmachten. Diw Spieler da mit einzubeziehen ist so ziemlich das letzte, was mir dazu einfällt. Wozu soll das dann führen? Man stelle sich vor, Pizarro (z.B) würde gefragt:“Ganz ehrlich, war das wirklich ein Foul?“ und er würde antworten:“ Hand aufs Herz, nein. Geben Sie mir lieber eine Gelbe Karte anstatt Elfmeter.“ Absurd? Natürlich. Aber wenn man so einen Unfug wie man jetzt an Rapha aufzieht konsequent durchdenkt, dann bedeutet das, dass man auf die Halbgötter komplett verzichten und die Spielleitung den Spielern überlassen könnte. Genauso absurd? Ja klar. Es geht beinahe bei jedem Spiel um schweineviel Kohle, sowohl für die Vereine als auch für die Spieler. Da kann man nicht ernsthaft über so ein Gentleman-like Fairplay nachdenken. Die Zeiten sind (leider) schon lange vorbei.

  4. @ Claus: Aber grad die Schiris leben doch diese Unfehlbarkeit vor, um nicht zu sagen Selbstherrlichkeit.
    Also meinst Du die Unterstützung durch Technik muss her und dann kann man die Spieler in Ruhe lassen?

  5. Claus sagt:

    @Bomber: Ganz genau. Mittlerweile gibt es auch genug Schiris, die sich über technische Unterstützung freuen würden und das auch laut sagen.

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