Schade, schade, Männer! Die Chancen waren da, aber leider, leider haben wir diese nicht gemacht. Damit scheidet der 1.FC Nürnberg nach tollem Spiel gegen die Millionen-Truppe des VFL Wolfsburg aus dem DFB-Pokal aus. Mit dieser Leistung muss einem nicht Bange sein vor der Rückrunde der 2. Bundesliga, so rocken wir die Liga! Doch so mancher Fan meinte dass das Ergebnis heute ungerecht wäre…. nun, das ganze Leben ist ungerecht, was man an dem Schicksal der kleinen Lina erkennen kann. Die Ultras haben heute der kleinen Kämpferin mit einer Trauer-Choreo gedacht. Respekt, Nordkurve Nürnberg.

Nordkurve Nürnberg trauert um FCN-LinaDer Kaderwert von 19 Millionen empfängt den Kaderwert 150 Millionen. Damit war die Favoritenrolle vor dem Spiel klar vergeben. Nur dass es der klamme Zweitligist war, der die Nationalspieler zunächst an die Wand spielte. Behrens verpasste schon nach 5 Minuten nur knapp. Danach drückte der FCN weiter und hatte Schußchancen, die dickste Möglichkeit der 1. Hälfte vergab aber Möhwald, als er von links von Behrens glänzend bedient wurde und den Ball über das Tor setzte. Aber auch Wob war nicht ungefährlich, doch deren dickste Möglichkeit könnte Bredlow gegen Dimata parieren. Der VFL rettet das 0:0 in die Kabine.

Nürnberg trauert um Lina Nach der Pause nun „Golfsburg“ mit mehr Druck, doch die Nürnberger Hintermannschaft stand. Irgendwann kam der FCN dann wieder zu Möglichkeiten. In der 56. dann DIE bezeichnende Szene: Leibold zieht nach innen und wuchtet aufs Tor, der extrem starke Grün kann nur abklatschen, Behrens versucht das Ei irgendwie in Richtung Tor zu bekommen, jeder Glubbfan hatte schon die Arme oben, doch Tisserand klärt kurz vor der Linie. Wenig später der wieder sehr agile, aber unglückliche Salli mit einer Schußchance, Grün hält – und dann Ishak im 1 gegen 1, wieder der Wolfsburger Torhüter Sieger. Grün war eindeutig bester Wolfsburger an diesem Abend.

Nun aber schwanden beim FCN die Kräfte. Wolfsburg hatte nun mehr Chancen. Valentini wollte eine Flanke mit der Brust auf Bredlow ablegen, doch Gomez spritze dazwischen und knallte das Ding an die Latte. Wenig später ein Querpass vors Nürnberger Tor, doch Bredlow klärt wieder gegen Gomez, der dann entnervt ausgewechselt wurde. 90 Minuten rum, Verlängerung.

Dass Köllner erst in der 82. Werner für mehr Offensive brachte und bei Sallis Verletzung sich für Gislason entschied, war für viele nicht verständlich. Als es Wolfsburg in der 96. Minute durch Uduokhai dann plötzlich gelang den Ball ins Nürnberger Tor zu stochern, brachte Köllner Kammerbauer für den erschöpften Erras und Teuchert schließlich erst in der 116. Minute (mehr dazu im Fazit). Wenig später konterte der VFL über links, eine Flanke in die Mitte wo Werner retten wollte, ihn aber in die Mitte „zurücklegte“ wo Ex-Glubberer Didavi wartete und trocken einschob. Ja klar, man lernt das in der D-Jugend, dass man nicht in die Mitte klärt, ich denke das war auch nicht so gewollt.

Dann wars vorbei, Mega-Applaus im Max-Morlock-Stadion für unsere Truppe! Völlig zurecht! Wir hatten den Millionen-Unterschied egalisiert! Und wie in Kaiserslautern fehlte nur das Quäntchen Glück!

Fazit:

Unser Trainer hat schon viele Spiele durch gewiefte Wechselspiele entschieden. Diesmal hatte er kein Glück. Aber hinterher schimpfen ist immer einfach. Dass es jetzt schon wieder „Fans“ gibt, die den Trainer in Frage stellen, kann ich absolut nicht begreifen. Klar, ich hätte auch nach dem 0:1 sofort auf brutale Offensive gesetzt, aber nicht nur Florian Zenger kann bestätigen, dass mehr Offensiv-Kräfte nicht immer auch mehr Offensive bedeuten. 🙂

Unsere Truppe hat sehr sauber gespielt und wenn sie dieses Niveau halten können, dann kann man mit Freude die Rückrunde angehen. Ist nur die Frage, ob uns alle erhalten bleiben – zumindest Möhwald und Teuchert haben nicht gerade Werbung für sich gemacht oder machen können.

Tja und Salli, er rackert viel, darum fällt er ja auch dauernd auf. Aber in der Offensive konsequent immer mit der falschen Entscheidung – doch ich habe ihn in der ersten Halbzeit gefeiert, als er im eigenen 16er einen Stürmer abgelaufen hat. Schön auch der  Applaus als er verletzt an der Nordkurve vorbeigeführt wurde. Hoffentlich kann er in der Rückrundenvorbereitung viel Selbstbewusstsein tanken!

Gislason dagegen verstehe ich nicht. Wie in Lautern gleich nach der Einwechslung mit einem unwiderstehlichen Antritt, aber danach nichts mehr – gestern sogar den Ball ins Aus „gezaubert“. Er könnte Spielpraxis brauchen.

Ein Wort muss ich aber auch noch zu Schiedsrichter Siebert verlieren, der teilweise ganz schön wirr agierte – außerdem hat er 2x in der Vorwärtsbewegung des FCN abgepfiffen.

Statistik: Torschüsse 23:20, Passquote 77%:85%, Ballbesitz 40%:60%, Zweikampfquote 55%:45%, Ecken 4:10 – ich würde noch erwähnen, dass ich das Verhältnis der 100%igen Möglichkeiten mit 6:4 für Nürnberg angeben würde

Fans:

Stadion Nürnberg trauert um die kleine Lina DIPG

Respekt, Nordkurve Nürnberg! Eine sehr stimmungsvolle Choreo zum Gedenken an die kleine Lina, die einen Tag nach dem Sieg in Düsseldorf mit nur 7 Jahren verstorben ist. „Machs gut, Lina. Der Himmel hat nun einen Engel mehr“ stand über die Breite des Zauns vor den Ultras, dazu gab es Sternlasspeier. Die Fahnenschwenker trugen „Mach’s gut kleine Lina“-Shirts mit einem blauen Engel. Herrliche Bilder wenngleich auch unglaublich traurig. Dieses starke kleine Mädchen hat ganz große Spuren hinterlassen! (Linas Weg hier im Blog der Eltern)

Wer noch einen Gruß an Lina hinterlassen möchte, der kann im Kondolenzbuch des Vereins FrankenHilft e.V. tun (hier).

Wieder ist es an der Zeit DANKE zu sagen: Danke an die Ultras Nürnberg UND die BDA für die Sammel-Aktionen und die schönen Choreos. Danke an den 1.FC Nürnberg und an Radio Gong dass die Trauer um Lina auch sonst im Stadion ihren Platz bekam – bei der Beerdigung von Lina waren sogar Verantwortliche des 1.FC Nürnberg vertreten: Meeske, Grethlein, die Fanbeauftragten Bergmann und „Fiddl“ Maul sowie die Ex-Spieler Markek Mintal und Rapha Schäfer, RESPEKT lieber FCN!

Danke an den Gnozzn und Kapitän Hanno Behrens, stellvertretend für die ganze Mannschaft, die immer wieder Spendenaktionen einfallen ließen und diese unterstützten. Und schließlich Danke alle Spender und Unterstützer bei FrankenHilft e.V.!

Sollte ich jemanden vergessen haben, bitte Kommentar!

Der Glubb-Blog Nürnberg wünscht Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr – und vor allem Gesundheit!

Alles für rot-schwarz


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3 Kommentare zu “DFB-Pokal: FCN – Wolfsburg 0:2 n.V.! Starker Glubb belohnt sich nicht!”

  1. Muffi 8 sagt:

    Es gibt Fans die den Trainer in Frage stellen???

  2. Ja, gibt es. Darum bleib ich diesen Facebook-Gruppen in letzter Zeit fern. Solche Spinner – hinterher is jeder schlauer!

  3. […] DFB-Pokal: FCN – Wolfsburg 0:2 n.V.! Starker Glubb belohnt sich nicht! […]

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