Frankenderby_2014_21Das wird nun echt schwer. Ausgerechnet bei Spiel Nr. 2 nach Umstellung des Glubb-Blog-Bericht-Systems auf Nachbetrachtung, folgt nun eine der schwersten Aufgaben: Spieler die Fehler machen und Fans die sich daneben benehmen. 1:5 im Frankenderby in Fürth. Fahnenmeier ist, wie man hier im Bild sehen kann, mit Papiertüte über dem Kopf seinen Fürther Arbeitskollegen begegnet und hatte somit eine recht originelle Reaktion parat. Dem Glubb-Blog verwehre ich eine solche „Flucht“, die sicher der einfachere Weg wäre. Denn leider ist so viel passiert, dass man es nicht unkommentiert lassen kann… obwohl es „nur“ ein Fussballspiel war.

Zuerst, meine Wünsche blieben größtenteils unerhört, weil sich die Mannschaft ausgerechnet für das Derby den Tag mit den haarsträubendsten Fehlern rausgesucht hat. Denn von der Statistik her siehts eigentlich gar nicht so schlecht aus: 15:29 Fouls, 15:11 Torschüsse, 52%:48% Zweikämpfe, 52%:48% Ballbesitz (Quelle CU). Und wenn man dabei noch sieht, dass der Schiedsrichter anfangs sehr kleinlich gepfiffen hat, kann man vielleicht auch die hohe Foul-Zahl erklären.

Frankenderby_2014_15Nicht erklären kann man aber warum gerade den alten Spielern, den Stützen der Mannschaft diese unglaublichen Fehler unterlaufen sind. Schäfer hat schon oft bewiesen, dass er ein guter Schlußmann ist, der bisweilen bei Flanken Probleme mit dem Rauslaufen hat. Dass er aber den ersten „reinklatscht“ und sonst auch keine 1:1-Situation – sonst seine Stärke – pariert, ist erschreckend. Als nächstes Pinola, der wirklich Steilpässe auf die Gegner gespielt hat, wo er doch eigentlich mit der Kapitänsbinde hätte voran gehen sollen?

Aber auch die neuen: Schöpf bekam nicht ein Bein auf den Boden – obwohl, eines schon, als er dilettantisch den Elfmeter verursachte. Oder Füllkrug, der hoch motiviert eine Flanke von links auf die Haupttribüne schlug. Oder auch Mlapa, der mit einer Mega-Klebe gesegnet vor Hesel aber keinen Schuß zusammenbrachte. Einzig Cristian Ramírez hat mir gut gefallen, so wie es auch Flo Zenger von CU in seiner Benotung gesehen hat.

Frankenderby_2014_18Alles schön und gut bzw. schlecht und recht, aber was ich damit sagen wollte, so eindeutig wie das Ergebnis hab ich das Spiel nicht empfunden. Denn vor dem 2:1 und danach war der FCN durchaus am Drücker! Auch nach der Pause kannst Du das Spiel gedreht haben, wenn Füllkrugs Freistoß nicht am Pfosten landet, sondern im Tor. Hätte, wenn und aber – kennen wir in Nürnberg zur Genüge. Wenn Polak gespielt hätte wäre vieles ganz anders gelaufen, klar, klar. 😉

Sinnkrise?

Frankenderby_2014_06Eher könnte das Problem bestehen, das Muffi8 schon oft angesprochen hat und das Wolfgang Laarss für die NN heute in seinem echt guten Kommentar „Zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ aufgegriffen hat? Nämlich nach einem derartigen Umbruch mit unerfahrenen Spielern und einem unerfahrenen Trainer die Meisterschaft als Ziel auszugeben. Vielleicht lastet dadurch auf der Truppe zuviel Druck? Eine Dummheit? Vielleicht hätte aber ein Ausrufen eines Konsolidierungsjahres zuviele Zuschauer und Spieler vergrault? Denn klar, welcher gute Perspektivspieler geht denn 2 Jahre in die zweite Liga?

Ich für meinen Teil bleibe bei meinen Aussagen hier im Glubb-Blog: „Gebt Valèrien Ismaël eine Chance!“ und „Eine Chance geben oder den Spielbetrieb einstellen?„! Denn wichtig ist, wo wir am Ende der Saison stehen! Klingt platt, ist aber so. Außerdem wird viel gejammert, dass Freiburg und Mainz so toll dastehen. Die haben aber ihren jungen Leuten (Spieler wie Trainer) immer die Chance auf Entwicklung gegeben.

Diese Endzeitstimmung jetzt gerade zeigt mir, dass das in Nürnberg nur sehr schwer möglich ist!

RelVoSprung -1

Hier konnte man sehen, dass noch nix zerstört ist – außer der Stolz einiger Glubbfans die endlich, endlich auf den Derbysieg hoffen. Ja ich hätte auch gerne gewonnen, aber der Aufstieg is mir wichtiger. Kommt der auch nicht, bin bestimmt auch ich wütend. Doch zur 2. Liga: Die vermeintlichen Favoriten konnten sich nicht absetzen, keiner hat 6 Punkte. Der Glubb is zwar auf Platz 10 abgerutscht, aber kann sich mit einem Sieg gegen den FSV Frankfurt zuhause wieder nach oben hangeln. Also rein rechnerisch: 3 Punkte die nicht geholt wurden.

Fans

Frankenderby_2014_14Jetzt wird es schwierig. Denn wenn wir eben bei den Spielern von Dummheiten gesprochen haben, denn so kann ich das bei dem Zwischenfall, der alle Fan-Aktionen überschattet nicht gelten lassen: Denn in einem Sonderzug die Videoüberwachung abzukleben, anschließend ein Fenster aufzuhebeln und bei voller Fahrt einen Feuerlöscher gegen eine entgegenkommende U-Bahn zu werfen ist hoch kriminell. Und selbst wenn hier die Presse ach so böse sein sollte und immer die Unwahrheit über Fussballfans schreiben sollte – ich könnte mir keine „aus Versehen“-Version dieser Angelegenheit vorstellen. Somit ermitteln Kripo und Staatsanwaltschaft zurecht wegen eines versuchten Tötungsdelikts gegen Fans des 1. FC Nürnberg.

Denn schlimm genug, dass diese fanatischen Fans einander nahezu nach dem Leben trachten („Tod und Hass…“), dass hier nun auch noch unbeteiligte betroffen sind, übersteigt meine Vorstellungskraft. Wie haben wir uns damals aufgeregt, als Bayernfans bei einem Busüberfall der Frau des Fahrers das Augenlicht gestohlen haben und ich könnte mir jetzt nicht erklären, dass jemand mit meinen Farben, mit meiner Liebe im Herzen zu meinem Verein, so einen Anschlag macht. Schade dass so etwas unter der Kategorie Fans auftaucht…

Der U-Bahn-Fahrerin an dieser Stelle die besten Genesungswünsche!

Frankenderby_2014_10Zum anderen wurde im Gästeblock dermaßen viel Pyrotechnik gezündet, dass nun auch wieder der liebe DFB ermittelt und diesmal erhebliche Strafen drohen. Da die Nürnberger hier ja noch auf Bewährung sind, droht ein Teilausschluß der Fans bei einem oder zwei Heimspielen. Gut, wenn die Stehplätze in der Nordkurve leer bleiben müssen, trifft das wieder unzählige Unschuldige und vor allem die Mannschaft, weil bestimmt keine laute Stimmung aufkommen wird. Zu sehr ist man inzwischen an das Megaphon gewöhnt.

Ich denke auch, dass der FCN das nicht mehr lange bieten lassen kann, denn die Strafen werden immer höher. Was der Verein tun kann, ist auf eine genauere Durchsuchung zu pochen, was bei viel Andrang im Stadion zum Problem wird. Oder er kann Utensilien verbieten, die Schmuggel ermöglichen. Und wenn dann keine Fahnen und Trommeln mehr zugelassen werden, empfindet man sich wieder in der Opferrolle. Also sind das eher Dummheiten…

Beim Marsch auf Fürth blieb ansonsten alles ruhig, was natürlich auch an der Polizeipräsenz gelegen haben könnte.

Frankenderby_2014_12ABER natürlich möchte ich auch erwähnen, dass die Choreo gut war – auch wenn ich mit „Wir sind der singende, tanzende Abschaum der Welt“ (aus dem Film „Fight Club“) nix anfangen kann. Aber die kleinen Fahnen usw. kamen echt gut. Auch die Heimfans hatten eine gute Choreo in der sie natürlich an die Meisterschaft von 1914 erinnerten. Zudem empfand ich die Heimfans als recht kreativ, was natürlich an dem hohen Ergebnis lag. Denn „die Fädder ham gwunner, der Glubb hat verlurn“ auf die Melodie von „einst ging ich am Strande der Donau entlang“ war wirklich gut.

Und wer weiß, vielleicht können wir ja kurz vor Weihnachten dann im Grundig Stadion singen „Nämberch hat gwunna und Fädd hat verlurn, ohooo„! :-)

In diesem Sinne: Auf bessere Zeiten und auf unseren Glubb!


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19 Kommentare zu “Nachbetrachtung: Fürth – Glubb 5:1! Persönliche Dummheiten rund um ein Fussballspiel!”

  1. Bonner sagt:

    Ich bin seit 1969 Fan unseres Glubb. Peinliche Spiele hat es seit damals leider dutzende gegeben.
    Was Teile der Ultras beim Montagsspiel angerichtet haben geht über das sportliche Desaster weit hinaus. Die Sache mit dem Feuerlöscher aus der U-Bahn mag noch die Tat einzelner Irrer sein. Der Pyrotechnik- Wahn eines halben Blocks wird bei Auswärtsspielen für alle Fans dazu führen, dass die Kontrollen schärfer und länger werden, man sich weniger tolerant bei Zaunfahnen etc. zeigen wird.
    Dynamo Dresden ist ein gutes Beispiel dafür wie Fans einen Verein kaputtmachen können. Kein größerer Sponsor hat auf so etwas Lust.

    DER CLUB BRAUCHT KEINEN SINGENDEN UND TANZENDEN ABSCHAUM.

  2. @Bonner: Das Beispiel Dynamo triffts echt gut! Da kenn ich auch viel vernünftige, aber in der Öffentlichkeit erscheinen nur „die schlimmen“. Ob daran nur die Presse Schuld is, weiß ich nicht…?

  3. Optimist sagt:

    Ich war letzte Saison mal bei Dresden – St. Pauli und fand es klasse. Innen und um das Stadion alles ruhig, super Athmosphäre, toller Support, nette Leute ringsrum – obwohl das Heimspiel verloren ging.

    Aber danach haben eine Handvoll Chaoten den St. Pauli Bus angegriffen. Es sind nur einzelne, die das schlechte Image ausmachen, aber die wirken leider. Ich weiß nicht, wie, aber das muss man einfach ausmerzen.

    Dann muss man halt die schlimmsten Chaotengruppen verbieten und die Dauerkarten sperren. Wenn man es auf den Bildern erkennen kann, nicht persönlich, aber als Gruppe, mein Gott, dann schmeiß mer halt z.B. die BDA raus.

    In Paris gab es dauernd Krawall und etliche Ultra-Gruppierungen. Die meisten davon hat man einfach verboten und danach war Ruhe! 😉 Allerdings dürfen zu den absoluten Risikospielen (gegen die Erzrivalen aus Marseille) auch keine Auswärtsfans. Vielleicht ist auch das in absehbarar Zeit ein nötiger Weg. Personalisierte Tickets wäre ein anderer, die an manche Fangruppen eben einfach nicht ausgegeben werden. Ich hab jedenfalls keinen Bock auf Chaoten, die meinen Verein in Misskredit bringen. Dann halten wir sie lieber ganz fern.

    Ansonsten muss ich hier mal lobend die Spielanalyse hervorheben. Danke für die realistische Einschätzung ohne die unnötige Derby-Hysterie!

  4. Danke, nehm ich gerne an! :-)
    Dein Beispiel Dresden ist aber mit uns echt vergleichbar: Beim Heimspiel passiert kaum was – mal vom Sturm der Zigarettenbürschla abgesehen – aber auswärts setzt es immer Strafen für das Verhalten der „Fans“.
    Ich denke aber, dass es jetzt Maßnahmen gibt, wenn man so hört was Normalo-Fans in Interviews sagen, was Vorstände sagen (GüKo) usw.! Dann können die Ultras wieder in die Opferrolle flüchten – und wir müssen halt schon 1Std vorm Spiel uns an den Eingängen anstellen…

  5. Claus sagt:

    Ich hoffe ja sehr, dass der DFB eine Teilsperrung verhängt, Blöcke 7/9/11 leer bei einem Heimspiel. Klar gibt das Kollateralschäden, das lässt sich leider nicht vermeiden, aber wer eine Dauerkarte in einen dieser Blöcke hat muss eigentlich zum erweiterten Ultra-Kreis gerechnet werden. Schlimmer ist dabei wahrscheinlich eher, dass die Ultras dann in Sitzplatzblöcken nerven werden.
    Vielleicht überlegt sich der Verein dann endlich mal, an wen er Auswärtskarten ausgibt. Gerade in Fürth habe ich kein Verständnis, wenn dann der Block voll von diesen Ultra-Kaspern ist. Wieviele OFCNs haben wohl keine Karten für dieses Spiel bekommen bzw. weniger als bestellt? Die Gästeblöcke sind in Fürth in jedem Fall rappelvoll, auch ohne die Ultras.

    Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf mein „Heimspiel“, wo ich gezwungenermaßen wieder in unmittelbarer Nähe dieser Deppen bin. Im Olympiastadion ist es schöner, da kann man ihnen aus dem Weg gehen.

  6. Nunja, es sind ja nur ein paar davon wirklich schuld – und als Masse sind sie schon wichtig für die Stimmung im Stadion.

  7. Claus sagt:

    Solange „die paar“ von der Masse gedeckt werden, geht das leider nicht anders.
    Und für die Pyroshows sind beileibe nicht nur „ein paar“ verantwortlich, das läuft gut organisiert ab.
    Ich persönlich kann auch auf diese „Masse“ im Stadion gut verzichten.

  8. fahnenmeier sagt:

    Es muss, so leid es mir für die Allgemeinheit tut, entlich etwas passieren. Sowas kann nicht im Zuge der Feuerlöscher- Ermittlungen von der Masse gedeckt werden. Wenn ich bedenke, dass sich in einem vollen Wagon um die 190 Personen befinden und keiner hier einschreitet, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln (oder noch ein Tüte über den Kopf ziehen).
    Was geht nur in den Köpfen solcher Leute vor?!
    Ich verstehe durchaus, das sich im Zuge des Derbys die Emotionen und Konfliktpotentiale erhöhen, doch wurde die Grenze hier dermaßen überschritten, da ist der Vergleich mit dem Überfall in Würzburg zu harmlos, denn hier hätte bei weitem noch mehr passieren können.
    Im alten „4’er“ (Städtischen Stadion) wurde, wenn sich jemand daneben benommen hat, einfach von den „alten Hasen“ entfernt und gut war.
    Die Pyroshow in allen Ehren, aber gerade aufgrund der DFL- Androhung muss man doch mal zurückschrauben können. Und wenn ich dann wieder lesen (mit Sicherheit) werde: „wir armen Fans“, dann ziehe ich wieder meine Tüte drüber.
    Momentan kann man sich nur schämen … für die Mannschaft, für die Vereinsführung und für so manchen „Fan“.

  9. Optimist sagt:

    Ich will ja auch nicht alle Ultras verbieten. Da gibt es auch gemäßigte Fraktionen, die wichtig für die Stimmung sind, und eben auch solche, die nur auf Krawall aus sind. Zu letzteren zähle ich die BDA, die sich ja schon im Vorfeld höchst idiotisch präsentiert haben. Wenn sich eine Gruppe durch hohes Gewaltpotential und ständige Missachtung von Stadienordnungen auszeichnet, muss man sie eben entfernen…

  10. Claus sagt:

    @fahnenmeier: Gute Idee mit der Tüte, sollte man mal im größeren Maßstab im Stadion machen. Ein paar tausend Leute mit Papiertüten über dem Kopf beim nächsten Heimspiel, das hätte was.

  11. Franke sagt:

    Vielen Dank für diesen kreativen und Niveuvollen Blog. Es zeigt mir, dass mein Sport doch noch nicht völlig kaputt ist. Wenn ich da Blogs von einer sog. Tamara ( nämberch mein glubb und ich, oder so ähnlich) lesen muss, werde ich stinksauer. Fußball ist und soll auch ein Sport für alle bleiben. Für arm, reich, schwul , hetero, was auch immer. Der Banker steht neben dem Fabrikarbeiter. Und es geht darum den eigenen Verein anzufeuern und sich nicht nur auf den Hass gegen einen anderen Verein zu definieren. Macht weiter so !

  12. Danke, Franke! :-) Ja, das angesprochene Blog ist mir auch schon unter die verwunderten Augen gekommen. Hier wünscht niemand dem anderen die Beulenpest! *facepalm*

  13. fahnenmeier sagt:

    @ Claus: gute Idee!
    Ich bin zwar beim nächsten Heimspiel nicht anwesend, könnte aber noch so um die 20 Tüten sponsoren.
    Und dann ist jedem selbst überlassen ob er sich mit schwarzem Edding „Team“, „Führung“ oder „Fans“ auf die Tüte schreibt.

  14. Claus sagt:

    @fahnenmeier: Ich wäre, ist glaube ich auch klar, für „Fans“.

  15. Optimist sagt:

    Die BLÖD berichtet:

    Versuchter Mord: Polizei fasst Club-Fan

    Nach der Attacke auf eine U-Bahn-Fahrerin kurz vor dem Frankenderby zwischen Fürth und Nürnberg (5:1) hat die Polizei den mutmaßlichen Täter gefasst. Dem 23 Jahre alten Club-Fan wird versuchter Mord vorgeworfen. Er soll auf dem Weg zum Spiel einen Feuerlöscher aus einer fahrenden U-Bahn geworfen haben – bewusst auf einen entgegenkommenden Zug. Der Feuerlöscher durchschlug dessen Frontscheibe, die 22 Jahre alte Fahrerin erlitt zahlreiche Schnittwunden. Die Spurenauswertung sowie weitere Ermittlungen führten die Kripo schließlich zu dem 23-Jährigen. Der Nürnberg-Anhänger sitzt in Untersuchungshaft.

    Jawoll! So muss das sein!

  16. Glubberer68 sagt:

    @Optimist: Find ich schon fast ne Frechheit so einen Psychopathen als „Clubfan“ zu bezeichnen. Der war entweder aus ner Klappse entflohen oder voll auf Droge!!
    Beim „schwarzen Block“ war auch nicht jeder ein Fan. Das sind doch immer die Gleichen, die da Ärger machen und dazu noch Tickets haben. Ich hab das Gefühl, dass da Teile der Ultras die Karten weitergeben an „Freunde“. Da sind bestimmt noch Krawallmacher aus Gelsenkirchen oder Wien dabei, die extra zum Frankenderby anreisen!! Kann mir doch keiner erzählen, dass dieser Mob der typische Nürnberger Anhang sein soll..

  17. Optimist sagt:

    Ja, dieser direkte Bezug zum Club hat mich im Artikel auch gestört. Das sei ja noch dahingestllt, ob das wirklich ein Dauerkartler war oder nur ein Krawall-Trittbrettfahrer.

  18. Naja, das is doch bei Demos auch so, dass immer die Idealisten die Mehrzahl stellen, aber die Krawallmacher gezeigt werden.
    Die Ultras als Vereinigung und Partner im Dialog mit dem Verein müssten sich mal äußern. Dann würde man sehen, ob sie sich distanzieren oder solche Leute decken.

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