Was hab ich ihn damals gefeiert. Ein Talent aus der fränkischen Region! Doch nun kam traditionell zum Jahreswechsel „the same procedure as every year“ der Wechsel eines Nürnberger Offensivspielers zum FC Schalke 04: Nach 2016 Allesandro Schöpf und 2017 Guido Burgstaller folgte nun in 2018 Cedric Teuchert dem Ruf… von was auch immer, nennen wir es Perspektive. An dieser Stelle, danke Cedi, machs gut auf Schalke, aber bitte nicht gegen uns! 😉

Alle Jahre wieder…

Man möchte verzweifeln und schon fast Wut auf die „großen“ Freunde von S04 entwickeln. Doch um das vorweg zu nehmen: So wird das Spiel nunmal gespielt. Denn so wie uns die Bundesligisten der zweiten Reihe die Spieler wegschnappen, so schnappen wir den Drittligisten die Spieler weg – und die den Landeslisten. Der „2. Reihe“ wiederum wird von der „1. Reihe“ (FC Bauern, Doofmund) oder gar internationalen Vereinen beklaut. Willkommen im Geschäft Fußball. Wem das nicht passt, der sollte mal wieder auf den Sportplatz beim Dorfverein gehen, die freuen sich immer über Zuschauer! 🙂

Zurück zum Cedi. Ich habe ihn (fast) immer gefeiert! Ein Talent aus Franken, aus Coburg, noch dazu mit der Spielweise die ich mag: Schnell, schnörkellos, immer mit Zug zum Tor. Erinnerungen an „meine Glubb-Zeit“ mit Eckstein & Co. wurden wach. Sein erster Profi-Treffer in Paderborn ist mir genauso im Kopf wie sein Weltklasse-Tor gegen Union oder eben jenen unwiderstehlichen Alleingang gegen den VFB Stuttgart. Völlig zurecht wurde Teuchert in 2017 von Stefan Kuntz in die U21-Nationalmannschaft berufen.

Doch gerade im ersten Halbjahr der Saison 2017/18 sah man auch den anderen Teuchert, das „schlampige Talent“. Kam er in der Vorsaison ins Spiel, wirbelte er häufig und trieb an. Diese Saison gabs auch oft hängende Schultern und hängen lassen nach Ballverlusten. Vielleicht sahen so auch seine Trainingsleistungen aus, die ihn immer wieder aus der Startelf beförderten.

Ganz klar, ich mochte Teuchert und hab mich teilweise über seine Tore besonders gefreut. Aber ich halte es da mit Uli Digmayers „Warum der Club Cedric Teuchert nicht nachtrauern muss„: Teuchert wollte weg und ließ sich auch von lohnenden Offerten des FCN nicht zu einer Verlängerung bewegen. Dass Bornemann dann zugreift, wenn es jetzt wenigstens noch Geld gibt ist für mich absolut nachvollziehbar – und Trainer Köllner sagte es auch richtig „Cedric wollte unbedingt weg, und ein unzufriedener Spieler hilft uns nicht weiter.“

Wichtig ist nun dass keine weiteren Stammspieler gehen (sofern man Teuchert als Stammspieler bezeichnen möchte), denn dann bin trotzdem weiterhin der Meinung: Da kann was tolles entstehen in Nürnberg!

PS: Heute wurde bekannt, dass Links-Verteidiger Ulisses Garcia von Werder zum Glubb kommt. Hoffentlich keine Vorsorge, weil Leibold vielleicht wechselt?!


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2 Kommentare zu “Tschüss Cedi! Machs gut, aber nicht gegen uns!”

  1. Muffi 8 sagt:

    Ich denk‘ mal eher für die option leibold ins linke mittelfeld vorzuziehen. Dann hätte man ein brauchbare option als linker verteidiger.

  2. Klingt schon besser. Aber Leibold soll sich ja schon mit Tedesco getroffen haben.

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