Da besorgt man sich euphorisch noch die letzten Tickets für das Auswärtsspiel beim KSC und fährt zum Start der Rückrunde ins ferne Wildparkstadion. Als man dort ca. 2 Stunden später das weite Rund wieder verlässt, stellt man fest, dass man wieder das gleiche Gefühl in sich trägt, wie beim letzten Mal, als man nach einem Bundesligaspiel (23.03.1991 als Vlado Kasalo in der 60. Minute zum 2:0-Endstand wohl absichtlich ins eigene Tor traf) diese Arena verlassen hat: Der Glubb is a Depp!

Da sind sie wieder diese Erlebnisse, die wir seit Hans Meyer nicht mehr kannten und auch wirklich nicht vermissten – und die uns Angst machten, dass wieder zurückkehren könnten… Denn nur VOR unserem Trainergott passierten uns diese Geschichten, dass wir einen „Blinden“ (Ausruf eines Zuschauers) „endlich“ verkauften und dieser uns dann gleich im nächsten Spiel da traf, wo es richtig weh tut. So wie ein gewisser Samuel Osei „Sammy“ Kuffour, der bei uns in der 2. Liga (!) nicht mal einen Ball stoppen konnte, dann bei den Bayern Stammspieler wurde (!!) und schließlich im Weltpokalfinale 2001 das Siegtor erzielte (!!!) und zum besten Spieler auf dem Platz (!!!!) gekürt wurde!

Diesmal war es Joshua Kennedy der eines „auflegte“, das zweite selbst besorgte und sich unter Jubelgesängen auswechseln ließ. UUUUUND gestern Abend gleich noch Geschichte schrieb: Das erste Tor eines Australiers in der Asien-Quali!!!

Und was machen unsere Neueinkäufe? Abgesehen davon, dass dieser Fenin für Frankfurt gleich 3 Mal traf und in der Sportschau bei den anderen Partien nach jedem zweiten Tor die Einblendung kam „1. Bundesligator„, spielt unser Abardonado überhaupt nicht und Hoffnungsträger Jan Koller spielte zwar gut, doch was man da gestern beim Länderspieleinsatz zu sehen bekam… also mit dem verschossenen Elfmeter und dem kläglichen Versagen vor dem Tor (wie sonst nur der Bomber Manolo das kann) sieht das fast nach Formkri…. ah, ich wills nicht verschreien – aber ich hab Angst!

Empirische Pessimisten

Ja! Genau das sind wir Glubberer! Weil wir „des alles scho kenna“ und „sobiso wissn, wäis widda nausgäid„. Da wir solche Phasen alle schon mitgemacht haben (emirisch) und der Franke an sich ohnehin etwas pessimistisch ist, verlieren wir unser (Selbst-) Vertrauen und das Vertrauen in unseren Glubb. Obwohl wir am 26. Mai noch das Berliner Olympiastadion vollgeheult haben, im Herbst in Bukarest feierten und durch den Sieg in Volos (Larissa) den Einzug in die UEFA-Cup Zwischenrunde feierten, wo nun Benfica Lissabon auf uns wartet, erwarten wir „vom Samstag wieder das Schlimmste„!

Selbst wenn – und unter Hans Meyer hat unser Club die wichtigen Spiele fast immer gewonnen – wir am Samstag verlieren sollten (unentschieden zähl ich jetzt mal zu verlieren) ist noch lange nicht alles vorbei! Genauso wenig, wie wir bei einem Sieg gerettet wären!

Vertrauen wir Meier, Bader und unseren Jungs genauso, wie wir vor dem Pokalfinale vertraut haben! Unterstützen wir sie wie vor dem Halbfinale gegen Frankfurt, als das Frankenstadion erbebte. Vielleicht bringt das Trainingslager in Bad Gögging ja wieder den gewünschten Effekt!! Wir Fans werden auf jeden Fall unsere Leistung bringen!

Und nun halte ich es mit Peter vom Vip-Raum der NZ und hör mir Maximilian Kerner (Kerners Kombo) an, singe ganz laut mit – und das erwarte von Dir lieber Leser auch! Also zusammen:

Iech bin a Glubberer! Und iech wers immer bleim!!! *sing*

Der Club ist ein Depp!
The Club is a fool!
El Club es un boludo!
Le Club est un imbécile!
O Clube é um idiota!
Il Club è uno stupido!


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1 Kommentar zu “Der Club is a Depp sagen die empirischen Pessimisten”

  1. fahnenmeier sagt:

    schäina berichd …

    ich hoobs gsoochd.

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