Der Glubb kanns auch gegen destruktive Gegner! Darmstadts Plan war scheinbar ein 0:0 im Max-Morlock-Stadion zu erreichen, doch der FCN konnte mit Geduld und einem starken Reichert einen weiteren Heimsieg einfahren. Der 1.FC Nürnberg schlägt Darmstadt 98 mit 2:0 und kann damit als einziges Team der “Über-Hertha” auf den Fersen bleiben. Zusätzlich konnte ein Neuzugang endlich seinen ersten Treffer für Nürnberg erzielen. Vielleicht platzt ja jetzt der Knoten bei ihm.
Der FCN legt los und bestimmt das Spiel, Darmstadt steht mit 11 Mann hinten drin. Lubach versucht mehrere Flankenläufe, die nicht immer einen Abnehmer in der Mitte finden. Erst in der 18. Minute kommt Darmstadt mal vor das Nürnberger Tor.
Der Glubb erspielt sich aber auch keine zwingenden Chancen und geht so mit einem 0:0 und einem Ballbesitz von ca. 80% in die Halbzeitpause.
Gleich nach dem Wiederanpfiff der FCN nun mit mehr Dampf und gleich einer Torchance, doch Scobels Kopfball geht über das Tor (47. Minute).
Dann die 50 Minute und Böving mit einem Pass in die Tiefe zu Markhiev, der Höher 16er quer spielt, Justvan lässt den Ball durch und Scobel kann rechts unten versenken! TOOOR! 1:0! Mega gespielt! Justvan lässt die Halbe Hintermannschaft aussteigen, weil er den Ball passieren lässt!
Jetzt war der Glubb im Spiel! Gleich 3 Minuten später spielt Böving den Ball vors Tor, Porstners Schussversuch wird zur Ecke abgewehrt. Die Ecke kommt vors Tor, doch Kalogeropoulos köpft zu zentral auf das Tor.
Nach einer Stunde müssen Janisch (gelb-rot-gefährdet) und Lubach für Masouras und Ghrieb weichen, wenig später kommt auch Haugen für Scobel ins Spiel.
In der 68. Minute legt Ghrieb für Böving auf, doch der Schuss geht weit über das Tor. Nur 2 Minuten später setzt Ghrieb Justvan per Hacke in Szene, der zu einem Solo ansetzt, aber knapp neben das Tor trifft.
Dann merkt Darmstadt, dass sie auch etwas tun müssen, und wie. Smit mit einem Kopfball, den Reichert parieren kann und wenig später Richter mit einem Fernschuss. Reichert pariert erneut.
In der 77. steht El Kadiri völlig frei vor Reichert, trifft zum Glück aber den Ball nicht, sodass Reichert locker fangen kann.
Erst in der 85. Minute wird Nürnberg wieder gefährlich: Markhiev flankt und Haugen köpft im Fallen den Ball nur extrem knapp am Tor vorbei.
Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit bringt Haugen im Fallen den Ball zu Ghrieb, der ein unwiderstehliches Solo hinlegt, quer zum Tor läuft, um dann aus 6 Metern an Torhüter Brunst zu scheitern. Böving war mitgelaufen und kann den hohen Abpraller ins leere Tor köpfen! TOOOR! 2:0! Die Entscheidung! Endlich kann der Däne seinen ersten Treffer für den FCN machen! Freut mich sehr für ihn!
Nur eine Minute später ein Kopfballtor von Lührs, das aber der VAR wg einer Abseitsstellung zurücknimmt. Kurz vor dem Schlusspfiff darf der Matchwinner aus dem auch noch mitspielen! Dann der Schlusspfiff! Heimsieg Nummer 4!
Fazit:
Der 1.FC Nürnberg kann auch Arbeitssiege. Darmstadt war über weiter Strecken schwer zu bespielen, weil sie hauptsächlich auf Zerstören aus waren. In manchen Szenen hatte der Glubb aber auch Glück, das eben hat, wenn man oben in der Tabelle steht. Man könnte es aber auch als das Glück des Tüchtigen bezeichnen.
Statistik: Tore 2:0, Torschüsse 22:10, Ballbesitz 63:37%, Zweikampfquote 52:48%, Ecken 10:3, xGoals 2,12:1,15. Die Dominanz ist an diesen Zahlen wunderbar abzulesen.
Für Böving freut es mich sehr, dass er als Offensivspieler treffen konnte, das wird ihn beflügeln. Bei Ghrieb ist dagegen der Knoten noch nicht geplatzt und man muss sagen, dass das 2:0 abgestaubt werden konnte, ist sowohl sein Verdienst wie auch sein Glück. Denn diese Chance nicht zu machen hätte Mecker gegeben.
RelVoSprung +3/+13
Hertha marschiert und nur der FCN kann ihnen auf den Fersen bleiben: Tabellenführer Berlin siegt im Spitzenspiel mit 2:1 gegen Wolfsburg und bleibt vor Nürnberg. Kaiserslautern nach dem 1:0-Sieg in Osnabrück auf Platz 3.
Am Tabellenende hat die Dynamo Dresden durch ein 3:0 über die Westvorstadt aus dem Keller geschossen. Neues Schlusslicht ist Kiel nach der 1:2-Heimniederlage gegen Bielefeld, hinter Darmstadt. Der KSC nach einer 3:2-Niederlage in Bochum nun auf Platz 16.
Fans:
Klasse dass auch bei diesen Temperaturen wieder über 40.000 Zuschauer in MMS kamen! So ist das, wenn der Glubb oben mitspielt! Aber auch auswärts fahren viele Leute mit, weshalb es kaum Karten für Spiele wie auf Pauli oder Heidenheim gibt.
Die Nürnberger Fans präsentierten zu Beginn eine Trauerchoreo für den langjährigen Busfahrer der Ultras: “And I miss you and nothing hurts like no you”. Ruhe in Frieden, Olaf.
Zur zweiten Hälfte gab es dann eine herrliche Choreografie für ein neues Stadion: “Nürnberg fordert eine neue Heimat für den Club” mit mehreren Einzelspruchbändern wie “Rollstuhlplätz gehören in die Kurve”. Hoffen wir, dass es hier langsam mal voran geht.
Am Abend war dann wieder “Fränkischer Abend” bei den Ultras Nürnberg mit unfassbar vielen Gästen aus Brescia, sehr eindrucksvoll.
Nun ist wieder Länderspielpause, aber zum Glück nur ein Wochenende und nicht wieder so lange wie vor ein paar Wochen. Am 21.11. kommt dann aber Eintracht Braunschweig ins Frankenland, die derzeit auf Platz 13 in der Tabelle stehen. Also der perfekte Gegner, damit ein paar Clubstürmer den Knoten platzen lassen und ordentlich Tor schießen!
Alles für rot-schwarz
Danke für die Bilder Klinkers, Ferdi, Heiko und Paddi
@glubb_blog_de folgen« St. Pauli – FCN 1:3! Eiskalter Glubb im Stile einer Spitzenmannschaft!










