Bomber Manolo on Januar 16th, 2021

Schade FCN, das war eine echt starke Leistung, aber am Ende steht man mit leeren Händen da. Der 1.FC Nürnberg verliert beim VfL Bochum mit 3:1 und erntet viel Schulterklopfen für eine erneut tolle Leistung. Leider hatte man nach vorne nicht das nötige Glück und nach hinten das “Pech” dass der Gegner das “Glück” hatte (Bild vom 0:0 aus 2010). Dennoch für mich weiterhin ein Aufwärtstrend.

Bochum peilte den 5. Heimsieg in Folge an, eine Tatsache die der Glubb seit Jahren nicht schafft. Dementsprechend schwer war die Aufgabe hier im ehemaligen Ruhrstadion. Der VfL auch gleich mit Vollgas und Chancen. Plötzlich der Glubb in der Offensive mit einer schönen Flanke und Schäffler jagt das Ding über das Tor. Ein paar Augenblicke später aber wieder ein Bilderbuch-Angriff: Krauß mit dem Ballgewinn, Nürnberger wartet lange und spielt das perfekt in den Lauf vom heute starken Hack, der wieder lange wartet und dann in die Mitte vors Tor spielt. Dort kommt Schäffler und bugsiert den Ball mit etwas Glück ins Tor. 0:1! Tor für den Glubb!

Gleich im Gegenzug glich Bochum aber aus. Leider war es wieder Valentini, der das Abseits aufhebt. Allerdings gehen Sörensen & Co. auch nicht entscheidend zum Kopfball hoch um Gamboa an der Vorlage zu hindern. 1:1. Wie gewonnen so zerronnen.

Nach der Pause brannte der FCN dann aber ein Feuerwerk ab, Bochum kam nicht aus der eigenen Hälfte. Das ganze gipfelte in einem Konter: Hack auf links durch, steigt auf den Ball und legt ab auf Singh, der uneigennützig auf Schäffler ablegt. Leider nagelt Nürnbergs Sturmtank das Ding in die Wolken!

Das war aber das Halali für Bochum, die nun den FCN in seiner Hälfte einschnürten. Aber lange Zeit keine Gefahr, Mathenia bekam nix zu halten.

Aber wie das so ist, wenn ein Team oben steht und das andere unten: Ein Sonntagsschuss regelt das ganze! Nachdem eine Torchance schon fast geklärt war, störte Schleusener Tesche nicht konsequent und der packt ein Tor des Monats aus! 2:1 für Bochum. Kann der Glubb noch mal rankommen?

Kurz vor dem Ende verlängert Valentini eine Flanke unglücklich und wieder Tesche kann aus 5 Metern abschließen. Glück des Tüchtigen. Messe gelesen, Drops gelutscht.

Fazit:

Der Sieg für Bochum ist nicht unverdient, aber für meinen Geschmack zu hoch und ein Punkt für Nürnberg wäre ebenfalls verdient gewesen. Bochum ist einfach das gefestigtere Team. Nürnberg hat eine gute Truppe, der Unterbau aber lässt zu wünschen übrig. Die Einwechslung von Schleusener verpuffte ebenso wie die von Zrelak oder Dovedan. Behrens hatte am Ende zumindest eine Chance, vielleicht könnte man ihn auch mal eher bringen.

Zu Singh mal wieder ein Wort: Auch heute wieder mit vielen falschen Entscheidungen und zudem mit einem Foul das mindestens Gelb hätte geben müssen – manch einer sagt sogar Rot wäre in Ordnung gewesen. Aber ja, bei allem schimpfen über den Neuseeländer: Der andere auf der Position, Dovedan fällt ja überhaupt nicht auf!

Hier könnte Klauß öfter auf die ganz jungen wie zum Beispiel Shuranov zurückgreifen!

Schäffler kommt langsam in Nürnberg an und wird ein richtiger Glubberer. Das Versemmeln von 1000%igen Chancen klappt schon ganz gut.
(Glubb-Blog auf Twitter)

Statistik: Tore 3:1, Torschüsse 14:12, Ballbesitz 60:40%, Zweikampfquote 58:42%, Laufleistung 110:111km, Ecken 5:2. eine wirklich engagierte Leistung des FCN, aber Bochum einfach besser.

RelVoSprung -10/+6

Das Ende der Tabelle rückt langsam näher. Wir brauchen eben bald mal wieder einen Sieg. Nun kommt Hannover am kommenden Sonntag ins Max-Morlock-Stadion, die heute auch wegen einem gewissen Guido Burgstaller gegen St. Pauli zuhause 3:2 verloren haben.

Das ist aber der letzte Klopper, danach gehts gegen Regensburg und Sandhausen. Spätestens dann MÜSSEN Siege her!

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Bomber Manolo on Januar 9th, 2021

Ein Nürnberger ist Hamburger und trifft als Nürnberger ins Hamburger Tor“! Das war der beste Moment in dem Spiel, das für viele eine der besten Saisonleistungen der jungen FCN-Truppe war. Leider konnte man die Hamburger Jungs nicht über 90 Minuten kaltstellen, dennoch bin ich echt zufrieden mit dem Punkt gegen den Tabellenführer: Der 1.FC Nürnberg spielt in der Neuauflage des Meisterschaftsfinales von 1922 gegen den Hamburger SV 1:1 und lässt zumindest bei den Fachleuten aufhorchen: Eine Entwicklung ist weiterhin erkennbar!

Für den rotgesperrten Trainer Klauß stand diesmal Tobias Schweinsteiger (bitte nicht “Schweini II” sagen) an der Außenlinie und um das vorweg zu nehmen: Vielleicht könnte man das öfter so machen, denn die Truppe war heute top eingestellt – ohne damit Klauß kritisieren zu wollen.

Der Glubb ließ zu Beginn den HSV kommen und kam erst langsam aus der Deckung. Dann aber gewaltig: Nürnberger mit einem sehenswerten Schlenzer an die Latte (10. Minute). Nur 4 Minuten dann ein Bilderbuchkonter des FCN: Einn Ball ergattert, Valentini schnell und steil auf Hack, der in der Mitte auf Nürnberger flankte, welcher gekonnt ins linke Eck vollstreckte: 1:0! Hammertor! So will ich das sehen!!

Auch in der Folge nun der Glubb ebenbürtig mit dem HSV! Erst in der 33. Minute der FCN mal unsortiert: Leibold steil auf Jatta und der wohl noch nicht im Aus flach auf Terodde am ersten Pfosten, drin. Mathenia ohne Chance, 1:1.

Nach der Pause das Spiel unverändert gut, von beiden Teams! Der FCN sogar mit den besseren Chancen, zum Beispiel als Schäffler sich den Ball ergatterte, aber leider keinen strammen Schuss zusammenbrachte. Zum Ende hin sicherte der Glubb mit vielen Einwechslungen den Punkt und kann mit erhobenem Haupt den Rasen verlassen.

Fazit:

Gleich mal vorne weg, weil ich hier gerne auch Schiedsrichter kritisiere: Felix Brych heute für mich mit einer super Leistung. Einzig als Hunt schreiend über Schäffler geflogen ist, würde ich für Fehlentscheidung plädieren. Die Situation vor dem Tor wird wohl richtig gewesen sein, denn sonst hätten die technischen Überwachungsgeräte oder der Köllner Keller sich schon gemeldet dass der Ball von Jatta im Aus war. Wenn ich schon beim loben bin: Mühl war heute überragend, besonders in der 2. Hälfte als er gegen Terodde glänzend rettete und sogar auch den darauffolgenden Ball erneut klärte. Respekt!

Bei unserem Valentini waren heute wieder Licht und Schatten zu sehen: Der Steilpass zum Tor überragend, aber als er in der 2. Hälfte einen Kopfball in den Lauf von Leibold köpfte eher nicht so. Überhaupt sollte der Glubb auch mal solch resolute “Büffel” holen wie Ambrosius und Kinsombi, die in der 2. Liga echt gut zu gebrauchen sind.

Tja und Singh, ich bin nun offiziell auf der Seite der Leute, die wohl keine Ahnung haben: Ich nahm erneut viele Fehlpässe von ihm wahr, so stoppte er zum Beispiel einen schönen  Konter durch ein unsauberes Abspiel auf Hack. Aber er durfte bis zur 87. Minute auf dem Feld bleiben und wurde nach dem Spiel sehr gelobt.  Offenbar verfüge ich nicht über den notwendigen fachmännischen Blick auf expected goals! 😉

Statistik: Tore 1:1, Torschüsse 13:12, Ballbesitz 39:61%, Zweikampfquote 46:54%, Laufleistung 116:116km, Ecken 1:5. Das zeigt sehr schön wie stark der HSV wirklich war, um so höher ist der Punkt heute einzustufen. Und wenn man betrachtet, dass wir gegen Kiel und Fürth verloren haben, ebenfalls.

RelVoSprung -7/+8

Was für wirre Ergebnisse! Die Westvorstadt verliert beim Karlsruher SC mit 2:3 nach 2:1-Führung, während Heidenheim in Sandhausen eine 4:0-Klatsche bezieht! Heute dann lassen die starken Kieler bei St-Pauli mit 1:1 Federn und Würzburg gewinnt bei Osnabrück 3:2! Wahnsinn!

Nun geht es am kommenden Samstag für den FCN zum VfL Bochum, wo ein gewisser Dany Blum für Erfolge sorgt. Mit einer solch aufopferungsvollen Leistung wie heute ist mir da aber nicht Bange, hoffentlich wieder mit Lohkemper, damit unser Schäffler nicht mehr alleine für sich kämpfen muss.

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Bomber Manolo on Januar 2nd, 2021

Die Wochen der Wahrheit, hat der Trainer Klauß sie genannt. Nun sind sie da und zeigen ziemlich grausam, dass unsere Träume in Richtung möglichen Aufstieg völlig verfrüht kamen. Der 1. FC Nürnberg verliert glanzlos beim 1.FC Heidenheim mit 2:0 und zeigt dass zum oberen Tabellendrittel noch einiges fehlt. Vielleicht sollte man sich wirklich noch überlegen auf dem Transfermarkt aktiv zu werden.

Das Spiel war etwas wie das in Kiel: Schön anzusehen, aber nach vorne passierte nix – und hinten gibt es immer diesen einen individuellen Fehler. Diesmal verlor Valentini seinen Gegenspieler aus den Augen. Ein perfekter Chipball und kurz vor dem Pausenpfiff plötzlich das 1:0 für Heidenheim.

Nun musste was nach vorne passieren. Der Glubb machte ordentlich Dampf und kam zu Chancen. Aber Valentini brachte keinen Druck hinter seinen Ball nach einer Ecke. Leider gab es in der Folge schöne Schusschancen, die aber allesamt in die Wolken gingen, die größte vergab Dovedan als er vom Elferpunkt am langen Eck vorbeizielte.

Dann kam aber Heidenheim wieder zu Möglichkeiten. Nach einer Ecke konnte Schäffler Gegenspieler Mainka nicht am Kopfball hindern und der Ball zappelte zum 2:0 im Netz. Das wirds wohl gewesen sein.

Robert Klauß warf noch mal Offensivkräfte rein, doch Zrelak vergab aus 3 Metern per Kopf, und als er traf stand leider Schäffler im Abseits und sprang über den Ball. Nach der Regel kann man das pfeifen. Ebenso wie die rote Karte für Trainer Klauß in der Folge der Entscheidung. Er trat eine Flasche weg, die dann auf dem Spielfeld landete. Kann man pfeifen, muss man aber nicht.

Schade dass Zrelaks Tor nicht zählte, das wäre noch mal ein Halali zum 2:2 gewesen. So aber steht ein sang- und klangloses 2:0 zu Buche.

Fazit:

Das Fehlen von Lohkemper war zu merken, Singh ist bei weitem kein adäquater Ersatz. Ob ich noch mal Fan von dem Neuseeländer werde, wage ich zu bezweifeln. Hier würde ich lieber ein eigenes Talent sehen, das permanent eine Chance bekommt, oder auch Schleusener. Aber er hat nicht allein die Schuld an der Niederlage zu tragen, völlig klar.

Gerade auch die Verteidigung sah heute nicht so sattelfest aus, wie man es sich beim FCN gerne einredet. Eventuell hat Dieter Hecking hier jemanden im Auge, den man in der “Winterpause” holen könnte.

Statistik: Tore 2:0, Torschüsse 16:12, Ballbesitz 52:48%, Zweikampfquote 48:52%, Laufleistung 123:121km, Ecken 3:2. Sehr erfreulich die Laufleistung und die Zweikampfquote, was zeigt dass der Glubb ein gutes Auswärtsspiel gemacht hat, nur leider nach vorne zu wenig gemacht hat.

RelVoSprung +7/-8

Der Glubb rutscht wieder ab, und die Tabellennachbarn spielen erst noch. Update folgt…

Nun kommt am Samstag der Hamburger SV ins Max-Morlock-Stadion und danach geht es zum glänzend aufgelegten VfL Bochum. Sagen wir es so, in den beiden Spielen können wir nur überraschen.

Also lassen wir uns überraschen.

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Bomber Manolo on Dezember 20th, 2020

“Es könnte alle so einfach sein, isses aber nicht” lautet ein Song der Fantastischen Vier zusammen mit Herbert Grönemeyer und wurde von Sky-Reporter Jörg Dahlmann während des Spiels zitiert. Wie ich finde sehr passend, vor allem wenn man sich den Spielverlauf und die 100%ige Chance von Hack betrachtet, mit welcher das Spiel entschieden gewesen wäre. So musste hinten raus noch ganz schön gezittert werden. Aber dennoch konnte der 1.FC Nürnberg sein letztes (Heim-) Spiel 2020 gegen Erzgebirge Aue mit 1:0 gewinnen und somit relativ ruhig die Weihnachtspause angehen. Der Aufwärtstrend beim Glubb hält offenbar an. Außerdem sind wir wieder beim Thema: Statt zwei Spiele unentschieden zu spielen ist es besser eines zu verlieren und dafür eines zu gewinnen: Bleibt unterm Strich 1 Punkt mehr! 😉

Sah nicht immer so aus! Gleich nach 30 Sekunden war Aue mit einer dicken Chance am glänzend postierten Mathenia gescheitert! Nürnberg wirklich geschockt und Erzgebirge rollte einen Angriff nach dem anderen auf unser Tor. Erst nach einer halben Stunde dann der Glubb mit seinem ersten Torschuss, was aber das Halali für weitere Offensiv-Aktionen war. Denn nur wenig später Überzahlsituation für Nürnberg: Singh schickte mit einem ersten gelungenen Ball Schäffler auf die Reise, der wartete auf der linken Seite perfekt ab bis Hack im Rückraum freigelaufen war. Ein Pass und der 22jährige Stürmer schloß per Aussenrist ab! TOOR! 1:0 überragend!

Kurz vor der Pause eine schöne Flanke auf Schäffler, der aber leider zu zentral auf das Tor köpfte. Nach der Pause ließ der FCN Aue kommen und hatte das Spiel weitgehend im Griff. Erst in der 63. Minute dann Aue mit so etwas wie einer Chance, doch der Ball ging am Tor vorbei. Aue drückte aber immer weiter: Mathenia bei eine Fernschuß auf dem Posten, nur Minuten später war Hack durch, legte den Ball zwei Mal mit dem Kopf vor und lief alleine auf Männel zu. Leider schloß er überhastet ab, statt in der Geschwindigkeit den herausgeeilten Torwart zu überlaufen und setzte den Ball knapp neben das Tor. Das wäre die Entscheidung gewesen!!

In der Schlußphase noch mal eine dicke Chance für den FCN: Weite Flanke von Geis, Zusammenprall am langen Pfosten und Mühl alleine vor dem Tor – drüber. War aber vom Schiri eh abgepfiffen… trotzdem muss sowas sitzen!

In der Nachspielzeit dann die dicke Chance: Freistoss für Aue am Nürnberger 16er. Nararov tritt an und nagelt ihn in die Wolken. Nach 2 Eckbällen wars überstanden! Heimsieg!

Fazit:

Herrlich dass die Entwicklung weiter fortschreitet! 7 Punkte nach 7 Spielen, jetzt nach 13 Spielen 19 Punkte! 4 Siege aus den letzten 6 Spielen! So könnte das doch weitergehen, oder?

Nun aber dazu, dass ich heute öfter mal auf mein Sofa eingeprügelt habe. Singh und Co. verloren in der ersten halben Stunde (gefühlt?) jeden Ball im Mittelfeld. Immer wieder wurde der Ball zu lange gehalten oder zu spät gespielt. Zum wahnsinnig werden. Dafür war Mathenia heute echt stark! Mal sehen obs zur Note 1 langt! (Hat es, siehe CU uns Elf des Tages)

Ein Wort zu Schleusener: Beim Held der Relegation scheint der “Kristiansen-Fluch” am Werk zu sein! “Wird ein Däne zur fränkischen Legende” hieß es damals im Pokalfinale 2007! Leider hat Jan Kristiansen in 47 Liga-Spielen kein Tor für den 1.FC Nürnberg erzielen können. Schleusener ist derzeit auch noch ohne Punktspiel-Torerfolg im Trikot des FCN und hatte auch heute wieder wenig Möglichkeiten – und damit weiterhin schlechtere Karten als Lohkemper, der heute mit Grippe ausfiel (ja, die gibts noch). Wir haben also ein Projekt für nächstes Jahr. Und wenn es nicht klappen sollte, dann ist der Schleuse-Einkauf trotzdem jeden Penny wert gewesen. 😉

Statistik: Tore 1:0, Torschüsse 11:16, Ballbesitz 44:56%, Zweikampfquote 51:49%, Laufleistung 119:116km, Ecken 3:5. Erfreulich für mich wieder die viel gelaufenen Kilometer und die erneut positive Zweikampfquote. Und da sind wir beim “meinem” Thema: Das Glück. Denn klar, springt das Ding nach 30 Sekunden rein, kann das Spiel anders laufen, aber genauso kann Hack sein 2. Ding machen und es ist nicht gefährdet. Solche Werte sind es, die das Glück eben “erzwingen” (können)! Darum hab ich ein gutes Gefühl beim Trainer Robert Klauß!

ReVoSprung -4/+8

Ein Spieltag ohne Überraschungen. Kiel gewann und ist damit “Weihnachtsmeister”, Fürth gewann, Bochum auch, Düsseldorf auch und der HSV kann noch mit einem Sieg in Karlsruhe auf Platz 2 springen.

Am Tabellenende sind Braunschweig, Sandhausen, Pauli und Würzburg schon etwas abgeschlagen. Scheint hier ein 4-Kampf zu werden.

Schlußfazit: Das Spiel gegen Aue war für mich DER Indikator wie der FCN steht, weil es ein Gegner ist, der nicht als “zu groß” eingestuft werden kann, der aber auch derzeit einen Lauf hat. Und das Spiel konnte gewonnen werden.

Nun geht es bereits am 2. Januar wieder weiter mit einem Auswärtsspiel in Heidenheim! Bis dahin…

wünscht der Glubb-Blog frohe Weihnachten und alles Gute fürs neue Jahr!

Bleibt gesund!

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Bomber Manolo on Dezember 16th, 2020

Schade, wenns nach Kiel geht, rechnet man sich beim FCN traditionell was aus. Klar, das kleine Kiel, der große Glubb, Pokalspiele beim Underdog und natürlich das 3:1 das uns 2018 den Weg zum Aufstieg geebnet hat (siehe Bild). Doch wie sehr sich die Zeiten geändert haben, konnte man heute sehen. Holstein Kiel ein gefestigter Zweitligist, der von der Tabellenspitze grüßt. Nürnberg dagegen fast in den Keller abgestürzt, hegt das zarte Plätzchen das da Aufwärtstrend heisst. Entsprechend viel stand für den Glubb also auf dem Spiel, weshalb man offenbar gehemmt war. Letztendlich verliert der 1.FC Nürnberg verdient bei Holstein Kiel mit 1:0 und muss sich vorwerfen lassen viel zu spät was fürs Toreschiessen gemacht zu haben.

Gleich vorne weg, der Glubb stand heute sehr gut in der Defensive und zeigte abermals eine Entwicklung im gesamten Spiel. Kiel hatte in der ersten Hälfte richtige Probleme mit dem fränkischen Spiel – das sogar Chancen generierte! In der 9. Minute war Lohkemper alleine durch, in der Mitte lauerte Schäffler, doch plötzlich ein Pfiff. Was da gepfiffen wurde versteh ich nicht, denn nach meine Verständnis ist der Kieler in seiner Drehung auf Lohkemper aufgelaufen, Körpereinsatz und so. Is ja erlaubt. Fast wütend macht es mich, dass der Schiedsrichter wieder einmal entgegen der Vereinbarung gehandelt hat, die da besagt “immer weiterspielen lassen um dann den Videobeweis das regeln zu lassen”. Aber das hatten wir beim Schalke-Spiel ja schon einmal.

In der 21. Minute dann zappelte der Ball sogar im Kieler Tor, doch Schleusener stand leider im Abseits. Schade, gerade für ihn hätte mich das echt gefreut wenn er endlich sein Liga-Tor für den Glubb macht.

Erst kurz vor der Pause kam Kiel zu Chancen, doch Mathenia war auf dem Posten.

Nach den Pausentee nun aber Nürnberg nur noch als Verteidigungsriegel. Nach vorne ging nichts mehr, aber auch Kiel kam nicht durch. Aber lange geht das nicht mehr gut, das spürte man.

Dann ging Schäffler vom Platz und Singh kam. Auf einemal war wieder Lohkemper durch, gut von Schleusener geschickt, doch der Ex-Magdeburger mit der falschen Entscheidung: Statt nach innen zu passen, versuchte er den Kieler Schlussmann auszuspielen, der den Braten aber gerochen hatte und Lohkemper den Ball vom Fuß stahl.

Wenig später schliefen die Nürnberger nach einem Freistoß an der Außenlinie, Kiel machte schnell, Reese ließ den jungen Knothe alt aussehen und flankte in die Mitte wo Fin Barthels sehenswert per Fallrückzieher zum 1:0 einschoß! Nur 10 Minuten vor Schluss.

Nun ging der FCN “all in”. Klauß warf jeden in die Partie der irgendwas mit Offensive zu tun hatte. Und siehe da, plötzlich ging was?! Behrens mit dem ersten Nürnberger Schuss aufs Tor kurz vor dem Ende… leider viel zu spät, auch wenn zu sehen war, dass Kiel hier wirklich Probleme bekam. Das wars. Aus.

Fazit:

Es ist eine verdiente Niederlage, auch wenn einem die spielerische Entwicklung echt Mut macht. Doch nur mauern geht nicht und für mich unverständlich auch, warum man nach den letzten Auswärtserfolgen von diesem Weg abgewichen ist.

Von dem Spielern hat mir heute Handwerker sehr gut gefallen, auch technisch auch sehr ansehnlich. Kritik muss ich an Schleusener üben, der bei einer Flanke nicht versucht das Tor zu machen, sondern einen Elfmeter zu schinden. Das kannst Du besser Schleuse, zum Glück hast Du in Ingolstadt nicht versucht zu schinden. 😉

Statistik: Tore 1:0, Torschüsse 11:7, Ballbesitz 65:35%, Zweikampfquote 49:51%, Laufleistung 117:120km, Ecken 7:5. Wie gesagt, das Engagement war da, viel gelaufen und tolle Zweikampfquote. Aber von den 7 “Ballbewegungen in Richtung Tor” fielen die meisten erst in den letzen 5 Minuten.

RelVoSprung -5/+5

Unfassbare Ergebnisse an diesem Spieltag. Der HSV gewinnt mit 4:0 gegen Sandhausen, die grünen Männchen aus der Nachbarschaft verlieren zuhause 0:4 gegen Darmstadt und Düsseldorf ist mit einem 3:0 plötzlich auch oben in der Tabelle dabei, weil Bochum in Hannover verloren hat.

Am Tabellenende sind Braunschweig und Sandhausen auch schon etwas abgeschlagen. Das absolute Kellerduell Würzburg gegen Pauli wurde leider abgesagt.

Die Wochen der schweren Gegner hat also leider schlecht angefangen. Nun muss im letzten Heimspiel in diesem Jahr gegen Aue möglichst ein Sieg her.

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Es war der Sky-Reporter beim letzten Sieg in Paderborn, der es zum ersten Mal ansprach. Die BILD brachte es dann ein paar Tage später: Der Glubb ist auf Aufstiegskurs. Musik in des Glubfans Ohren! Denn, so die These, wann immer der FCN zu einem solchen Zeitpunkt einer Zweitliga-Saison diese Punktausbeute hatte, ist er am Ende immer aufgestiegen (1997/98 als 3., 2003/2004 als 1. und 2008/2009 als 3.)! Also ist die Euphorie zurück am Valze – und dann dieses Spiel. Was sagt man als Fazit? “Glücklich” oder im “Stile einer Spitzenmannschaft“? In jedem Fall hat er 1.FC Nürnberg sein Heimspiel gegen die Kickers Würzburg mit 2:1 gewonnen und damit endlich mal wieder ein Frankenderby als Sieger verlassen – wenn auch “nur” das kleine.

“Die Wädsburcher sölle ihr Bunggde wu annersch hol”

Der Glubb hat das Spiel bestimmt und gleich eine Chance: Lohkemper alleine vor dem Tor, doch vor dem Schuß konnte der Ball noch weggespitzelt werden. Aber Nürnberg weiter dran, das Tor für uns nur eine Frage der Zeit. Würzburg nur mit harmlosen Vorstößen. Dann die 36. Minute: “Mei Hanno” Behrens spielte von Anfang an und passte in der Vorwärtsbewegung auf Valentini. Der mit einer weiten Flanke auf Lohkemper, welcher gleich in die Mitte weiterleitete, wo Schäffe das Ding einnickte. Giefer noch dran, aber keine Chance! 1:0! TOR! Jawoll!

Kurz vor der Pause aber klatschte der Ball an unseren Pfosten und deutete an, was in der 2. Hälfte folgen sollte: Denn da war der FCN plötzlich völlig von der Rolle. Würzburg machte das Spiel und kam wahrhaftig zu Chancen. In der 56. Minute bekam Nürnberg den Ball wieder mal nicht weg, weite Flanke auf Kopac, der das Ding an den Pfosten nagelte. In der Mitte musste der Ex-Glubberer Baumann nur noch ins leere Tor einschieben. 1:1. Verdient.

Der Glubb kam schwer wieder in Fahrt, erst als Klauß im Mittelfeld durchwechselte wurde es besser: Schäffler mit einem Kopfball an den Pfosten – wenig später der eingewechselte Knothe nach einer schönen Aktion mit links auch an den Pfosten. Oh mann, das kann doch nicht sein.

Würzburg hatte bisher in der Fremde noch keinen einzigen Punkt ergattern können. Wieder mal der “Aufbaugegner Nürnberg” am Werk? Dann die Nachspielzeit, noch mal Eckball fürn Glubb. Geis schlägt das Ding nach innen, wo Sörensen hochsteigt und ihn sehenswert einnickt! TOOOOOR! Megajubel!! 2:1 in der Nachspielzeit! Endlich mal schaffen wir sowas! Das war der Sieg! Jubeltraube um den Dänen! Aus! Endlich mal ein SIEG im Sondertrikot!

Fazit:

In bin sehr glücklich, dass wir das Ding gewonnen haben. Aber ganz ehrlich: Geht dieser Kopfball nicht rein, hält ihn der Torwart oder gibt ihn der Köllner Keller nicht, dann bin ich stinkesauer! Da ist sie wieder, die Bewertung des Glücksmoments und die Aufgabe des Fachmanns “Trainer” das sachlich zu bewerten.

Sachlich tat sich die Truppe viel zu schwer gegen diesen limitierten Gegner. Nach vorne fehlten die Ideen, bleibt also unser Problem, wenn wir das Spiel machen müssen. Knothe merkte man die Aufregung an, aber seime Chance macht Bock auf mehr! Überragend auch dass Klauß dem jungen Shuranov eine Chance gab! Ich finde er hat sie wie Knothe eine Woche vorher genutzt! Mehr davon!

Statistik: Tore 2:1, Torschüsse 17:10, Ballbesitz 59%:41%, Zweikampfquote 57%:43%, Laufleistung 110:114km, Ecken 5:3. Endlich verbessern wir unsere Zweikampfquote. Aber warum die Kilometer so gering sind, wundert mich dann trotzdem. Aber klar, wenn Du gewinnst, hast Du alles richtig gemacht (frei nach Augenthaler)!

Sondertrikot

Der 1. FC Nürnberg präsentierte zur Weihnachtszeit wieder ein Sondertrikot: Nach dem “Christkind-Dress” im letzten Jahr, war es diesmal das Thema “Lebkuchen” (Foto fcn.de) mit dem Spruch “Lebkuchenmetropole Nürnberg – seit 1395″. Das Jahr 1395 bezieht sich auf den ersten urkundlich nachgewiesenen Lebküchner aus Nürnberg.”. Fazit: Also so brutal schlecht finde ichs etz net. Aber schön eben auch nicht. Der Spruch mit 1395 ist megageil, sowas sollte auch mal draußen drauf. ABER ich bin froh dass der FCN bei solchen Dingen auch was macht (andere Vereine machen das seit Jahren). Christkindlesmarkt letztes Jahr war besser, trotzdem mehr davon!

Witzig dabei: Beim letzten Sondertrikot haben wir verloren, weil uns ein gewisser Schäffler die Bude eingetreten hat! 🙂

RelVoSprung -4/+5

Der Abstand nach unten ist endlich mal etwas beruhigender. Nun schielt man aber, nicht nur wegen des prognostizierten “Aufstiegskurses”, nach oben. Da ist aber richtige Qualität am Werk: Sowohl Bochum als auch die Westvorstadt mit einem 3:0-Sieg, der HSV auch mit einem Lastminute-Sieg und Kiel nach einem 3:2-Sieg in Regensburg weiterhin Tabellenführer. Und genau da müssen wir jetzt hin! Da wird sich zeigen wie weit wir sind!

Auch wenn sich das nett liest mit dem “Aufstiegskurs”, ich sehe die Mannschaft noch nicht so weit – die Konstellationen waren damals auch andere als heute, denn wir kamen nicht “nahezu” aus der Dritten Liga… obwohl, 1997/98 wars so! 😉

Lassen wir uns überraschen! Beim Tabellenführer was mitnehmen wäre natürlich ein dickes Ausrufezeichen!

Am Mittwoch wissen mehr!

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PaderbornZweiter Auswärtssieg in Folge! Wann gabs das schon mal beim Glubb? Und es ist ganz klar ein Indiz für den Aufwärtstrend, der nicht nur deutlich zu erkennen ist, sondern sich auch langsam in Ergebnissen niederschlägt. Leider wird der Sieg wohl auch diesmal einen verletzten Leistungsträger nach sich ziehen und auch der VAR wird wieder Thema sein. Aber unterm Strich steht der 2:0-Auswärtssieg des 1.FC Nürnberg, genau zum richtigen Zeitpunkt für die Analyse des Trainers.

Dieser Trainer Robert Klauß hatte nämlich immer wieder betont, als der Glubb am Tabellenende stand, dass die Tabelle gar nicht interessiere, außer am Ende der Saison oder eben für ein Zwischenfazit. Dieses Fazit hat er für den 10. Spieltag angekündigt. Gut also dass sich Nürnberg heute anschickte die durch die Derbyniederlage verhagelte Bilanz mit dem ersten schönen Angriff aufzuübschen: Dovadan, der für den in der Woche erkrankten Nürnberger in die Partie gerückt war, knüpfte an seine saubere Leistung von der Vorwoche an und schickte in der 8. Minute Lohkemper auf die linke Außenbahn. Dieser flankte wunderbar auf den zweiten Pfosten, wo Robin Hack angeflogen kam und den Ball ins Tor bugsierte! TOOOR! 1:0! Leider verletzte sich Hack bei diesem Tor und musste wenig später ausgewechselt werden. Trainer Klauß konnte in der Pressekonferenz noch nichts zu seinem Gesundheitszustand sagen. Drücken wir unserem Robin die Daumen!

Dann der Aufreger in der 18. Minute: Geis reklamierte in einem Zweikampf ein Handspiel, der Schiri ließ weiterlaufen, Nürnberg hatte keinen Zugriff auf den Ball bis schließlich Vasiliades den Ball sehenswert in die Maschen jagte! Doch das Tor wurde überprüft, das klare Handspiel festgestellt und somit der Ausgleich nicht gegeben. Ganze 21 Sekunden nach der Regelwidrigkeit. Auch wenn der Glubb hier mal der Nutznießer ist, das sind wirkliche “Mist-Regeln” und das ist sowohl Spielern als auch Fans nicht zu vermitteln. Ich fand die Idee eines Videobeweises immer gut, aber wie er betrieben ist unmöglich!

Zurück zum Spiel: Paderborn drückte weiter und Mathenia musste einen Kopfball von der Linie kratzen. Aber auch der FCN blieb gefährlich: Keeper Zingerle konnte einen Schäffler-Kracher gerade noch an die Latte lenken.

Wie immer ist nach der Pause die schwierigste Phase einen Vorsprung zu verteidigen, doch Nürnberg tat das einzig richtige: Nachlegen! Der von vielen als “Stehgeiger” verspottete Geis zog auch heute wieder alle Fäden im Mittelfeld und spielte einen ergatterten Ball gleich mustergültig in die Spitze, wo Schäffler alleine durch war. Dieser wartete etwas ab und flankte dann in die Mitte wo Lohkemper mitgeeilt war und per Kopf einnetzte! 2:0! JA! So spielt man Konter!!

In der Folge versuchte Paderborn alles mögliche, was aber kaum fruchtete. Trainer Steffen Baumgart wechselte 5 Spieler ein, doch richtige Möglichkeiten sprangen nicht heraus. Eher hatte der FCN Chancen zum 3:0!

So konnte Trainer Klauß zwei Debütanten bringen: Der 21jährige Noel Knothe kam zu seinem Debüt in der Profimannschaft und machte seine Sache echt sauber! Zudem kam ein alter Bekannter wieder ins Spiel: Virgil Misidjan spielte nach Kreuzbandriss und neuer Verletzung im Testspiel endlich mal wieder ein Pflichtspiel – und zeigte an der Außenlinie wie technisch stark er ist, als er 3 Mann “vernaschte”. Alles in Allem macht das Appetit auf mehr! Aus-Aus-Auswärtssieg!

Fazit:

Die Bilanz des Trainers wurde heute etwas aufgebessert, aber man steht immer noch zu nahe an den Anstiegsplätzen. Die Offensive harmoniert aber immer besser, Schäffler macht viele Bälle fest und zieht immer Verteidiger auf sich. Damit schlich sich Lohkemper zum Scorerkönig auf: Mit 8 Punkten ist er schon auf Tuchfühlung mit den Ligabesten.

Aber auch die vielkritisierte Verteidigung hat heute die Aufgabe besser gemacht. Aber trotz dem “zu Null” muss man sagen, dass da halt auch immer Glück dabei ist. Das nichtgegebene Tor und ein Pfostentreffer in der ersten Hälfte können so ein Spiel auch anders laufen lassen. So steht eine solide Partie von Sörensen und vor allem Mühl zu Buche. Auch Valentini konnte heute glänzen, aber das konnte man immer nur in der Zeitlupe sehen: Denn er rettete ein paar mal in höchster Not oder blockte eine Schusschance – da sind wir wieder beim besagten Spielverlauf.

Statistik: Tore 0:2, Torschüsse 13:8, Ballbesitz 69%:31%, Zweikampfquote 54%:46%, Laufleistung 114:113km, Ecken 5:3. Die Zweikampfquote macht mir weiterhin Sorgen – der Ballbesitz ist mir hingegen langsam Wurschd, denn gebt doch den anderen den Ball, so lange wir trotzdem das Tor treffen. 🙂

RelVoSprung -4/+2:

Das war ein Wochenende der unglaublichen Ergebnisse! Die Westvorstadt scheint mal wieder nach dem gewonnen Derby das Spielen einzustellen: Hier gab es ein 0:1 im Heimspiel gegen Heidenheim. Ebenso verlor der HSV 0:1 im Krisenduell gegen Hannover. Ganz vorne steht nun Kiel nach einem 3:1-Sieg gegen Bochum. Am Tabellenende siegten Braunschweig und Sandhausen, womit Pauli und Würzburg schon einen ziemlichen Rückstand auf die Relegation haben. Alles in Allem hängt alles ganz schön eng zusammen.

Fans:

Das war die Rubrik immer am Ende, doch leider steigen die Corona-Zahlen trotz Lockdown-Light weiter, was heißt dass die Spiele wohl noch eine ganze Weile lang ohne Zuschauer stattfinden müssen. Ein Grund mehr sich also heute zurück zu erinnern.

Happy Birthday kleine Lina!

Denn heute hätte die klein Maus ihren 10. Geburtstag gefeiert, doch wegen einer #DIPG-Erkrankung ist die kleine Maus nicht mehr bei uns. Wem die Geschichte der Kleinen nicht geläufig ist, kann das alles bei Linas Weg nachlesen.

Der Verein FrankenHilft sammelt weiterhin Spenden um die Forschung beim Kampf gegen #DIPG weiter zu unterstützen! (Bild: Geburtstagsgrüße der FCN-Fans mach dem Sieg in Düsseldorf 2017)

Paypal-Spendemöglichkeit bei FrankenHilft direkt hier – weitere Spendenmöglichkeiten hier!

Wieder zurück zum Fussball: Nächste Woche muss der FCN wieder am Sonntag ran, diesmal gegen Schlußlicht Kickers Würzburg. Hoffen wir mal, dass der “Aufbaugegner Nürnberg” nicht wieder zuschlägt und wir diesmal den Auswärtssieg mit einem Heim-Dreier vergolden!

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Bomber Manolo on November 29th, 2020

IMG_5767.JPGWie nähert man sich einem Frankenderby? Auf dem Weg der “harten Fans” mit “Derby is war”? Oder mit der eines Zugereisten “sind auch nur 3 Punkte”? Sagt mir beides nicht zu, also bleibe ich bei meiner Sachlichkeit: Der 1.FC Nürnberg verliert das 267. Frankenderby mit 2:3 und hätte an Ende ein Unentschieden verdient gehabt. Die Gäste präsentierten sich als abgezockte Truppe, der Glubb mal wieder als unerfahren. Leider konnte der Glubb die Fürther nicht davon abhalten Tabellenführer zu werden. Emotional eine Schmach, sachlich das was man erwarten konnte.

Nach dem 4:1-Auswärtssieg war die Hoffnung beim FCN zurückgekehrt. Nicht aber die Anfälligkeit. Das Spiel war 3 Minuten alt, als ein Fürther (Hrota) einen langen Ball seelenruhig annehmen durfte und genial auf Nielsen, der alleine vor Mathenia diesem mit einem Chipball keine Chance ließ. 0:1. Euphorie weg.

Doch der Glubb blieb im Spiel und hatte in Form vom übermotivierten Valentini, der auf Hack passte eine Möglichkeit. Hack behauptete gut den Ball und flankte nach innen, wo Schäffler gegen die Laufrichtung des Torwarts einnickte! 1:1! Geil!

Nun der FCN back in Game! Wenig später wieder über Valentini: Der Ball kommt nach innen, verspringt Schäffler, doch der Angreifer kann ihn dennoch auf Hack passen, der 8 Meter vor dem Tor links vorbei schiesst. Tja.

Mitte der ersten Hälfte der Glubb wieder nachlässig. Schon an der Aussenlinie wird der Ball viel zu leichtfertig laufen gelassen. Dann kommt der Ball auf Nielsen, den keiner angreift, darum haut der den einfach mal in die lange Ecke. 1:2. Tja, das sind die Unterschiede. Hacks Chance war sicherlich die bessere…

Nach der Pause ein Blitzstart: Geis und Nürnberger (?) spielen “nimm Du ihn” im Mittelfeld, wodurch wieder Fürth stürmen kann. Keiner (!) bekommt Zugriff und die Grünen können sich im Strafraum zupassen. Hrgota schliesslich jagt ihn unter die Latte! 1:3!

Jetzt der Glubb wieder der Hühnerhaufen der letzten Jahre: Ex-Schalker Green mit einem Schuss ans Lattenkreuz. Erinnerungen an das unsägliche 1:5 vom Rohnhof wurden wach. Doch dann fuhr Fürth das Spielen zurück und der Glubb kam wieder. Nun auch Dovedan im Spiel und immer wieder beteiligt. Lohkemper alleine vor dem Tor, leider konnte Raum noch vor der Linie retten. Schäffler mit Kopfballchancen. Dann rutschte Sarpei im Strafraum aus und Dovedan konnte locker einschieben! Nur noch 2:3! Ja, so setzt man Gegner unter Druck! Bitte mehr davon!

Nun Mister 96.Minute im Spiel und hatte 3 gute Möglichkeiten! Doch bevor er zur 96. zu Höchstform auflaufen konnte, pfiff der gute Schiedsrichter Brych pfiff ab, was Trainer Klauß sehr erzürnte. Womöglich hatte er den selben Gedanken wie ich. Aus. Derbyniederlage. Mal wieder.

Fazit:

Auch wenn es herzlos klingen mag, aber ich hatte nix erwartet und bin ob der 2. Hälfte gar nicht mehr so sauer. Völlig klar, die Fehler war wieder mal eklatant und wurden jedes Mal bestraft. Selbst war man diesmal nicht so treffsicher, was für mich unterm Strich das eigentliche Problem heute ist. Hack und vor allem Schleusener müssen aus all dem zumindest einen Treffer machen.

Aber auch klar: Wenn Du zuhause 3 Tore fängst ist das echt nicht gut!

Statistik: Tore 2:3, Torschüsse 18:10, Ballbesitz 46%:54%, Zweikampfquote 52%:48%, Laufleistung 115:119km, Ecken 5:0. Vor allem bei der Zweikampfquote hat der Glubb in der 2. Hälfte echt was getan! Bleibt also: Fehler abstellen und das Tor treffen!

Mein Aufreger

War heute der Kommentator von Sky. Also offenbar ist er Vereinsmitglied bei der Westvorstadt!? Schon klar, die Leute sind vielleicht auch Fussballfans und haben für das ein oder andere Team Vorlieben, aber heute? Mühl begeht in der ersten Hälfte ein “Allerweltsfoul” gegen Hrgota und ihm wird Absicht unterstellt. Also in der 2. Hälfte Hack auf den Fuss getreten wird gibts von Sky die Erklärung, dass der Fürther das gar nicht wollte! Und das sind nur zwei Beispiele! So, das musste raus…

RelVoSprung -6/+2

Ach was soll man da noch sagen? Fürth an der Tabellenspitze! Doch lieber jetzt als am Ende der Saison. Wobei ich immer wieder anerkennen muss, dass die echt gut spielen. Der HSV verspielt eine 2:0-Führung… heissts da eigentlich jetzt auch “der HSV ist ein Dösbattel” (regionale Beschimpfung)? Kiel mit einem 3:0 in Hannover auf Platz 3! Der FCN auf Platz 13, am Ende Braunschweig, Pauli und Würzburg.

Die Saison ist noch lang! Schade dass das FrankenDerby ohne Zuschauer stattfinden musste. Hoffentlich geht hier beim Rückspiel wieder was, denn die Zuschauer und Choreos (siehe oben vom 20.12.2014, als es Choreo und Christkindlesmarkt gab) machen es einfach aus!

Auf bessere Zeiten und FCN-Siege! Am besten gleich am Sonntag in Paderborn!

Alles für rot-schwarz


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Unfassbar! Der Glubb ist weiterhin das Ende jeder Serie! Osnabrück war das einzige Team das in dieser Saison noch ungeschlagen war und hatte nun den Drittletzten Nürnberg zu Gast. Eine eindeutige Sache möchte man meinen. In der Tat, aber eben in die andere Richtung, weil der FCN seine beste Saisonleistung zeigte und zudem vor dem Tor mega effektiv war: Der 1.FC Nürnberg gewinnt beim VFL Osnabrück mit 4:1, doch etwas trübt die Freude: Pascal Köpke hat sich ohne Einwirkung des Gegners wohl eine schwere Knieverletzung zugezogen. Drücken wir die Daumen, dass er bald wieder zurück im Team ist!

Denn es war genau jener Köpke, der nach einen Traumpass von Lohkemper alleine vor dem Heimtor auftauchte, leider konnte Torhüter Kühn klären. Dann die 12. Minute: Köpke sprintet in Richtung Außenlinie und bleibt wohl im Rasen hängen. Er signalisiert gleich, dass da wohl was schlimmerers passiert ist. Gute Besserung. Pascal!

Update: Jetzt ist es Gewissheit, Pascal Köpke hat sich das Kreuzband gerissen

Für ihn kam Nürnberger ins Spiel und die Truppe immer besser ins Spiel. In der 25. Minute sieht Mühl dass die linke Osnabücker Abwehrseite entblößt ist und lupft den Ball auf Valentini, der wunderbar nach innen zieht und mustergültig Schäffler bedient – und der knipst! 1:0! Spitze rausgespielt! Ihr könnt es ja doch!

JETZT war sich wirklich JEDER Glubberer im Klaren, dieser Vorsprung wird wie in den letzten Spielen wohl auf wieder verspielt werden. Stattdessen aber bedrängte Schäffler einen Osnabrücker, der sich nur noch zu helfen wusste indem er auf dem Keeper zurückpasste. Das aber hatte Nürnberger geahnt und sprintete in den Rückpass, umkurvte Kühn und schob ein! 2:0! Sollte es denn möglich sein?!

Doch auch jetzt blieb der Glubb am Drücker, auch anders als in den letzten Spielen! Kurz vor der Pause sicherte Geis den Ball und spielte steil auf Schäffler, der gekonnt in den Lauf von Lohkemper tropfen ließ. Der alleine vor dem Tor, schiebt rechts unten ein! 3:0! Langsam fingen die Fans an zu glauben!

Nach der Pause war klar, erst dem Ansturm der Niedersachsen muss standgehalten werden! Denn jetzt ein Gegentor und die Veilchen würden noch mal Rückenwind bekommen! Doch auch das meisterte der Glubb gekonnt und in der Viererkette teilweise echt souverän.

Zudem war man nach vorne weiterhin gefährlich. In der 71. Minute dann ein Freistoß auf Schäffler, der nach rechts raus ablegt, wo Lohkemper den Ball erläuft und zurück in die Mitte wuchtete – wo Schäffler zum 4:0 einschob! Mega! So einfach kann Fussball sein!

Trainer Klauß wechselte dann noch die “zweite Garnitur” ein, doch Schleusener, Sorg und vor allem Dovedan konnten sich nicht in dem Maße zeigen, wie man es an diesem erfolgreichen Tag hätte erwarten können – Schleusener traf zumindest mal ins Tor, was aber leider wegen Abseits nicht zählte.

Was aber in dieser Saison in keinem Spiel fehlen darf? Richtig, ein lächerlicher Elfmeter! So gepfiffen in der 91. Minute und Blacha ist für meinen Geschmack zwischen Mathenia und Sorg durchgesprungen. Mathenia hat zudem klar den Ball gespielt… aber naja, so durfte Ex-Glubberer Kerk antreten und das Ehrentor sicher markieren. Zum Glück nicht mehr für den Ausgang des Spiels relevant“! Auswärtssieg!

Fazit:

Endlich ist eine Entwicklung zu sehen! Das war heute richtig schön anzusehen, aber Ihr wisst, dass ich hier auch immer mahne! Denn irgendwie erinnert es in der Höhe und in der Art und Weise an das 4:0 in Hannover in der letzten Saison! Und wir erinnern uns: Das war nur eine Eintagsfliege und nicht die “Geburt einer neuen Mannschaft”. Also können wir uns über das geleistete heute echt freuen, aber es bleibt abzuwarten, wie die nächsten Spiele laufen! Auf jeden Fall sieht jetzt die Tabelle besser aus und Klauß kann ruhiger arbeiten.

Statistik: Tore 1:4, Torschüsse 12:9, Ballbesitz 53%:47%, Zweikampfquote 54%:46%, Laufleistung 119:118km, Ecken 1:2. Nürnberg ist mit 47% gewonnenen Zweikämpfen das Schlußlicht der Liga. Rein logisch dürfte das auch heute nichts daran geändert haben. Dafür zeigt aber auch das wieder: Wenn Du in der wichtigsten Statistik, nämlich bei den Toren mehr hast als der Gegner, hast Du alles richtig gemacht.

RelVoSprung -4/+2

Wenn man sich den Spieltag so betrachtet, dann war es wohl an der Zeit für einen überraschenden Sieg des FCN. Denn Schlußlicht Würzburg konnte den ersten Saisonsieg einfahren (2:1 gegen Hannover) und der HSV ist nun auch nicht mehr ungeschlagen: Die Rothosen verloren zuhause gegen den Vfl Bochum 1:3 wo ein gewisser Danny Blum ein Traumtor erzielte. Wie ausgeglichen die Tabelle ist, zeigt dass wir jetzt auf den 10. Platz gesprungen sind. Vier Punkte nach oben, aber auch nur 2 Punkte nach unten. Es bleibt eng, die Saison ist noch lang.

Die Saison jetzt schon “retten”, diese Möglichkeit bekommt der FCN am kommenden Sonntag: Das 267. Frankenderby steht an und selten war der Nürnberger Glubb so ein krasser Aussenseiter! Ich rede nicht davon, dass wir es ja grundsätzlich verlieren, nein, die Westvorstadt spielt derzeit einen klasse Fussball und grüßt von Tabellenplatz 2!

Aber nun gut, heute waren wir auch Aussenseiter… gebt alles für den Derbysieg, Männer, und holt ihn mal wieder an den Dutzendteich!

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Bomber Manolo on November 7th, 2020

Es ist nicht zu fassen! Langsam wirds echt ein Problem! Mit Fortuna Düsseldorf kam der Tabellenzwölfte zum Tabellenfünfzehnten. Dass das wohl kein Mega-Spiel werden würde, war also vorher klar. Dass die Millionen-Spieler aber über weite Strecken völlig ihr Talent vergessen, dagegen nicht. Der Glubb gibt mal wieder einen Vorsprung aus der Hand und muss zum Ende hin noch froh sein nicht noch zu verlieren. Es fehlen einem die Worte und auf Misidjan als “Heiland” zu warten, wird wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

Aber zuerst müssen wir mal wieder über einen Witz-Elfmeter sprechen. Wie in der letzten Woche wurde wieder eine bei weitem NICHT eindeutige Szene bewertet. Dass diesmal Nürnberg der Nutznießer war, macht diese unsägliche Regelauslegung nicht besser. Aber wie der Braunschweiger letzte Woche ließ sich diesmal Schäffler dieses Geschenk nicht nehmen: Tor! 1:0 in der 16. Minute durch Neuzugang Schäffler!

DAS war natürlich die Einladung der Gag der Woche zu machen: “STOP THE COUNT!” war überall zu lesen, da ja Donald Trump bei der Wahl in den USA verlangt hat, die Auszählung der Stimmen zu stoppen, so lange er noch führt. Ein TRAUM für jeden Glubberer… wir wären Tabellenführer! 😉

Dann aber lud man wieder den Gegner zum Spielen ein: Eine wirklich gelungene Aktion schloß dann Karaman zum 1:1 ab. War echt gut gemacht, müsste schon in der Entstehung besser verteidigt werden.

Nun war aber vollkommen Magerkost angesagt! Es passierte nichts mehr, außer dass Düsseldorf 2x den Ball am eigenen Strafraum verspielte – aber der Glubb als guter Gastgeber brachte nicht mal einen Torschuß daraus zustande.

Auch in der zweiten Halbzeit glaubte man ein Kreisligaspiel zu sehen, ohne jetzt die Leistung der Leute dort schmälern zu wollen. Nürnberg wurde immer wieder zu Kontern eingeladen, die teilweise stümperhaft ins Aus gespielt wurden. Kurz vor dem Ende war es dann Mathenia zu verdanken, der einen guten Kopfball parierte. Nun konnten wir also getrost “froh” sein, nicht sogar noch verloren zu haben. Aus. Schnauze füllt sich immer mehr… bald isse voll.

Fazit:

Bevor jetzt alle denken, der Bomber is etz sauer und schlägt auch mit auf den Trainer ein. Nein, noch nicht, denn der FCN hat seit dem Sieg in Kiel in der Aufstiegssaison 2018 kein Spiel mehr gewonnen, sobald er ein Gegentor bekommen hat. Das ist ein psychisches Problem der Truppe und ich weiß echt nicht wie wir das rausbekommen können – nur über Erfolgserlebnisse. Aber wie soll das gehen? Es stehen doch schon die vermeintlich “besten” auf dem Platz. Aber wie oben schon geschrieben, einzig Misidjan wäre eine Person die unsere Probleme in der Offensive lösen könnte. Aber auf den zu warten könnte nach hinten losgehen.

In der Pressekonferenz meinte Trainer Klauß zum heutigen Spiel: “Es ist in Entwicklungsprozess, da kann es Rückschläge geben” – aber es sind zuletzt nur noch Rückschläge. Vielleicht müssen wir nach der ganzen taktischen Schulung auf die “basics” zurück und erst mal passen und stoppen üben? Also ich wäre dafür!

Statistik: Tore 1:1, Torschüsse 10:7, Ballbesitz 61%:39%, Zweikampfquote 52%:48%, Laufleistung  117:115km, Ecken 8:6. Es war heute echt was drin gegen einen wirklich schlechten Gegner. Aber daraus folgert, dass wir eben auch so ein schlechter Gegner sind.

RelVoSprung -4/0

Achje, nun stehen wir auf dem Relegationsplatz und nur eine Niederlage von St. Pauli mit 2 Toren Unterschied kann uns da noch davon verdrängen. Update: Natürlich, mein Fehler, denn Pauli verlor 0:3 gegen den KSC, der an uns vorbeizog.

Mehr gibt es für mich nun nicht mehr zu sagen, außer:

Gewinnt endlich mal!! Am besten gleich Montag in zwei Wochen in Osnabrück – vielleicht ist dann Misidjan im Aufgebot dabei.

Alles für rot-schwarz


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