JAAAAAA! Unfassbar!! Der Glubb holt sich die zweite Bundesliga zurück! In der 96. Minute! Ein WUNDER! Der 1.FC Nürnberg stochert im ALLERLETZTEN Augenblick nach einem 2:0-Sieg im Hinspiel und einem zwischenzeitlichen 0:3 in der Nachspielzeit in Gestalt von Fabian Schleusener den Ball ins Tor zum Klassenerhalt! Der Jubel war grenzenlos! Doch jetzt muss der Besen rausgeholt werden am Valze! So ein Höllenjahr darf es nie mehr geben!

Die Anspannung war förmlich zu greifen! Glubb-Trikots im Stadtbild und Durchhalteparolen am Handy, jeder Glubberer war schon beim Anpfiff völlig fertig. Dann gings los, der FCN bestimmend, Ingolstadt harmlos und viel zu zurückhaltend für meinen Geschmack. Der Glubb konnte sich in Gestalt von Sörensen und Mühl hinten den Ball hin und her spielen – der FCI schaute nur zu. “Wegen mir machen wir das 90 Minuten” dachte sich so mancher. Doch dann hatte der FCN auch Möglichkeiten, leider aber gingen die Kopfballchancen am Tor vorbei. Erst nach 30 Minuten kamen die Audi-Städter mal vors Tor und hatten nach einem Freistoß eine gute Schusschance – Mathenia wäre wohl nicht rangekommen. Beruhigt ging es in die Kabine.

Nach der Pause der FCI wütender, aber auch nicht wirklich gefährlich. Dann der Glubb im Strafraum und ein Querschläger landet am Arm eines roten! Elfmeter? Nein, natürlich nicht, vielleicht auch zu begründen. Aber gleich im Gegenzug ein Freistoß für Ingolstadt und Marthenia faustet den Ball gegen Erras und Mühl, von dem der Ball ins Tor trudelt. Sörensen versucht noch zu retten und schießt Kutschke an: Der Ex-Glubberer kann also gar nix für seinen Treffer! Aber das 1:0 in der 53. Minute war die Wende!

Aber jetzt der Glubb flatterig, wie wir das kennen – nicht nur aus dieser Saison! Wenig später wieder Freistoß für den FCI, lang getreten und Schröck kann aus 11 Metern völlig frei einköpfen. 2:0! Das Hinspiel in der 62. Minute egalisiert! Unfassbar!

In der 66. Minute wieder Freistoß von Gaus und Krauße verlängert perfekt ins lange Eck! 3:0! Etz isses vorbei! Der Glubb in der 3. Liga!

Nürnberg fand danach nach vorne kaum statt, der FCI ließ die Franken aber nun kommen. Kurz vor dem Ende hätte Michael Frey zum Helden werden können, als er 11 Meter vor dem Tor an selbigen vorbei schoß. So einen reinzumachen sollte man als Stürmer eigentlich draufhaben!?

Die Zeit rannte, die roten Spieler lagen nun wie man das vom Fussball aus südlichen Ländern kennt vermehrt am Boden. Nicklichkeiten, es ging um alles. Doch Schiedsrichter Dingert gab das Zeitspiel oben drauf. Letzte Offensivaktion, Mathenia Höhe Mittellinie mit einer langen Flanke, Schleusener versucht den Ball mit dem Kopf abzulegen, Erras schlägt ihn rücklings wieder in den Strafraum wo Schleusener mit einem Zwischensprung den Ball an Torwart Knaller vorbeibugsiert…. scheinbar endlos rollt er auf die Linie zu, einer kann noch retten, doch erst hinter der Linie! MEGAJUBEL! Eine Spielertraube bildet sich an der Eckfahne! Nahezu jeder Nürnberger im Innenraum kam dazu! Was für ein Finish!?

Doch es musste noch 2x gezittert werden: Erst ob der Schiri das Tor gibt und dann ein Angriff der Roten – dann wars aus! KLASSENERHALT!! Die ganze Saison haben WIR die Dinger am Ende noch vergeigt – heute haben wir davon was zurückbekommen!

Fazit:

Ich musste Zeit vergehen lassen, bis ich den Bericht schreibe. Zu hart war das alles! Lautes Fluchen nach dem Tor! Zu groß die Last die abgefallen ist – und ich wollte auch mal eine Wortspiel-Überschrift bringen!

Wiesi brachte es auf dem Punkt:

In der 96. Minute den Sargdeckel noch mal zu öffnen, rauszusteigen und die zweite Liga zu sichern – hat mich sehr bewegt“?

Michael #Wiesinger im Aktuellen Sportstudio zu seinen Tränen nach dem Spiel

Das war ein unfassbares Ende! Ein Wunder für den Glubb! Und ich stelle fest, dass ich hier noch nie über ein Wunder berichten durfte. Weil wir ganz einfach seit dem Pokalwunder im Oktober 1995 kein wirkliches Wunder mehr geschafft haben! Auch heute wars kein lupenreines Wunder, aber zumindest ein “Lastminute-Wunder”!

Aber dieses Wechselbad hat heute gezeigt, was das Problem ist: Die Mannschaft ist zu anfällig und macht zuviele Fehler. Vielleicht könnten Sie durch so ein Erlebnis zu einer Einheit werden, aber trotzallem ist ein Umbruch absolut von Nöten! Dich nicht nur bei der Truppe, beim gesamten Verein. Und da hat Palikuca sehr schlechte Karten, nicht nur bei Kicker-Redakteur Christian Biechele: Ein Weiter-So verbietet sich – und dies in vieler Hinsicht! “(Palikucas) Bilanz ist so desaströs ausgefallen, dass es für ein Weiter mit Ihm kaum Argumente gibt”.

Aber die Relegations-Helden Nürnberger und auch Schleusener würde ich nächste Saison gerne wieder sehen…

Fans:

Für die freut es mich am meisten. Denn die hätten gelitten, wenn der Glubb für Jahre in der 3. Liga “versteckt” gewesen wäre und sich “andere” Vereine in der Zwischenzeit hier in der 2. Liga breit gemacht hätten.

Herrliche Bilder dann auch von jubelnden Franken beim PublicViewing! Herrlich die Jubelschreie in der Nachbarschaft zu hören, nur beim Autokorso am Plärrer war ich der einzige der mit Fahnen aus dem Auto seine Runde gedreht hat. 🙂 In den Stulfauth-Stuben war auch nicht so viel los (siehe Bild).

Besonders muss ich an dieser Stelle unsere Ultras loben, die eben keine “Raststättenbesuche” oder “Eier-Angriffe” auf die Truppe mit den unterirdischen Leistungen gefahren hat, sondern eher mit aufbauenden Aktionen Aufmerksamkeit erzeugt hat (siehe Plakat “Gemeinsam. Kämpfen. Siegen”! So muss das laufen! Danke Euch!

Es war heute verdammt aufregend und wir haben glücklich diese “Höllensaison” zu Ende gebracht und die Vollkatastrophe abgewendet! Jetzt MUSS die Aufarbeitung aber beginnen und es muss sich JEDER hinterfragen (lassen)! Packen wir es an!

Eff Zeh Enn!

Alles für rot-schwarz


Telekom-Entertain-Programme Bundesliga hier

Tags: , ,

JA! Und zwar eines mit nur einem “A”, denn noch ist es nicht geschafft! Aber trotzdem kann man das heute den 1.FC Nürnberg beglückwünschen: Zum einem zum 2:0-Sieg in Spiel 1 der Relegation gegen Ingolstadt, und zum anderen zur Leistung der Spieler. Doch der Glubb muss noch weitere 90 Minuten überstehen, ehe man einen jungen Mann vielleicht zum Relegations-Helden küren kann. Heute war er in jedem Fall der Held des Spiels! Alles andere folgt am Samstag.

Der Glubb legte endlich mal wieder voll los – und auch endlich mal wieder über einen längeres Zeitraum! In den ersten 10 Minuten hatte Nürnberg mehr Torchancen als in der gesamten 2. Halbzeit des Kiel-Spiels! Die neu in die Mannschaft gerutschten Ishak und Zrelak machten Dampf, und zwar sinnvoll Dampf! Auch danach ging es weiter.

In der 22. Minute dann der große Moment von Fabian Nürnberger: Am linken Strafraumeck freigespielt zog er ab und traf unhaltbar ins lange Eck! DIE Befreiung! 1:0! Sein erstes Profitor, gibt es einen besseren Augenblick dafür?

Dann die Angst, dass die Jungs sich wieder zurückziehen und beim Gegner “betteln”.. aber heute nicht. Der Glubb machte weiter, die Ingolstädter kamen langsam auch ins Spiel, es gab einen leichten Schlagabtausch. 5 Minuten vor der Pause der FCN wieder am Drücker: Ein Valentini-Einwurf von Zrelak verlängert und in der Mitte schließt wieder Nürnberger zum 2:0 ab! Riesig! Überragend! Jawoll!

Nach der Pause nun die Frage: Wie verändert sich Ingolstadt? Werden sie jetzt Vollgas geben? Kann der Glubb dieses Tempo weiterfahren? Ingolstadt weiter von der Rolle, der Glubb konnte kontern. Leider musste Zrelak verletzt raus und Michael Frey kam ins Team. In der 66. wäre der Wahnsinn fast perfekt gewesen: Hack steckt durch auf Nürnberger und der trifft aus spitzem Winkel das Lattenkreuz! Unfassbar!

Alles in allem konnte der Glubb den 2:0-Sieg nach Hause fahren, weil Ingolstadt nicht eine Torchance hatte. Leider wurde der 3:0-Treffer von Ishak wegen Abseits nicht gegeben. Aus. Sieg! Aber am Boden bleiben.

Fazit:

Was immer “Wintal” oder “Miesi” der Truppe erzählt haben, macht es am Samstag für das Rückspiel wieder! Die Jungs hatten Feuer und rackerten! Man will sich nicht ausmalen, wo man mit solchen Leistungen über die gesamte Saison gelandet wäre. Aber nun sind wir da und unfassbar froh den ersten Schritt getan zu haben!

Wenn man heute schimpfen will, dann über die wirren Bälle des Herrn Frey und darüber, dass man nicht höher gewonnen hat.

Nun ist die Frage, was passiert wenn man im Rückspiel das 0:1 fängt… fällt dann das Nervenkostüm wieder auseinander? Flattert Nürnberg dann wieder? Man will es sich nicht ausmalen und hoffen, dass die Vollkatastrophe, wie die NN eine Steigerung des Wortes “Katastrophe” erfand, uns nicht ereilt.

Fans:

Heute kann man zum ersten Mal seit Corona wieder was dazu schreiben: Absoluter Blickfang war heute Aufsichtsratschef Thomas Grethlein, der mit Zigarre und Bierflasche das Spiel verfolgte und immer wieder mit Zwischenrufen glänzte! Aber auch die FCN-Mitarbeiter, die im Stadion waren haben richtig Stimmung gemacht.

Von draussen konnte heute nix kommen, da die bayerische Polizei schon am Nachmittag das Stadiongelände weiträumig abgesperrt hat und sogar mit berittenen Einsatzkräften vor Ort war. Verständlich für mich um die Corona-Regeln durchzusetzen. Aber warum man die Steintribüne auch sperren musste, verstehe ich nicht. Aber naja, so lange beim Rückspiel die gleichen Regeln gelten und nicht plötzlich Fans im Stadion auftauchen, so wie in Heidenheim, bin ich einverstanden.

Nun heißt es ruhig bleiben, weiter zusammen zu kämpfen und in Ingolstadt kein Tor zu fangen! Dann könnte uns die Vollkatastrophe echt erspart bleiben!

Niemals aufgeben!

Alles für rot-schwarz


Telekom-Entertain-Programme Bundesliga hier

Tags: ,

Ach wenn es doch nur so einfach wäre: Der Glubb entlässt den Keller und muss zukünftig nicht mehr darin rumspielen! 😉 Aber nein, es ist viel ernster: Der 1.FC Nürnberg hat einen Tag nach dem 1:1 in Kiel und dem damit verbundenen Abrutschen auf den Relegationsplatz Trainer Jens Keller und Co Thomas Stickroth beurlaubt. Für die beiden Relegationsspiele werden Ex-Coach Michael Wiesinger als Cheftrainer und U21-Trainer Marek Mintal als Co-Trainer übernehmen. Was danach sein wird, wird man wohl sehen.

Nürnberg stellt für die beiden Relegations-Spiele am 07. und 11. Juli 2020 ein neues Trainerteam an die Seitenlinie. Der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums Michael Wiesinger wird als neuer Chefcoach die Truppe übernehmen. Nach den Spielen wird er wieder ins NLZ zurückkehren, schreibt der Verein auf seiner Homepage.

Bei Marek Mintal hingegen, der in diesem Jahr schon einmal an der Seitenlinie stand und eine 1:5-Heimniederlage gegen Aufsteiger Bielefeld verkraften musste, scheint es noch nicht klar zu sein, wie sein Weg weitergeht. Offenbar hat der einzige Bundesliga-Torschützenkönig in der Geschichte des 1. FC Nürnberg Angebote für Trainerposten vorliegen, wurde berichtet, und bei ihm steht nicht explizit da, dass er als U21-Coach zurückkehrt.

Danke, Jens Keller

…ja, für was eigentlich? Ich will echt nicht nachtreten, aber man muss sich schon wirklich anstrengen auf positive Gedanken bei seiner Amtszeit zu kommen. Erst im November hatte Keller nach Damir Canadi übernommen und kommt auf einen schlechteren Punkteschnitt als sein Vorgänger. Natürlich kann man jetzt an dieser Stelle die Diskussion eröffnen: Bringen Trainerwechsel überhaupt etwas?

Zumindest kann man jetzt hoffen, dass nun vielleicht nicht immer die gleichen erfolglosen Spieler auf den immer falschen Positionen auflaufen. An den letzten Auftritten ist die Chance auf Besserung auf jeden Fall größer!

Ich finde…

…das hat sich nach dem Desaster gegen Stuttgart angebahnt. Ob das Ganz nun sinnvoll ist, wird man erst nach der Relegation wissen. Ich vermute aber, dass der FCN schaut, ob man überhaupt das Geld habt für einen Trainerwechsel.

Ich glaube der Glubb hofft dass Wiesi und Marek, kurz “Miesi“ oder “Wintal” (je nachdem wie sie abschneiden, ich greife der Bild vor), die Klasse halten und holen dann für die 2. Liga einen gestandenen Trainer wie evtl. Hecking – falls der sich das antut.

Geht es schief, wird man versuchen die 3. Liga mit einem günstigen Trainer aus den eigenen Reihen zu machen um die Ausgaben gering zu halten, da ja die TV-Gelder fehlen. Marek Mintal wäre dafür prädestiniert, weil die Fans im viele Rückschläge beim Neuaufbau in der neuen Liga verzeihen würden. Hoffentlich kommt es nicht so weit!

Alles für rot-schwarz


Telekom-Entertain-Programme Bundesliga hier

Tags: , ,

Bomber Manolo on Juni 28th, 2020

Wir haben es ja eigentlich gewusst, aber dennoch ist man absolut fassungslos! Der 1.FC Nürnberg gibt seine 1:0-Führung in Kiel (Erras, 3. Minute) aus der Hand und muss nach einem 1:1 in die Relegation zur dritten Liga, da von Nachbarn aus der Westvorstadt keine Schützenhilfe kam. ABER im Abstiegskampf muss man auch anders auftreten! So wie der KSC, der letzte Woche das 0:3 gegen Bielefeld und heute das 0:1 in Fürth gedreht hat. Die bleiben zurecht drin – unsere Jungs haben es nicht drauf. Gratulation nach Karlsruhe!

Was ist nun in einer Relegation zu erwarten? Diese blutleere Truppe wird gegen einen motivierten Drittligisten wohl den kürzeren ziehen. Es ist nicht zu glauben! Stand jetzt ist es Ingolstadt, die damals mir einem gewissen Jens Keller in der 2.Liga gescheitert sind. “Solche Geschichten schreibt nur der Fussball”, würde der Kaiser jetzt sagen.

Man stelle sich mal vor: Es war im April 2018, als wir in Kiel mit einem 3:1-Sieg den Weg zur Bundesliga geebnet haben. Heute steht man an selber Stelle vor dem Zusammenbruch. Darum auch das Bild von damals, zur Erinnerung.

Eigentlich müsste man mit einer “jetzt erschd recht”-Stimmung in diese beiden Spiele gehen. Aber unser Keller-Trainer wird wieder Frey aufstellen und keine neuen Ideen aus dem Hut zaubern.

Und dann werden wir wieder die beiden Sätze der Saison hören:

  • “Die betteln doch schon wieder”
  • “Frey, spektakulär, aber ungefährlich!” 

Es tut mir leid, diese Truppe is bei mir durch. Ich stelle mich auch viele Jahre 3. Liga ein – aber dann heißt es wieder:

Alles für rot-schwarz


Telekom-Entertain-Programme Bundesliga hier

Tags: ,

Die Enttäuschung ist immer noch riesengroß, doch so langsam kehrt die Sprache zurück. Warum nur ist es immer wieder der 1.FC Nürnberg? Jedes Mal, wenn man denkt “gut, das war er jetzt wirklich, der absolute Tiefpunkt”, scheint das für diesen Verein eine Herausforderung zu sein und dann folgt der fußballerische Niveau-Limbo! Was haben wir schon schlechte Leistungen gesehen, aber eine völlige Selbstaufgabe wie beim 0:6 gegen Stuttgart, noch dazu in einer Phase, in der es (wieder einmal) um die Existenz des Vereins geht UND man durch Glück eine hervorragende Position ergattern konnte, ist einfach zu viel des Guten. Ganz klar, gegen ein Team wie Stuttgart kann man verlieren, sich aber das Torverhältnis, kurz nach dem 6:0-Sieg in Wiesbaden wieder durch schlichtes Nichtstun zu zerstören, geht einfach nicht. Aber klar, wer als Meister abgestiegen ist und das gleiche als Pokalsieger noch mal geschafft hat, der schafft auch nach einem 6:0 ein 0:6 zu holen. Yes we can. Wir sind der Glubb. Wir sind ein Depp.

Ausgangslage:

Der Glubb hat vor dem letzten Spieltag 2 Punkte Vorsprung vor dem KSC auf dem Relegationsplatz, aber nach dem 0:6-Debakel das schlechtere Torverhältnis. Der Glubb muss nach Kiel reisen, der KSC nach Fürth. Gewinnt der KSC in Fürth, reicht dem FCN kein Unentschieden mehr, sondern auch Nürnberg muss siegen. Für Kiel wie auch Fürth ist die Saison rum, aber beide kämpfen nach eigener Aussage noch um TV-Gelder. Doch bei aller schlechten Stimmung in Nürnberg, man hat es also in der eigenen Hand, ob man die Saison “mit Schrammen” übersteht, in die Relegation muss, oder gar in die dritte Liga muss!

Warum diese Endzeitstimmung?

Dennoch ist Rund um den 1.FC Nürnberg gerade “Land unter”. Andere Abstiegskandidaten wie Karlsruhe, Wiesbaden und vor allem Dresden (schon so gut wie sicher abgestiegen) würden liebend gerne mit uns tauschen! Man versetze sich mal in die Lage des KSC: Wenn der FCN gewinnt, können die in Fürth auch 18 Stück schießen – sie müssten in die Relegation.

Vom Papier her sieht es immer noch “ganz gut” aus – wäre da nicht der nahezu völlige Vertrauensverlust in die Leistungen dieser Truppe – und das, mal ausgenommen den Sieg in Wiesbaden, schon vor der Stuttgart-Peinlichkeit (wer sich fertig machen möchte, der kann ja die Analyse des 0:6 von Flo Zenger lesen…). Seit dem glücklichen 1:0-Sieg in Karlsruhe hat Nürnberg 4 Niederlagen, 4 Unentschieden sowie 1 Sieg geholt. Also ist alleine aus dieser Sicht ein Sieg in Kiel eher unwahrscheinlich. Frage also ob der Trainer vielleicht einen genialen Schachzug in petto hat.

Personaldiskussionen? Jetzt?!

Womit wir bei den verantwortlichen Personen wären: Jens Keller und Robert Palikuca. Beide haben sich bisher wahrlich nicht mir Ruhm bekleckert, wobei ich bei Palikuca weiterhin der Meinung bin, dass man seinen Job eben hinterher sehr leicht beurteilen kann. Denn zu der Zeit seiner Spielerkäufe haben einige, Fans wie Fachleute, mit der Zunge geschnalzt, ob der Spieler die er da an Land ziehen “konnte”. Zu allem Übel äzte die Zeitung mit den viel großen Buchstaben zu Beginn der Woche wieder einen Bericht, dass man “aus zuverlässiger Quelle” erfahren habe, dass der Aufsichtsrat ganz gleich wie das Spiel in Kiel ausgeht wohl eh einen Rauswurf von Keller “beschlossen” hätte. Nun stellt sich die Frage: Ist das die Rückkehr des Chaos-Glubb, bei dem jeder Wichtigtuer Internas an die Presse ausplaudert? Oder hat sich das dieses Blatt aus den Fingern gesogen – denn nach dieser Saison dürfte ein “weiter so” eher unwahrscheinlich sein, sodass man auf diese Schlagzeile auch ohne “heiße Infos” kommen könnte. In jedem Fall ein unmöglicher Zeitpunkt und man sollte beim Aufsichtsrat entweder diesen “Singvogel” finden, oder dieser Zeitung in Zukunft die Besuche von Pressekonferenzen etc. untersagen.

Ob allerdings der Trainer nun wirklich sooo wichtig ist, wage ich zu bezweifeln. Denn da halte ich es mit Chris Biechele vom Kicker: “Wenn die Mannschaft jetzt nicht alles, wirklich alles, in die Waagschale wirft, um die von ihr unisono als “Schande” bezeichnete Niederlage auszumerzen, wann denn dann? Und da spielt es auch keine Rolle, ob und wie sehr Keller an sie noch herankommt. Wer in dieser Situation einen Trainer braucht, um ihn zu motivieren, kann als Fußballer einpacken – als berufsmäßiger gleich zweimal.” Wer JETZT nicht kapiert hat, dem kann man nicht helfen.

Was bedeutet ein Abstieg in die dritte Liga?

Ich möchte den Spielern nicht unterstellen, dass sie sich “absichtlich” hängen lassen. Aber die meisten Spieler kommen im nächstes Jahr bestimmt bei anderen Vereinen unter. Nur für den Verein würde ein Abstieg zum Desaster werden: Denn nur wenige Spieler haben einen Vertrag für die dritte Liga – und für vertragslose Spieler gibt es keine Ablöse! Zu diesem Verlust des “Vereinsvermögens” käme dann hinzu, dass von den TV-Geldern statt bisher gut 14 Millionen nur noch 1,4 Millionen zu erwarten wären und wohl auch Sponsoren den Rückwärtsgang einlegen würden. Dass wir wohl für Jahre dort stranden würden, ist zu erwarten. Das Schicksal des Deutschen Meisters von 1998, dem 1.FC Kaiserslautern, der nach einigen Jahren in der dritten Spielklasse nun Insolvenz beantragen musste, möchte ich nicht an die Wand malen. Bei BeglubbtTV wird es beschrieben, was ein Abstieg bedeuten würde. Mal ansehen. Anmerkung dazu: Wer sich als Fan wirklich “einen Abstieg wünschen” sollte, der hat echt nichts kapiert!

Fazit:

Was bleibt uns also? Wieder mal nur die Hoffnung. Das einzige, was ich ausräumen kann, das ist dass sich die Westvorstadt gegen Karlsruhe “hängen lassen” würde, oder gar “gerne verlieren” würde um den FCN absteigen zu sehen. Das sind Profis und auch dieser Verein wird wissen, dass der Rivale aus Frankens schönster Stadt ihnen das Stadion wenigstens mal voll machen würde, was bei Rostock, Duisburg oder Ingolstadt nicht der Fall wäre. Außerdem sind das gegen den FCN in jeder Saison “sichere 6 Punkte”! 😉

Ich hoffe wir retten uns (irgendwie) zum Klassenerhalt, um einen Neuanfang in der 2. Liga im Spätsommer starten zu können. Hoffentlich müssen wir NICHT in die Relegation, denn da traue ich dieser ängstlichen Truppe gegen einen motivierten Drittligisten noch weniger zu als in Kiel! Und hoffentlich ist endlich mal Schluß mit diesem Niveau-Limbo!

Wie “mei Hanno” sagt: Irgendwie diese Scheißsaison zu (einem guten) Ende bringen!

Hoffen wir das BESTE und drücken die Daumen für Sonntag!

Alles für rot-schwarz


Telekom-Entertain-Programme Bundesliga hier

Tags: , , ,

Mit wehenden Fahnen untergehen! Der 1.FC Nürnberg vergeigt die Heimaufgabe nach dem grandiosen 6:0-Erfolg in Wiesbaden gegen den VFB Stuttgart mit ebenfalls 0:6 und zerstört sich seinen “Vorteil” einer besseren Tordifferenz. Ich bin völlig erledigt, das kann nicht wahr sein.

Zum ersten Mal fehlen mir im Glubb-Blog die Worte. So ein unfassbare Selbstaufgabe. Der KSC dagegen holt nach 0:3 noch ein 3:3 gegen Tabellenführer Bielefeld und hat wieder gute Chancen. Respekt. Nun reicht dem Glubb am letzten Spieltag kein Unentschieden mehr wenn der KSC gewinnt… in Fürth.

RelVoSprung -19 / +2 Punkte

Meine Beiträge auf Twitter:

Aber ganz klar, es wäre ja nicht der #FCN, wenn man einen ruhigen letzten Spieltag hätte.

Was also tun die Jungs: Alles dass der Vorteil „Torverhältnis“ vernichtet wird. 0:3 zu Halbzeit… und es wird noch schlimmer.

Beim Anblick des 0:4 fällt mir nur ein Spruch vom TSV Rückersdorf ein: „Wennst keinen Bock mehr hast, dann geh halt bitte raus“

– – –

Ich wünsche mir wirklich dass der Glubb wenigstens in der 2. Liga bleibt, denn ein Abstieg in die 3. Liga würde uns für Jahre auf das Abstellgleis schieben. Aber eigentlich hat es diese Truppe nicht verdient.

Alles für rot-schwarz


Telekom-Entertain-Programme Bundesliga hier

Tags:

Bomber Manolo on Juni 16th, 2020

Was war denn das? War das heute das verspätete Weihnachtswunder vom Hinspiel, als der FCN in Christkindlesmarkt-Trikots spielte? Der Glubb stand vor dem Spiel mit dem Rücken zur Wand. Keiner gab einen Cent auf einen Erfolg heute, doch Nürnberg war heute perfekt eingestellt und mega effektiv: Mit 6:0 gewinnt der Glubb das erste Endspiel um den drohenden Abstieg in die dritte Liga und setzt ein riesengroßes Ausrufezeichen! Noch ist man nicht gerettet, aber die Truppe sollte heute das nötige Selbstvertrauen für die letzten beiden Spiele gesammelt haben. Denn es muss auf jeden Fall noch nachgelegt werden!

Wiesbaden stürmte los, hatte Möglichkeiten, das Tor aber machte schon nach 7 Minuten der FCN: Behrens legt auf Hack, der seinen Gegenspieler umkurvte und ins lange Eck einschoß! 1:0! JAA! Die Hoffnung glimmt!

Dann kam Wiesbaden und der Glubb in der Defensive: Der Pfosten und Mathenia halten die Franken im Spiel. Doch diesmal gab man nicht wie in Regensburg die Führung gleich wieder aus der Hand, sondern legte nach: Sörensen trifft per Kopf nach einer Geis-Ecke! 2:0! Yea!

Nun beide Teams im Schlagabtausch, es geht hin und her. Dann ist wieder Hack durch, glänzend von Dovedan freigespielt, Torwart Lindner kommt noch ran, aber Behrens köpft den Ball zu Sicherheit in die Maschen – da war er aber schon drin! 3:0! Wieder Hack! Wahnsinn!

Nach der Pause dachte jeder an das 3:3 von Hannover (auch da war das Christkind dabei) und man wollte möglichst die ersten 15 Minuten überstehen. Doch wieder schepperte es auf der richtigen Seite: Wieder Ecke von Geis, Kopfball Sörensen, abgefälscht und der Däne staubt zum 4:0 ab! JAHAAA! Unfassbar!!

Die “Altglubberer” meinten nun man könne nun fest mit einem Auswärtspunkt rechnen. In der 65. Minute spielt Behrens wieder mustergültig nach vorne, sodass Geis alleine aufs Tor zulief, aber lieber hunderprozentig auf Hack ablegte, der ins leer Tor einschieben konnte. 5:0! In Worten “FÜNF”!

Nun wechselte Keller die “zweite Garnitur” ein, die sich munter einfügte. Schleusener sehenswert, doch Lindner konnte klären. Dann war Zrelak auf links durch und spitzelte den Ball zum 6:0 ins Gehäuse (Vorlage wieder Geis)! Wahnsinn! Mir gehen die Superlative aus!

Schlusspfiff in der BRITA-Arena!

Fazit:

Da war heute unglaublich! Niemals hätte ich damit gerechnet! Nicht mit einem Sieg, schon gar nicht mit einem Kantersieg! Einzig Frey fällt für meinen Geschmack leistungsmäßig ab. Die Truppe war heute endlich mal geil auf das Spiel. Wobei auch völlig klar ist, dass das frühe Tor und das 2:0 natürlich ihren Teil dazu trugen, dass die Jungs selbstbewusst blieben. Hack heute wieder sicher, Behrens als Vorbereiter und Geis als Standardspezialist – so wie wir uns das immer vorgestellt haben.

Doch noch ist die Sache nicht in trockenen Tüchern! Denn wir erinnern uns: Ingolstadt hat am 32. Spieltag damals ein 3:0-Sieg in Hamburg geholt und am 33. ein 3:0-Sieg zuhause gegen Darmstadt – und ist trotzdem in der Relegation gescheitert. Aber gut, die waren auch echt abgeschlagen davor. Die Hoffnung ist zurück, jetzt ist die Frage was die Konkurrenz macht und wie der FCN die nächsten Spiele bestreitet. Es bleibt spanndend!

Statistik: Tore 0:6, Torschüsse 10:21, Ballbesitz 45:55%, Zweikampfquote 54:46%, Laufleistung 108:111km, Ecken 4:7. Wieder Wahnsinn und vor allem endlich mal eine ordentliche Chancenverwertung! So könnte es weitergehen!

RelVoSprung -14 / +3

Jetzt schaut alles auf den KSC, der mit einem unerwarteten 2:1-Sieg über den VFB Stuttgart den FCN in der Tabelle überholen konnte. Nur mit einem Kantersieg können diese den Glubb nun erneut überholen. Besser wäre natürlich eine Niederlage der Badener, ganz klar. Gegenüber Wiesbaden braucht Nürnberg nur noch einen Punkt um den direkten Abstieg zu verhindern. Denn endlich hat der Glubb mal das bessere Torverhältnis!

Hoffen wir nun dass der Glubb an diese Leistung auch gegen Stuttgart und Kiel anschließen kann – und dass die Konkurrenz schön brav hinter uns bleibt! Die Hoffnung lebt wieder, der Glaube der Truppe auch! Glückwunsch, Männer!

Alles für rot-schwarz


Telekom-Entertain-Programme Bundesliga hier

Tags:

Es ebenso unfassbar wie zum Kotzen! Statt “kratzen, beissen, zwicken” im Abstiegskampf bietet der 1.FC Nürnberg nur unbeholfene Magerkost und verliert das 266. Frankenderby gegen das “Gloosschermväddl” mit 0:1! “Alles wie immer” mag man sich denken, doch diesmal stürzt der Glubb in Richtung 3.Liga und darf sich nun auch noch vom Nachbarn “veräppeln” lassen, von der Westvorstadt in den Fussball-Abgrund gestossen worden zu sein. Die Kommentare, die sich die Clubfans anhören müssen, werden einfach immer schlimmer. Auf den Tag genau 100 Jahre nach dem Meisterschaftsendspiel 1920, als der Glubb gegen die SpVgg Fürth (Vorgänger von Greuther Fürth 1996) mit einem 2:0-Sieg seinen ersten von neun Meistertiteln holte, erlebt er seinen Tiefpunkt. Aber es gibt schlimmeres als Fußballspiele (siehe Ende des Berichts).

Waren wir vor einem Jahr der “schlechteste Erstliga-Glubb aller Zeiten“, so gibt sich die Keller-Truppe alle Mühe das noch weiter zu unterbieten. Über weite Strecken ließ man sich von limitierten Fürthern in der eigenen Hälfte einschnüren und spielte die wenigen Konterchancen schlampig zu Ende. Nur in den ersten 15 Minuten hatte Hack gute Chancen, danach kam nicht mehr viel.

In der zweiten Hälfte dann Valentini aus gute Position knapp am langen Pfosten vorbei und auf der Gegenseite ein Kopfball an den Aussenpfosten. Dann hatte Fürth den Geistesblitz: Green chippte den Ball auf den langen Pfosten, wo der in Nürnberg geborene Raum eben jenen zuviel hatte und einköpfen konnte. 0:1. Wie immer jubelt Fürth im Max-Morlock-Stadion!

Nun schickte Coach Keller alle Stürmer aufs Feld – im Pokern würde man all-in sagen. Doch verpuffte diese Maßnahme mal wieder. Exemplarisch ein Kopfball von Frey vom Strafraum ins Seitenaus – in bester Verteidiger-Manier.

Kurz vor dem Ende dann noch mal ein verunglückter Kopfball von Lohkemper, den Fürths Burchert aus dem Winkel fischen konnte. Dann wars aus.

Fazit:

Also gut, einmal hab ich applaudiert: Ishak ist Wittek bis in die eigene Hälfte gefolgt und zog dann das “Taktische Foul” um den Angriff zu unterbinden. Das sieht man bei dieser verunsicherten “Bubi-Truppe” viel zu selten.

Ansonsten wurde man mal wieder maßlos enttäuscht. Exemplarisch: Schleusener ergattert in der ersten Hälfte einen Ball und ist auf rechts durch, doch statt einem sauberen Querpass kommt etwas schlampiges dabei raus und schließlich bolzt einer den Ball auf links, der dann in einem Querpass in den Strafraum endet, den keiner erreicht. Also ich hab echt langsam die Schnauze voll von dieser Stümperei!

Statistik: Tore 0:1, Torschüsse 17:12, Ballbesitz 49:51%, Zweikampfquote 46:54%, Laufleistung 106:106km, Ecken 12:2. Auch wenn ich mich wiederhole, aber es gibt viele Mannschaften die Standards als Möglichkeit nutzen Tore zu erzielen. 12 Eckbälle und keine Torchance daraus ist viel zu wenig für Profifußball, der das ja angeblich sein soll.

RelVoSprung -19/+2

Zu allem Übel des 266. Frankenderbys kommt hinzu, dass Wiesbaden in Kiel mit 2:1 gewonnen hat und nun auf den Relegationsplatz gehüpft ist. Damit können die Hessen mit einem Sieg über unseren FCN am Dienstag aus der Abstiegsregion rutschen. Hoffen wir mal dass der KSC gegen Stuttgart ebenso verliert wie Dresden am Freitag gegen den HSV.

Bomber Manolo auf Twitter: “Leute, machen wir die Augen auf: Diese Jungs habens nicht drauf. Wir können nur hoffen, dass drei andere Vereine noch schlechter abschneiden.”

Vertrauen in diese Jungs hab ich nicht mehr, aber hoffen wir mal weiter dass wir irgendwie die Klasse halten. Vielleicht gibts in Wiesbaden ja eine Überraschung!

Oskar:

(Bild via faszination-nordkurve.de) Wer den Glubb-Blog verfolgt, der hat sicherlich die traurige Geschichte von Lina mitbekommen, sowie die daraus resultierende Gründung der gemeinnützigen Vereins “FrankenHilft e.V.”. Dieser unterstützte in Zusammenarbeit mit Nordkurve Nürnberg e.V. und der Weihnachtsspendenaktion der Ultras den kleinen Oskar:

“Der siebenjährige Oskar hat leider den Kampf gegen das diffuse intrinsische Ponsgliom (DIPG) verloren. Der tapfere Kämpfer ist in der Nacht zum 9. Juni 2020 friedlich eingeschlafen und hat sich auf seine letzte Reise begeben.
Ruhe in Frieden, lieber Oskar.
Wir möchten uns recht herzlich bei allen bedanken, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, dass Oskar mit seiner Mama noch viele schöne und außergewöhnliche Momente erleben konnte.
Wir erfahren gerade eine ausgesprochen große Anteilnahme an Oskars Schicksal. Deswegen nehmen wir weiterhin Spenden mit dem Verwendungszweck bzw. dem Kennwort “Oskar” entgegen. Franken-Hilft wird sich zu gegebener Zeit mit Oskars Mutter abstimmen, wie die Spenden verwendet werden.”
(Text Frankenhilft.de)

FHeV hat ein Kondolenzbuch online gestellt. Wer dem kleinen Kämpfer Oskar auf irdischen Wegen nichts mehr sagen konnte, der kann sich dort in den Kommentaren eintragen:
Kondolenzbuch bei Franken-Hilft e.V.

Da sehen wir wieder: Es gibt so viel wichtigeres als Fussball!

Bleibt gesund und

alles für rot-schwarz


Telekom-Entertain-Programme Bundesliga hier

Tags:

Bomber Manolo on Juni 6th, 2020

Der Glubb macht NIE was man erwartet! Diese Weisheit hat sich heute wieder bestätigt. Nach wenigen Minuten schon 0:1 hinten ließ jeden Fan ein 0:4 aus Glubberer-Sicht befürchten. Doch Nürnberg kämpfte sich zurück und holte ein 1:1-Achtungserfolg beim Tabellenführer Arminia Bielefeld. Was dieser Punkt unterm Strich bringt, wird sich zeigen.

Nach einer Ecke von Heise war es Patrick Erras der per Kopf dem Ball zum überraschenden 1:1 in die Maschen rannte! Wahnsinn! So ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte dann der Glubb wahrhaftig auf Augenhöhe! Beide Mannschaften mit Chancen, Mathenia rettet mehrmals stark – vorne scheitern Schleusener und Hack am ebenfalls starken Ortega… oder am eigenen Unvermögen, wie man das eben sehen will.

Letztendlich ein verdientes Unentschieden, das man nun mit einem Sieg “vergolden” sollte! Denn die Konkurrenz punktet auch!

Fazit:

Tolle Leistung, gutes Ergebnis! Kennt man 2020 vom Glubb gar nicht mehr. Der Kicker schreibt sogar “Kicker: „der FCN warf Einsatz- und Lauffreude in die Waagschale.“ Der Glubb den ich auch kenne?

Nur ist die Zeit für Schulterklopfen und “beim nächsten Mal klappts”-Sprüche vorbei! Wir brauchen Punkte! Holt man nun im nächsten Spiel einen Sieg, dann ist es in Ordnung. Vergeigt man das wieder, war auch dieser Punkt womöglich für den Allerwertesten.

Statistik: Tore 1:1, Torschüsse 5:7, Ballbesitz 57:43%, Zweikampfquote 46:54%, Laufleistung 118,1:118,9km, Ecken 5:5. Wie schon beschrieben, engagierte Leistung, vor allem die Zweikampfquote überrascht! Aber auch hier: Ein Lucky Punch und drei Punkte sind derzeit echt wertvoller – auch wenn ich natürlich hoffe dass das Engagement so bleibt!!

RelVoSprung -16/+3

Wiesbaden hat verloren! Soweit die gute Nachricht. Aber leider gegen Dresden, die noch einige Spieler weniger als wir haben. Das wird sich also noch zeigen, ob das positiv ist. Nun müsste natürlich der KSC verlieren, denn bei einem Sieg der Badener würden wir auf den Relegationsplatz rutschen und müssten uns den 7. und 11. Juli frei halten. Die Angst um unseren Glubb ist nach wie vor sehr groß!

Update: Der KSC hat zum Glück verloren. Die Hoffnung schimmert, wir müssen dennoch unbedingt nachlegen und richtig punkten!!

Nun steht das Frankenderby an und selten zuvor war ein Glubb-Sieg nötiger! Man könnte sich ein wichtiges Polster schaffen und genaugenommen mit Klassenerhalt UND Derbysieg eine unterirdische Saison retten!

Weiter kämpfen, FCN!

Alles für rot-schwarz


Telekom-Entertain-Programme Bundesliga hier

Tags:

Bomber Manolo on Mai 30th, 2020

Ein Spiel wie Mecklenburg-Vorpommern: Kaum Höhepunkte! Mal wieder ein Spiel das der Glubb gewinnen muss, mal wieder schafft er das nicht. Mal wieder kein Mut. Der 1.FC Nürnberg spielt gegen den VFL aus Bochum zuhause 0:0 und hängt weiterhin in höchster Gefahr im Tabellenkeller fest. Besserung ist nicht in Sicht.

Auf das Spiel einzugehen erübrigt sich. Allgemein kann das Spiel in Apotheken als Schlafmittel verschrieben werden. Wenn es aus Nürnberger Sicht was zu berichten gibt, dann dass Hack kurz vor dem Ende den vermeintlichen Lucky Punch an die Querlatte nagelte. Das wäre es gewesen. So aber bleibt man gähnend und kopfschüttelnd zurück.

Fazit:

Kratzen wir doch mal das Positive zusammen. Der Glubb hat heute zu Null gespielt – und das obwohl Mavropanos in der 2. Hälfte nicht mehr dabei sein konnte (nur eine Vorsichtsmaßnahme). Hack findet langsam wieder zu alter Form. Und äh, ja, sie waren an der frischen Luft und es hat sich keiner verletzt. Die gute Alte-Herren-Regel kann hier durchaus Anwendung finden.

Statistik: Tore 0:0, Torschüsse 12:9, Ballbesitz 50%:50%, Zweikampfquote 47%:53%, Laufleistung 115km:114km, Ecken 7:5. Das Mittelmaß ist förmlich zu spüren bei diesen Zahlen. Aber es hilft nix – so geht es in Richtung 3. Liga.

RelVoSprung -17/+2

Hier ist vorerst alles beim Alten geblieben. Der KSC hat zuhause gegen Pauli 1:1 gespielt und Osnabrück 2:2 gegen Regensburg. Wichtig wäre dass Wiesbaden und Dresden nicht gewinnen. Update: Dresden hat 0:2 gegen Stuttgart verloren und Wiesbaden unglücklich in Hamburg 2:3. Dieser Schäffler sollte gegen uns möglichst gesperrt sein.

Wir torkeln weiterhin in den Abgrund. Das Vertrauen, dass die Jungs das selbst noch regeln schwindet, zumal es jetzt nach Bielefeld zum überragenden Tabellenführer geht, dann kommt Angstgegner Fürth, dann zum direkten Konkurrenten Wiesbaden, dann kommt Stuttgart und zum Ende geht es dann nach Kiel. Einzig die Hoffnung, dass drei andere Teams noch schlechter sind, herrscht derzeit vor.

Frei nach Aleksandar Ristic: Dann gewinnen wir halt in Bielefeld! 😉

Alles für rot-schwarz


Telekom-Entertain-Programme Bundesliga hier

Tags: