Das war heute mal richtig hitzig im Max-Morlock-Stadion zu Nürnberg. Grund: Eine nicht so überzeugende Chancenverwertung sowie eine Regelauslegung von Schiedsrichter Patrick Alt, die doch sehr zu wünschen übrig ließ. Sogar nach Spiel hagelte es noch gelbe Karten gegen den 1.FC Nürnberg, der zur normalen Spieldauer schon 2 Leute in die Kabine schicken musste. Zu allem Übel verlor der Glubb dieses Spiel dann auch noch trotz klarer Möglichkeiten 1:2 und steckt wieder im Abstiegskampf. Tja, zwei Siege machen noch keinen Sommer. Und langsam greift das Verletzungspech des FCN wieder um sich!
Denn das war der erste Aufreger des Spiels: Mavropanos bleibt nach einem Rempler von Dursun während eines Schusses liegen und musste verletzt runter. Nach dem Ausfall von Margreitter unter der Woche die nächste Hiobsbotschaft gegen eine stabile “zu-Null-Abwehr”. Mühl kam rein, aber machte seine Sache über weite Strecken so gut, dass es leichte “Müüüühl”-Rufe gab – soviel sei vorweggenommen.
Der Glubb mit zunehmender Spieldauer mit Chancen und dann kam Schiri Alt: Flanke von links, Hanno Behrens wird gestreckten Armen weggeschoben… aber kein Elfer. Der VAR redet ja auch noch mit, ok.
Dann ein Schuss von Frey und Torwart Schuhen kann nur abprallen. Dovedan liegt ihn sich zurecht und hämmert das Ding unter die Latte! TOOR! 1:0! Klasse!
Da es der FCN versäumte nachzulegen, ging es mit 1:0 in die Pause. Nach der Pause wäre das Spiel auch weiterhin nie ein Problem geworden, wäre nicht eine Stark-Flanke abgefälscht vor Dursun gelandet und sich Sörensen mit einem Foul geopfert. Als alles dachte, der Alt überprüft am Monitor noch mal den Elfer, kam dieser und zückte glatt rot. Nun fiel wieder das Wort Doppelbestrafung. Aber das is mir langsam zu blöd, dass jeder die Regeln so auslegen kann, wie er grade möchte. Unser ehemalige Kempe rannte das Ding genau in die Mitte des Tores. 1:1.
Nun also Unterzahl, aber die Jungs fuhren Klasse-Konter, aber ohne zählbarem Erfolg. Der schlimmste war Frey, als er alleine auf das Tor zulief, Schuhen umkurvte und den Ball in die Wolken jagte!
Brutal schlecht, aber zumindest kam er zum Torschuss, was Hack und Schleusener nicht so schafften.
Und was sagt die Fussballweisheit, wenn man vorne die Dinger nicht macht? In der 89. Minute zieht Innenverteidiger Dumic einfach mal ab und trifft ins Linke Eck. 1:2.
Dann wurde es besonders hitzig: Nürnberger sieht in der Nachspielzeit überraschend gelb-rot, Frey noch gelb und nach dem Schlusspfiff Jens Keller und sein Co-Trainer auch noch gelb. Während Schiedsrichter Alt mit alles Schirmen der Umgebung in die Kabine geleitet werden musste, bekam die Truppe einen aufbauenden Applaus aus der Kurve.
Fazit:

Das hätte heute nicht sein müssen! Sörensen hätte sich nicht zu opfern brauchen, aber gut, das sind Bruchteile einer Sekunde, aber so ging damals auch das kontrollierte Spiel in Aue verloren, aber er sollte an sich arbeiten. Vielleicht hält Mathenia ja das Ding. Aber dennoch kein Vorwurf an die Hintermannschaft! Eher die Offensive hätte heute das 2. und 3. nachlegen müssen. Hier haben wir das Problem!

Statistik: Tore 1:2, Torschüsse 7:11, Ballbesitz 36%:64%, Zweikampfquote 47%:53%, Laufleistung 112:114km, Ecken 3:4. Wirklich jede Statistik verloren? Nunja, mit einem Spieler weniger sind 112 Laufleistung echt gut. Aber ja, es geht nunmal um Tore!

Zum Schiedsrichter Patrick Alt Zitat Kicker: “verlor seine Linie nach und nach komplett; Hollands Schubser gegen Behrens hätte einen Elfmeter nach sich ziehen müssen (24.); Sörensens Umreißen von Dursun mit Strafstoß und Rot zu ahnden, war indes regelkonform, aber auch ohne den benötigten Videobeweis zu erkennen; die zweite Gelbe Karte für Nürnberger wegen Meckerns war völlig überzogen.”

RelVoSprung -15/+2

Es wird wieder eng! Zwar verlor der HSV als Dritter so wie wir auch, aber eben gegen St. Pauli. Was uns so natürlich freut, ist in der Tabelle echt Mist, weil auch Bochum und Karlsruhe gewannen. Jetzt gehts am Freitag zum KSC, was heisst: PunktPFLICHT!

Fans:

Hier muss ich wieder schwärmen! Denn der Support war echt gut, Basti Grau nahm wieder viel die Sitzplätze mit. Und in der Halbzeitpause wurden die Schecks der Weihnachtsspendenaktion der Ultras / Nordkurve Nürnberg e.V. überreicht! Unfassbare 12.200,-Euro sind hier für jede unterstützte Aktion zusammengekommen (Bild der Scheck für Franken-Hilft e.V. mit Andy, Seppe, Arthur und Steffi), als die da wären:

  • Franken-Hilft e.V.
  • Tierheim Feucht
  • Elterninitiative krebskranker Kinder e.V. Nürnberg,
  • Straßenkreuzer e.V.,
  • Hand in Hand gegen Altersarmut e.V.

Eine unglaubliche Aktion die allen Respekt verdient!!

Jetzt muss sich der Glubb diesen Respekt am Freitag mit einem Sieg in Karlsruhe verdienen!

Alles für rot-schwarz


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Bomber Manolo on Februar 14th, 2020

Schade, schade, aber der Glubb verspielt heute einen Sieg. Schon klar, vor ein paar Wochen hätten wir einen Punkt in Heidenheim sofort unterschrieben. Aber aufgrund der riesen Chancen vor allem in der zweiten Halbzeit muss man schon von einem verschenkten Sieg reden. Der 1.FC Nürnberg spielt beim 1.FC Heidenheim 2:2 und bleibt damit im dritten Spiel in Folge ungeschlagen. Spielerisch wird es immer besser, aber heute muss man die Chancenverwertung bemängeln.

Es war ein Auftakt nach Maß: Nach einer Minute zappelte der Ball im Netz! Nach einem Schuß von Geis wurde der Ball geblockt, Frey legte ab und Ex-Heidenheimer Dovedan schloß überlegt ab: 1:0! Er verzichtete auf den Torjubel gegen den Ex-Verein. Sehr gut, Herr Keller, ich hätte Dovedan auch aufgestellt, denn heute war er heiß!

Danach hätte der Glubb auch noch erhöhen können, aber die Konter wurden nicht sauber zu Ende gespielt bzw. Frey kam nicht zu Abschluß. Irgendwann aber kam Heidenheim gewaltig: Mavropanos rettet in letzter Sekunde auf der Linie. In der Nachspielzeit dann aber Pech. Nach einem Querpass rettet Mathenia von grandios, der Nachschuß wird aber abgefälscht und von Margreitter ins Tor befördert – wäre aber eh nei, kein Vorwurf an Schorsch.

Nach der Pause der FCN mit Kontermöglichkeiten spielbestimmend. Wieder Frühstarter Dovedan, der mit einem Doppelpass mit Frey völlig frei steht und über das Tor zielt. Wenig später: Behrens tankt sich durch und bedient Heise im Strafraum, doch auch der jagt den Ball über das Tor. Dann aber die 62. Minute und Heise bedient Behrens mustergültig, der die Kugel versenkt! Mei Hanno! TOR! 2:1! Etz erhöhen!

Nach einer Flanke von Geis köpft Margreitter den Ball in die lange Ecke. Riesenjubel! Entscheidung! Aber der Schiedsrichterassi hat die Fahne oben und Schiedsrichter Gerach entscheidet auf Abseits. VAR bestätigt die Entscheidung – die Begründung aber dass Frey aktiv zum Ball geht ist schon etwas eigenartig.

Aber ach, Heidenheim drückt stark, die Auswechslungen des FCN verpuffen und irgendwann fiel er dann der Ausgleich: Eine Ecke von der linken Seite verlängert Hüsing am Fünfmeterraum mit dem Kopf, Kleindienst ist frei und haut den Ball in die Maschen. 2:2. Aus.

Fazit:

Das Spiel des FCN kann man langsam schon wieder anschauen. Hat Spaß gemacht, viele Kombinationen und auch Chancen kreiert. Aber man hätte in der ersten Hälfte das 2:0 und in der zweiten Hälfte das 3:1 machen müssen. Aber gut, auswärts ein Punkt ist in Ordnung.

Statistik: Tore 2:2, Torschüsse 16:11, Ballbesitz 58:42%, Zweikampfquote 52:48%, Laufleistung 119:119km, Ecken 7:0. Leider sagt das Torschussverhältnis nichts über die Qualität der Schüsse aus, denn da sehe ich ein deutliches Plus beim Glubb.

Fans:

Auch wenn es abgedroschen klingt: Aber die Auswärtsfahrer aus Franken machen einfach Spaß. Wieder herrliche Bilder und guter Support!

Jetzt kommt Darmstadt in das Max-Morlock-Stadion! Da sollte wieder ein Sieg rausspringen, denn der würde den Punkt heute vergolden!

Alles für rot-schwarz


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“Jo mei guut, solche Geschichten schreibt nur der Fussball” glaubt man Franz Beckenbauer zu hören, wenn man das heutige Spiel betrachtet. Da ist der Kapitän, der sich in diesem Jahr immer lauterer Kritik aussetzen muss und auch unglücklich agiert auf dem Feld. Doch dann hat er sein 150. Zweitligaspiel (ein paar für Darmstadt, viele für Nürnberg) und wird mit seinem Treffer zum Tor des Tages zum Matchwinner! Der 1.FC Nürnberg gewinnt beim VFL Osnabrück mit 1:0 und siegt damit zum ersten Mal seit Mai 2018 wieder zwei Mal hintereinander – und das auch noch zu Null! Man könnte meinen, die Jungs sind auf einem guten Weg!

Der Glubb versuchte bei den starken Ostwestfalen wieder erstmal hinten sicher zu stehen. Vorne rackerte Adam Zrelak, der für den gelb-rot gesperrten Michael Frey ins Team gerutscht ist. Chancen waren hüben wie drüben eher Mangelware: Beim FCN schlug Schleusener ein Luftloch und auf der anderen Seite hatte der Glubb Glück dass der Ball von der Brust einen Osnabrückers nur an den Pfosten klatschte.

Der FCN nach der Pause dann deutlich agiler. Der VFL fand offensiv kaum mehr statt und Nürnberg hatte eine Schußchance durch Geis. In der 60 Minute dann wieder der Glubb im Vorwärtsgang über Hack und Handwerker, zurück zu Nürnberger, der aus dem linken Halbfeld nach innen flankt. In der Mitte fliegt Hanno Behrens mit dem Rücken zum Tor in den Ball und köpfte im Fallen an Torwart Körber vorbei zum 1:0! JAA! Mei Hanno!

Nun wie immer die Angst, dass der Gegner uns in Grund und Boden rennt – aber heute unbegründet. Erst in der 90. Minute der VFL mit dem ersten (harmlosen) Torschuß, davor hätte Hack schon 2x den Sack zumachen MÜSSEN. Dann der Schlußpfiff! SIEG!

Fazit:

Die Hintermannschaft um den starken Mavropanos macht langsam richtig Spaß. Margreitter rundete die Leistung noch ab. Zusätzlich kommen “die jungen” immer besser zur Geltung. Handwerker heute mit einem guten Spiel, Nürnberger wieder mit einem sehr guten.

Dazu Hack, der mir heute etwas zu verspielt war, aber dennoch mit zwei super Chancen eine tolle Leistung in der zweiten Hälfte zeigte. Schon klar, hätten wir den Ausgleich gefressen, dann hätte man ob der vergebenen Chancen wieder geschimpft, aber so kann man das positive stehen lassen. Zrelak hat heute wie ein Wahnsinniger gekämpft, leider kommt er aber kaum zu Torchancen. Hätte mir hier wieder gewünscht, dass Keller spätestens in der 70. einen anderen Stürmer (z.B. Ishak) bringen würde.

Statistik: Tore 0:1, Torschüsse 6:11, Ballbesitz 54:46%, Zweikampfquote 56:44%, Laufleistung 111:111km, Ecken 2:2. Der Glubb überlässt dem Gegner den Ball, ist aber selbst nach vorne gefährlich. So kanns weitergehen.

RelVorSprung -13 / 4 Punkte:

Hier machts plötzlich wieder mehr Spaß hinzusehen! HSV und Stuttgart mit erwarteten Arbeitssiegen, Bielefeld hat das gleiche morgen gegen Regensburg vor. Und hinten verlieren Dresden und Karlsruhe – Bochum, Wiesbaden, Hannover und Pauli spielen erst noch, nur Hannover könnte uns noch einholen. Update: Bochum und Hannover haben gewonnen, somit steht er FCN auf Platz 13.

Fans:

Herrliche Bilder aus dem Stadion! Hanno hat sich sein Tor extra aufgehoben um vor der farbenfrohen Gästekurve zu jubeln! Wieder waren gut 2000 Fans unterwegs – und das, obwohl der FCN eine seiner schlechtesten Saisons überhaupt fährt. Wir Glubberer sind schon einmalig.

Zwei Siege in Folge, jetzt könnten wir mit dem dritten Sieg in Folge alles auf den Kopft stellen! Also am Freitag, den 14.02. die Frauen mit Blumen beschenken und die Glubbfans mit einem Auswärtssieg in Heidenheim!

Alles für rot-schwarz

Danke für die Bilder, Sven und Thomas!


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Der erste Sieg im neuen Jahr ist unter Dach und Fach, und das ist nach dem Desaster von Hamburg nicht unbedingt zu erwarten gewesen: Der 1. FC Nürnberg schlägt den SV Sandhausen mit 2:0 und entkommt erstmal den Abstiegsrängen. Einer ist für mich neben Torschützen und Vorlagengebern der Held des Tages: Christian Mathenia, der die Null hielt und einen Elfmeter parierte! Abgerundet wird die heutige Partie durch einige Lichtblicke in der Truppe, auch wenn über weite Strecken noch viel Sand im Getriebe war. Aber erstmal ist etwas Ruhe eingekehrt.

Der Glubb war gegen den SVS gleich gehörig unter Druck. Am Raunen der Zuschauer merkte man dass viele “geht das schon wieder los” murmelten. Aber in der 12 Minute die Erleichterung: Der neue Mann Philip Heise mit einer schönen Flanke von der linken Seite und Michael Frey mit einem verdeckten Kopfball in Richtung Tordreieck! TOR! Keine Chance für Fraisl! 1:0!

Frey beim Torjubel auf der Tartanbahn

Gleich danach aber wieder das obligatorische Reindrängenlassen der Nürnberger Hintermannschaft: Nach einem Freistoß, vor dem Frey wegen Meckerns gelb sah gab es eine Eckballstafette der Sandhäusener. Beim letzten kam Bouhaddouz zum Kopfball und drückte den Ball links unten ein – doch plötzlich kam Mathenia ins Bild geflogen und rettete den Vorsprung! Kurz vor der Pause steckte Behrens den Ball auf Hack durch, der den Ball an Fraisl vorbeistocherte und ein Verteidiger nur noch ins Tor “retten” konnte. Doch der Linienrichter erkannte wohl zurecht auf Abseits. Pause.

Nach der Pause der FCN nun ruhiger und wirklich mal Herr im Haus. In der 52. Minute dann Geis mit einem genialen Einfall: Einen Ball abgefangen und sofort über 30 Meter auf Hack weitergeleitet, der alleine aufs Tor zuläuft, stoppt, den mitgelaufenen Verteidiger ins Leere laufen lässt und ins kurze Eck abschließt. 2:0! Eine Vorentscheidung?!

Nicht wenn man den Glubb kennt. Denn wenig später ist Engels durch, Mathenia eilt heraus und bringt ihn zu Fall: Elfmeter! Tja, noch 30 Minuten zu spielen, fällt der Anschlußtreffer ist wieder Zittern angesagt. Als ich meinte Mathenia solle den halten, meinte mein Nebenmann “ach niemals, der springt wieder nach links, mehr net”. Paqarada trat an und Mathenia tauchte ihn aus dem linken Eck! Überragend! MathenJAAAA!

Es ist völlig egal ob ein Elfer gut oder schlecht geschossen ist. Er muss gehalten werden, und heute war das mega wichtig! Der FCN nun mit Chancen zur Entscheidung, aber Behrens scheitert kläglich nach Vorlage von Hack, Hack verzog nach einem Pass von Frey und Geis’ Freistoß konnte pariert werden. In der 76. grätschte Frey einen Verteidiger um und sah gelb rot. Jetzt war doch wieder zittern angesagt. Aber lange Rede kurzer Sinn, mehr als unzählige Eckbälle bekam Sandhausen nicht mehr zustande. Aus! Sieg!

Fazit:

Die Erleichterung war auch bei den Spielern zu merken! Zusätzlich zum Sieg aber für mich die Leistung der neuen: Philip Heise ist echt zu gebrauchen und auch Mavropanos machte ein sauberes Spiel. Unglücklich dagegen heute (wieder) “mei Hanno” Behrens und auch Fabian Schleusener – beide mit einem gebrauchten Tag.

Kritik muss ich am Trainer üben. Denn einen “Rumpler” wie Frey, der schon gelb vorbelastet ist, den muss ich spätestens nach 60 Minuten vom Feld nehmen. Denn wenn die Kraft nachlässt, kann eine Grätsche echt mal schief gehen – wie das dann passiert ist. Und wir haben mit Ishak, Zrelak durchaus Alternativen draussen sitzen. So ist Frey nun im nächsten Spiel gesperrt – und Ishak sowie Zrelak müssen auch ran! Hätte man anders machen können.

Statistik: Tore 2:0, Torschüsse 12:15, Ballbesitz 38:62%, Zweikampfquote 44:56%, Laufleistung 108:107km, Ecken 3:9. Man sieht dass Eckbälle nicht immer ein Ausdruck von Überlegenheit sein muss, aber das hatten wir auch schon bei uns gesehen.

RelVoSprung -12 / 2

Endlich nicht mehr beides negativ! Wir sind noch lange nicht gerettet, aber auf Platz 13 kann man schon etwas entspannter auf die Tabelle schauen. Zwar kann uns Bochum mit einem Sieg über den HSV noch überholen, aber der Abstand bleibt gleich.

Fans:

Heute war es echt trist: Nasskaltes Wetter, schlechte Leistung im vorherigen Spiel und ein unattraktiver Gegner. Beim Einlass heute keine Schlange! Das riecht nach dritter Liga! Zum Glück aber gabs nen Sieg. Die Fans aus Sandhausen, laut Sky 40 Personen, passten ins triste Bild. Gut dass die Ultras Nürnberg mit farbenfroher Fahnenchoreo aufwarteten. Sehr gut.

Zusätzlich aber mussten die Ultras heute insgesamt 5 R.I.P.-Banner präsentieren. Leider sind seit dem letzten Heimspiel viele Menschen von uns gegangen. Schön zu sehen, dass auch sowas seinen Platz hat. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Grüße gehen nach Wien und nach Gelsenkirchen.

Der Glubb bescherte dem SV Sandhausen die erste Niederlage in der zweiten Liga seit dem 19. Oktober. Das sollte Mut machen für die nächsten Aufgaben. Am besten in Osnabrück gleich nachlegen!

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Bomber Manolo on Januar 30th, 2020

Als hätte es die Winterpause und die Vorbereitung nicht gegeben, stolpert  der 1.FC Nürnberg weiterhin harmlos durch die Liga und verhunzt heute seinen Rückrundenauftakt gehörig: Beim selbsternannten “Dino” der Liga setzt es eine deftige 1:4-Niederlage, die sogar höher hätte ausfallen können. Erschreckend beim genauen Hinsehen aber die technischen bzw. spielerischen Probleme der Truppe, auch wenn Verantwortliche mal wieder mit Schiedsrichter-Entscheidungen hadern.

Der Glubb stand heute sofort unter Druck auf dem Platz – erst nach 7 Minuten ging es das erste Mal länger über die Mittellinie. Angriff um Angriff rollte aufs Nürnberger Gehäuse, immer wieder auch über Jatta angetrieben, der ja “der Name des Hinspiels” war, als der Glubb nach einer BILD-Vermutung Einspruch eingelegt hat. Für den FCN eine Entscheidung im Sinne des Vereins, für viele vom HSV “Rassismus” – natürlich blanker Blödsinn. Der FCN hat den Einspruch dann irgendwann zurückgezogen, der HSV aber das Kriegsbeil nicht. So hetzte Sportvorstand Jonas Boldt vor dem Spiel: „Ich denke, wir spielen gegen einen Gegner, mit dem wir noch eine Rechnung offen haben.“ – klar, nach 4:0 im Hinspiel wars klar, welche Geschichte er wieder aufkochen wollte. Und alle kochten mit (Der Gipfel der ekelhaften Scheinheiligkeit)!

So war es aber natürlich auch völlig klar, dass es besagter Jatta war, der nach toller Vorarbeit von Kittel das 1:0 markierte. Er machte das richtige: Er überzeugte durch Leistung. Für den FCN wichtiger aber, wie das passieren konnte: Adam Gnezda Cerin wurde von vielen gefordert, verschwanzte aber kurz vor dem eigenen 16er entscheidend den Ball. Tja, der HSV ließ aber nicht locker und wie es so ist, wenn man den Gegner ständig durch den Strafraum spazieren lässt und die sich dauernd hinwerfen: Irgendwann pfeift der Schiri mal Elfmeter und ich denke der geht in Ordnung. Hinterseer verlädt Mathenia gekonnt. 2:0.

Der Glubb kam erst kurz vor der Pause mal nach vorne, aber ein Freistoß von Geis war leichte Beute für den Keeper der Hanseaten. Ein Kopfball von Frey ging wenig später am Tor vorbei… dann rumpelte der HSV wieder auf unser Tor, aber der Glubb konnte das 2:0 in die Pause retten. 😉

Nach der Pause tat der FCN nun mehr und war öfter in der gegnerischen Hälfte zu finden. Außerdem spielte statt Cerin nun Nürnberger. Die Belohnung folgte in der 51. Minute: Handwerker fing einen schlampigen Pass ab, fasste sich ein Herz, zog ab und traf genau ins rechte Eck! Sehenswert! Das erste Glubb-Tor in 2020! Mögen viele folgen! Nur noch 1:2!

Leider aber kam in der Folge nichts mehr zwingendes heraus und der “Dino” kam wieder angestapft. Diesmal in Form dieser beknackten Handregel per Videobeweis. Kittel lupfte den fälligen Elfmeter wie Zinédine Zidane im WM-Finale 2006 in die Mitte des Tores. 3:1. Damit aber noch nicht genug: Der wiedererstarkte Leibold bediente Jung in der Mitte mustergültig, der zum 4:1 abschloss. Ende.

Fazit:

Nunja, nach 0:4 ein 1:4 ist in gewisser Hinsicht ein Fortschritt. Wie oft aber Pässe auf kürzester Distanz nicht ankamen oder Bälle verloren wurden aber definitiv keiner. Unsere neuen Akteure zeigten sich auch eher durchwachsen: Mavropanos verschuldete einen Elfmeter und Phillip Heise blieb angeschlagen in Nürnberg. Ansonsten war wenig zu sehen was Mut machte.

Nun ist es aber so, dass man als Truppe die gegen den Abstieg spielt nicht in Hamburg beim Tabellenzweiten punkten muss, sondern gegen die Konkurrenz. So sehr alle von einem Wunder geträumt haben, aber Sonntag gegen Sandhausen wird es wichtig sein, den Mund abgewischt zu haben und sich auf die gute Vorbereitung zu besinnen. Sollte das Heimspiel nicht gewonnen werden, würde ich mal bei Friedhelm Funkel anfragen, was der so macht nachdem er nun in Düsseldorf geflogen ist. 😉

Statistik: Tore 4:1, Torschüsse 15:5, Ballbesitz 33:67%, Zweikampfquote 57:43%, Laufleistung 118:113km, Ecken 5:1. Fehlpässe waren 82:96…. und das hatte ich viel Höher wahrgenommen.

RelVoSprung -15 / -1

Jetzt sind wir auf einem Abstiegsplatz. Wer hätte das geglaubt vor der Saison, als man überlegte “gleich aufsteigen oder erst in 2 Jahren”. Die Minuszeichen zeigen es deutlich: Wir sind überhaupt nirgends mehr im Soll. Wiesbaden und Dresden haben gewonnen. Jetzt müssen Punkte her.

Fans:

Ich ziehe wieder meinen Hut vor jedem, der an dieser unsäglichen Spielansetzung an einem Donnerstag im Januar bis nach Hamburg reist, und wohl genau weiß, dass es sehr wahrscheinlich ist, von dort sehr enttäuscht wieder die Heimreise antreten zu müssen.

Spiel 1 in 2020 ging also in die Fritten. Also heißt es jetzt zusammenhalten und gemeinsam am Sonntag den ersten SIEG 2020 einzufahren!

Ich bin wie immer da und versuche die Mannschaft nach vorne zu schreien!

Alles für rot-schwarz


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Bomber Manolo on Dezember 20th, 2019

Wem ist das Wortspiel mit “Hanomag” auch eingefallen? Niemanden? Egal! Endlich gibt es im Glubb-Blog mal wieder ein Bild einer Siegeslaola, hat lange genug gedauert! Der 1. FC Nürnberg schafft in 2019 seinen 5. Sieg in einem höhepunktarmen Spiel gegen den Tabellenletzten der 2. Liga, Dynamo Dresden. Aber ganz klar, wir wollen nicht meckern, das letzte Spiel gegen einen Tabellenletzten ging 0:2 verloren. Nun kann man relativ beruhigt Weihnachten feiern und sich auf die Vorbereitung und das Konditionsdefizit konzentrieren. Das kommende Jahr MUSS besser werden!

Der FCN wollte zeigen wer Herr im Haus ist, aber Chancen gab es hüben wie drüben kaum. In der 33. Minute dann mal was zwingendes: Hanno Behrens kann auf rechts an der Auslinie den Ball behaupten, flankt in die Mitte, wo Hack völlig frei stand und ins linke Eck einschoß! 1:0! Ja! Vielleicht wirds je heute doch was?

Nach der Pause muss wieder die erste Drangphase überstanden werden, Dresden hatte eine Chance, doch Dornebusch auf dem Posten. Dann kam der FCN wieder, aber leider zu kaum zwingenden oder großen Chancen. Dann die 53. Minute und wieder Kapitän Hanno Behrens mit einem genialen Chipball vor das Tor, wo wieder Robin Hack wartete, den Ball mit der Brust annahm und sicher verwetete! 2:0! Die Befreiung! Mal wieder, aber auch die Angst, dass es mal wieder schief gehen könnte.

Dresden aber insgesamt zu harmlos und nach 3 Minuten Nachspielzeit der erlösende Abpfiff! Sieg! Zu Null! Jawoll!

Fazit:

Die Freude ist da! Klar! Aber man muss auch sagen, dass es nun wirklich kein Anlass zu “Oh wie ist das schön”-Gesängen ist. Es war endlich mal ein Pflichtsieg, aber halt auch kein glänzender. Hanno und Hack haben den Unterschied gemacht, Margreitter die Abwehr zusammengehalten!

Ansonsten wars durchwachsen heute, so ehrlich kann man sein. Doch natürlich nimmt das endlich den Druck von Trainer und Spielern. Auch dass es mal wieder zu Null war und man kein Gegentor “fressen” musste. 😉

RelVoSprung -12/+1

Mal sehen, ob der Abstand mal verkürzt wird.

Fans:

Das war anders angekündigt! Die “Dynamo-Invasion” kam in abgeschwächter Form bei uns an! Keine 15.000 Gästefans wie angekündigt, aber dennoch gut 3.000 Angereiste und sie taten was für die Optik.

Unsere Ultras machten auch etwas “Weihnachtsstimmung” mit Sternlasspeier. Und danach ordentlich Stimmung. So passt das! Und nach dem Sieg eine schöne Siegeslaola und ein Lied zum Hüpfen für die Mannschaft. Do muss das!

Allen Lesern des Glubb-Blog ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ich hoffe wir sehen uns beim Adventssingen am 23.12. im Max-Morlock-Stadion!

Alles für rot-schwarz


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Bomber Manolo on Dezember 15th, 2019

Es hätte so schön werden können! Die Mannschaft stößt eindrucksvoll den viel zitierten Bock um! Verbesserte Leistung, tolle Tore und mal wieder einen Nürnberger Torhüter, der mit einem gehaltenen Elfmeter “den Sieg” festhält. Es wäre der Hammer gewesen… wäre, hätte das Spiel nicht bis 92:58 gedauert, denn da zappelte mal wieder der Ball im Club-Tor und schockierte mal wieder Fans und Spieler. Der Schock war förmlich zu greifen. Unglaublich was wir Glubberer in diesem 2019 alles ertragen müssen.

Kiel gab sofort Gas und schnürte den FCN in der eigenen Hälfte ein, aber gefährlich wurde es kaum. Dann kam der Glubb auch langsam ins Spiel – aber auch da wurde es kaum gefährlich. Dann die 38. Minute: Freistoß halb links und jeder schaut auf Geis, doch Sörensen läuft an und schweißt das Ding unter den Querbalken! TOR! Eine Befreiung im Max-Morlock-Stadion!

Doch nur Minuten später war fast alles wieder dahin: Behrens reißt Özcan im Strafraum um und Schiedsrichter Timo Gerach zeigt auf den Punkt. Der Gefoulte selbst tritt an und Torwart Dornebusch hält! Der nächste Riesenjubel im Stadion! Phantastisch! Pause!

Nach dem Pausentee galt es die Drangphase der Kieler zu überstehen, auch hier Dornebusch auf dem Posten. Der Glubb schaffte das und konnte sich abermals nach vorne bewegen. Dovedan und Hack mit Torchancen. Dann die 67. Minute und der starke Schleusener mit perfekter Vorarbeit und Hack zieht in die Mitte und vollstreckt mit Gewalt! 2:0! Megajubel! Sollte es heute klappen?

Nun ließ sich der FCN wieder einschnüren und versuchte zu kontern. Leider wurden die nicht sauber zu Ende gespielt, dann plötzlich die 77. Minute und Serra wurde perfekt freigespielt, umkurvte Dornebusch und knallte den Ball unter die Latte. Nur noch 2:1, jetzt war wieder Zittern angesagt.

Doch der Glubb machte das gut, konnte sich oft befreien. Dann 3 Minuten Nachspielzeit, plötzlich konnte der FCN sich nicht mehr befreien. Der Abpfiff sollte nur noch Sekunden entfernt sein, Frey kann an der Mittellinie den Ball nicht behaupten und er wird abermals vor das Nürnberger Tor geschlagen… Thesker kommt zum Kopfball und das Ding fällt ins lange Eck. 2:2 in der 93. Minute. Schiedsrichter Timo Gerach pfiff das Spiel erst gar nicht mehr an.

Fazit:

Unfassbar! Eine gefühlte Niederlage. Wieder kein Sieg, wieder einen Vorsprung verspielt, wieder in der Nachspielzeit ein entscheidendes Tor gefangen. Das Trauma des 1.FC Nürnberg sitzt tief und scheint uns nie mehr verlassen zu wollen. Ich erinnere mich an die Abstiegssaison 1998/99, als der FCN wohl im internationalen Wettbewerb gelandet wäre, wenn jedes Spiel in der 88. Minute zu Ende gewesen wäre. Gefühlt sind wir “immer” die Lastminute-Deppen! Nicht mal das Nürnberger Christkind (siehe Bild) vermag zur Zeit das Glück auf den Rasen zu zaubern.

Dennoch aber bin ich ja ein Freund einer ergebnisunabhängigen Analyse – so weit es geht. Und da muss ich sagen dass sich der FCN heute verbessert präsentierte. Es machte oft Spaß die Jungs zu sehen. Wäre das letzte Ding an den Posten geknallt und rausgesprungen, würde ich hier von Elferkiller Dornebusch schwärmen, Schleuseners Zuckerpässe feiern und Hacks Tempo-Dribblings als Unruheherd feiern. So aber tritt der Glubb weiter auf der Stelle.

Statistik: Tore 2:2, Torschüsse 11:13, Ballbesitz 33:67%, Zweikampfquote 56:44%, Laufleistung 121:119km, Ecken 3:4. Der Ballbesitz ist eindeutig, aber eine positive Zweikampfquote und die Laufleistung stützen meine Eindrücke. Mit dieser Leistung sollte es gegen Dresden einen versöhnlichen Ausklang geben.

Fans:

“Wer nicht kämpft kann Nürnberg verlassen” stand vor dem Spiel in großen Lettern in der Nordkurve. Natürlich dachten wir uns gleich, ob das nach dem Einstellen der Unterstützung auch für die Fans gelten würde. Aber auch hier wurde gekämpft, die Unterstützung war über 90 Minuten da! So soll das sein! Zudem gab es eine schöne Choreo zum Stadionnamen: “Max-Morlock-Stadion für immer” mit roten und schwarzen Fahnen, ein herrliches Bild!

Nun kommt Dynamo Dresden ins MMS und der Glubb kann am letzten Spieltag in diesem Jahr sogar noch Letzter werden! Es bedarf zwar eines Kantersieges des Tabellenletzten am nächsten Freitag, aber der Letzte, der vor kurzem hier aufspielte, durfte ja auch schalten und walten wie ihm beliebte. Ich hoffe aber sehr, dass der Glubb das Spiel gewinnt um in Ruhe in der Winterpause an der Rückrunde zu arbeiten!

Alles für rot-schwarz

Nicht vergessen: Am 23.12. ist wieder das Adventssingen im Max-Morlock-Stadion!


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Bomber Manolo on Dezember 10th, 2019

Die Aufgabe war ohnehin schon schwierig: Nach dem desaströsen 0:2 gegen Wehen Wiesbaden am vergangenen Wochenende musste der 1.FC Nürnberg beim Aufstiegsfavoriten VfB Stuttgart ran. Zwar hatten die Schwaben auch ihre Probleme, aber da der Glubb ja bekanntermaßen ein “Aufbaugegner” ist, war der Ausgang des Spiels relativ eindeutig. Der Verlauf des Spiels nicht so, denn Nürnberg hatte eine ziemlich starke Anfangsphase, was aber im Endeffekt zu einem anderen Schluß führt, wie das Spiel dann doch noch verloren wurde.

Denn der FCN startete stark verbessert, in der Abwehr konsequent und hatte mit der ersten Torchance auch gleich Erfolg: Geis beförderte eine abgewehrte Flanke wieder in den Strafraum, wo Frey den Ball mit der Brust annahm und sehenswert per Dropkick in die Maschen zimmerte. Der Glubb führte 1:0! Unfassbar!

Erst nach 30 Minuten kamen die Stuttgarter langsam in Fahrt und trafen das Tor! Zum Glück für Nürnberg legte 2x der VAR Einspruch ein, sodass die Franken mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause gingen.

In der zweiten Hälfte dann aber ein Doppelschlag: Erst erkannte der Videoschiedsrichter bei Schleusener ein Handspiel, der daraus resultierende Elfmeter wurde zum 1:1 versenkt. Nur 78 Sekunden später war es Gomez, der auf 2:1 stellte. Tja, Gomez hatte eine absolute Krise… gegen den FCN klappts halt.

Nun war die Gegenwehr des Glubbs gebrochen, wobei man noch eine 100%ige hatte: Lohkemper scheiterte aber alleine vor Bredlow. Als Förster nach einem Doppelpass mit Gomez völlig frei vor Dornebusch zum 3:1 einschob, war dann die kleine Hoffnung dort was zu holen endgültig begraben.

Fazit:

Nun hab zumindest ich nicht damit gerechnet, dass wir bei den Stuttgartern was holen. Für mich ist das Problem einfach nach wie vor die 0:2-Niederlage gegen Wehen-Wiesbaden, denn in Stuttgart kann man verlieren.

Eher aber muss man sich Gedanken machen, warum die Leistung des FCN immer wieder während des Spiels völlig einbricht. Langsam scheint das Problem (auch) in der Kondition zu liegen. Vielleicht hat sich Canadi zu sehr auf das neue Spielsystem konzentriert und dabei die Kondition vergessen. Das würde zumindest erklären, warum wir immer wieder in der Endphase eines Spiels Gegentore fressen müssen. Hieße im Umkehrschluß, dass das erst in der Winterpause behoben werden könnte. Wir müssten uns also wieder auf die Rückrunde verlassen… was schon oft schief gegangen ist. 🙂

Statistik: Tore 3:1, Torschüsse 13:8, Ballbesitz 74%:26%, Zweikampfquote 52%:48%, Laufleistung 124:123km, Ecken 7:3. Die Statistik ist bis auf dem Ballbesitz gar nicht so schlecht, doch der ist entscheidend. Heißt also dass Nürnberg meist hinterhergelaufen ist.

RelVoSprung -14/0

Ich will es nur konsequent weiterbetreiben, wobei man sicherlich auch 0 Punkte nennen könnte, denn die Relegation in die 1. Liga ist um Meilen weiter weg als die Relegation in die 3. Liga. Wir betrachten also nach wie vor den HSV, der sein Heimspiel gegen Heidenheim überraschend mit 0:1 verlor und Arminia Bielefeld, die sich mit einem 2:2 gegen Karlsruhe wieder an die Tabellenspitze setzten. Auf der anderen Seite haben Wiesbaden und Dresden zumindest einen Punkt geholt, St. Pauli hat ebenso wie wir verloren und steht einen Platz vor uns. Es bleibt also spannend, damit wir nicht als Tabellenletzter überwintern.

Fans:

Über 2.000 Glubberer fahren Montag-Abend ins Schwabenland um ihren Verein zu unterstützen. Leider wurde der Support wieder frühzeitig eingestellt, was ich schon beim letzten Heimspiel bemängelt habe (hier). Ich hoffe dass wir am kommenden Sonntag gegen Kiel dann doch wieder 90 Minuten hinter der Truppe stehen um vielleicht doch mal den Bock umzustossen! Ich werde da sein und ich werde schreien. 🙂

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Langsam fehlen einem die Worte! Gleich mal vorne weg: Ich finde die Idee ein Christkindlesmarkt-Trikot zur Eröffnung des berühmten Nürnberger Weihnachtsmarktes zu machen überragend! Das Teil mit den 9 (Meisterschafts-) Sternchen ist echt gut, das Nürnberger Stadtwappen auch mega. Aber leider bringt das alles nix, wenn die Männer die da drinstecken wie so Christkinder spielen? Der 1. FC Nürnberg versemmelt (schon wieder) ein Heimspiel! Diesmal war man Aufbaugegner für den Tabellenletzten und muss langsam erkennen: Die Truppe kanns nicht besser!? Also ist das “Sorry” in der Überschrift auch ein kleines Sorry an Herrn Canadi. Spätestens jetzt muss sich jeder da heute im Stadion mal hinterfragen.

Der Glubb hätte heute schon nach 1 Minute hinten liegen können – nach 3 Minuten war er es dann. Mockenhaupt ergrätscht sich einen Ball, spielt traumhaft auf Schäffler, der mit einem Lupfer über FCN-Keeper Dornebusch ins Tor trifft. 0:1! DER Schock!

Der FCN brachte danach kein Bein auf den Boden. Kaum Aktionen, gefühlt jeder zweite Ball wurde verloren und wir brauchten bis zur 38. Minute ehe der Glubb eine Torchance hatte! Da hatten sich die Ultras grad auf einen Stimmungsoffensive verständigt und es war gut was los im Stadion. Einzig das Ding ging nicht rein. Kerk vergab allein vor Keeper Lindner.

Also die Hoffnung dass wie in Fürth die zweite Hälfte besser wird… gut, recht viel schlechter gehts kaum und in der Tat Nürnberg tat was, wenn auch nix zwingendes. Dann aber die 48. Minute: Mrowca spielte nach rechts auf Kyereh, Dornebusch rumpelt aus seinem Tor, erkennt dass das Blödsinn ist und will zurück, da fliegt aber schon der schöne Heber des Wiesbadeners zum 0:2 ins Netz. Wir haben einfach kein Glück mehr mit unseren Torhütern…. und die Ultras stellten abermals den Support ein.

Dann rannte der Glubb…. also er versuchte anzurennen… und hatte ab und an Chancen, die heute aber nicht reingehen wollten, so wie bei der Doppelchance von Frey und Lohkemper. Zwischendurch hatte Mühl noch einen Elfmeter verursacht, den aber der VAR zurücknahm, weils vorher ein Handspiel gab. Aus, zuhause gegen den Tabellenletzten verloren.

Fazit:

Mal wieder vergeigt es die Truppe. Es wird einem Himmelangst, denn jetzt stehen wir auf dem Relegationsplatz in die Dritte Liga! Die Spieler stehen völlig neben sich, haben Angst. Bezeichnend für mich eine Szene in der 1 Hälfte als Dornebusch eine Flanke fängt und Kerk anschaut, der fordert den Ball aber nicht um zu kontern, sondern dreht sich um und joggt nach vorne. Da stimmts auch in der Truppe nicht. Mir fehlen die Worte

Statistik: Tore 0:2, Torschüsse 24:5, Ballbesitz 66%:34%, Zweikampfquote 50%:50%, Laufleistung 117:119km, Ecken 5:2. Die Statistik kann halt auch lügen, denn das Spiel vom FCN war nicht so wie es hier steht. Der Glubb war heute ganz schwach und die Torschüsse waren wohl Bälle, die zufällig in Richtung Tor flogen. Interessanter heute für mich angekommene Pässe in der ersten Hälfte oder Ballverluste pro Spieler. Also warten wir auf die Analyse vom Flo Zenger, die ich hier verlinke! 🙂

Fans:

Heute gab es für die Mannschaft nach dem Spiel wieder einen Rapport, so wie schon in Bochum. Für mich etwas befremdlich, denn ich bin mir sicher dass nicht alle Spieler verstehen können, was der da am Zaun spricht. Und sicherlich werden sich ein paar auch fragen, wer der mit dem Megaphon überhaupt ist, dass er da das Wort zu ergreifen hat. Für mich ist das eine Demutsgeste der Mannschaft gegenüber den Fans im Allgemeinen, wobei viele da schon nicht mehr im Stadion waren. Ob das immer so sein muss, dass der Cappo da was sagen muss, wage ich zu bezweifeln.

Noch dazu, dass die Ultras heute ihre eigenen Werte verkauft haben. Denn stehen nicht gerade sie selbst für “bedingungslosen Support” und rümpfen die Nase über uns Alt-Fans, die sich bei Rückständen gerne in Fatalismus und Hohn flüchten, statt die eigene Truppe nach vorne zu peitschen? Müssten nicht gerade die Ultras nach dem Boykott gegen Bielefeld der “neuen Truppe” unter dem “neuen Trainer” eine neue Chance geben und sie antreiben? Ich denke das war heute bei denen der gleiche Schock wie bei uns Normalos auch, als man erkannt hat, dass es nicht mal gegen den Letzten reicht. Aber es hilft nix, wir werden weiter zusammen kämpfen müssen. Und ich bin mir sicher, das nächste Mal wieder mit Vollgas 90 Minuten – dann kommen auch wieder bessere Zeiten!

Alles für rot-schwarz


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Bomber Manolo on November 24th, 2019

Trainer Jens Keller feiert einen gelungenen Einstand. Der 1.FC Nürnberg zeigt sich verbessert und spielt vor allen Dingen mal wieder zu Null. Doch leider wird man in der Erinnerung an das 265. Frankenderby immer an die 90. Minute denken, als Medeiros völlig frei vor dem Fürther Tor den Derbysieg kläglich neben das Tor schob. Das wäre es gewesen, das wäre dieser Lucky Punch gewesen, den wir in der letzten Zeit leider nur bei den FCN-eSports zu sehen bekamen und der mit einem Schlag die Hinrunde hätte retten können. Nüchtern betrachtet aber ist es ein Schritt in die richtige Richtung, mehr nicht. Der Weg ist noch lang den der Glubb vor sich hat. Aber der erste Schritt ist gemacht.

In der ersten Hälfte schnürte das Kleeblatt den Glubb zeitweise in der eigenen Hälfte ein und wirbelte immer wieder durch die Abwehrreihen. Fürth hatte einige dicke Möglichkeiten, die dickste als Torjäger Daniel Keita-Ruel ein Zuspiel am zweiten Pfosten nur knapp verpasste. Ansonsten aber die Hintermannschaft um den neuen Clubtorwart Felix Dornebusch aber relativ sicher.

Aber in der zweiten Hälfte war dann nur der Glubb am Drücker, Fürth kam selten nach vorne und wenn war Dornebusch mit einer Faustabwehr auf dem Posten. Nürnberg spielte gefällig nach vorne und kam zu Möglichkeiten. 10 Minuten vor dem Ende hatte Geis eine gute Freistoß-Gelegenheit, die der Fürther Torwart aber aus dem Eck fischte. Da hatten einige schon den Torjubel auf den Lippen, so wie in der 90. Minute als der eingewechselte Medeiros glänzend freigespielt alleine vor dem Fürther Tor vergab. Dann war Schluss. Das 265. Frankenderby endet 0:0.

Fazit:

Wäre Fürth in der ersten Hälfte etwas zwingender gewesen, hätte es leicht zu Gegentoren führen können und dann wäre mein Fazit wohl anders ausgefallen. So aber ist es für mich ein erster Schritt in die richtige Richtung. Gerade die zweite Halbzeit zeigte das. Positiv für mich auch dass Schleusener sein Pflichtspieldebüt für den FCN geben konnte.

Statistik: Tore 0:0, Torschüsse 12:15, Ballbesitz 59%:41%, Zweikampfquote 58%:42%, Laufleistung 109:108km, Ecken 9:8. Auch die Statistik zeigt dass der Glubb ein sauberes Auswärtsspiel gemacht hat.

RelVorSprung -11

Hier fallen wir immer weiter zurück. Hamburg hat seine Pflichtaufgabe gegen Dresden mit 2:1 gewonnen, Bielefeld kam gegen Sandhausen mit 1:1 ins Stolpern und der VfB Stuttgart gewann sein Derby gegen Karlsruhe eindrucksvoll mit 3:0. Aber klar, beim Glubb wurde immer vom “Aufstieg in 2 Jahren” gesprochen.

Fans:

Das war wie immer eindrucksvoll was beide Fanlager hier entworfen haben. Während die Fürther einen riesigen Strudel auf die Tribüne zauberten, der ein FCN-Schiff einsaugte und sie sich schließlich als Piraten darstellten, hatten die Nürnberger Ultras eine andere Message: “Wir sind für euch das Buch mit den sieben Siegeln” und zeigten ein Buch mit “Nürnberg ist euer Untergang”. Gleich danach wurde eine Blockfahne mit den Apokalyptische Reitern hochgezogen und die Zaunfahne “Versucht es zu öffnen und euere Apokalypse ist nah” präsentiert.

Später dann herrlich viele Frankenfahnen und eine rot-schwarze Zaunfahne mit dem Spruch “Denn seit Anbeginn war es gewiss, dass das fränkische Land unser ist” eingebunden zwischen dem Nürnberger Stadtwappen und dem Frankenrechen. Herrliche Idee! Herrliche Bilder! Respekt für diesen Aufwand!

Nun kommt in der nächsten Woche Tabellenschlusslicht Wehen Wiesbaden ins Max-Morlock-Stadion. Dann MUSS ein Sieg her!

Alles für rot-schwarz!


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