Das war böse heute! Der Glubb im wichtigen Duell gegen den Karnevalsverein verbessert gegenüber den letzten Spielen, dann aber mit Pech bei der Regelauslegung der Schiedsrichter beim Videobeweis. Letztendlich waren es 5 cm die den FCN an der Führung und womöglich an einem Punktgewinn gehindert haben. Der 1.FC Nürnberg verliert beim FSV Mainz 05 mit 1:2 und bleibt weiterhin im Keller stecken. Die Panik und die Kritik im Umfeld des Ruhmreichen groteske Formen an.

Den Spielverlauf hier im Glubb-Blog minutengenau wiederzugeben erspar ich mir in Zukunft, da gibt es Seiten die genauer, schneller und umfangreicher sind. Nur so viel sei gesagt, der Glubb spielte mit zunehmender Dauer des Spiels dann doch besser mit – bedingt auch durch die Mainzer, die nach der Führung etwas die Flügel schleifen ließen.

Tja, die Führung, das war wieder das was ich am Fußball hasse: Der Spieler geht nur in den Strafraum, um über ein Bein zu fallen. Hanno Behrens tut ihm “den Gefallen” und hinterher heißt es dann „Berührung war da“. Gerade wer in der letzten Zeit die Spiele der Handball-Nationalmannschaft gesehen hat, die von Kampf und von Fairness geprägt waren, muss sich über dieses “Geschinde” im Fußball schon wundern. Der (zugegeben berechtigte) Elfmeter wurde von Daniel Brosinski sicher verwandelt, Mathenia hatte keine Chance.

Danach aber der Glubb mutiger und auch erfolgreich. Also mit einem TOR! Mal wieder über eine Ecke: Enrico Valentini schlägt sauber innen und Gerorg Margreitter rennt das Ding ins lange Eck! Klasse! 1:1-Ausgleich!

Dann aber der Aufreger schlechthin in der 2. Hälfte: Leibold ergattert einen Ball in der Mainzer Vorwärtsbewegung und spielt ihn sofort vors Tor wo Adam Zrelak mit der Fussspitze den Ball ins Netz bugsiert! Wahnsinn! Ein Tor!? Die Befreiung für den FCN? Aber plötzlich hat der Schiedsrichter seinen Finger im Ohr… immer ein schlechtes Zeichen. Aus dem Keller in Köln, in dem sich der Videoassi verschanzt hat, wird anhand der “kalibrierten Linie” entschieden, dass Zrelak 5cm im Abseits stand und das Tor nicht zählt.

Also faktisch ist das richtig, schon klar. Aber Voraussetzung für ein Eingreifen des Video-Assistenten ist jeweils, dass nach seiner Einschätzung eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung des Schiedsrichters auf dem Platz vorliegt. Ist eine solche, klar falsche Wahrnehmung des Schiedsrichters auf dem Platz nicht gegeben, darf der Video-Assistent nicht eingreifen. Dachte ich zumindest. Zudem sind 5cm im Vollsprint zweier Hochleistungssportler eine relative Sache, die ein Zehntel früher oder später schon wieder anders aussieht. Also so “eindeutig” empfinde ich das nicht.

Außerdem gabs ja mal die Regelung “im Zweifel für den Angreifer”, aber gut. Stehst Du hinten drin, dann widerfährt Dir sowas.

Wie dann auch wenig später, als der grad gut vorbereitende Leibold in der Nürnberger Hälfte den Ball in der Vorwärtsbewegung verliert, Petrak überspielt wird und Quaison kein Problem hat den Querpass von Brosinski im Tor unter zu bringen – Gegenspieler Leibold leider wieder meterweit weg. 2:1 für Mainz.

Kommt der Glubb noch mal zurück? Sie waren bemüht, aber zwingend kam nix zustande. Auch hätte ich mir gewünscht, dass man alles nach vorne wirft. Doch insgesamt erspielte sich der Glubb mal wieder zuwenig Torchancen, sodass man der VAR-Entscheidung eben nachtrauert.

Fazit:

Symbolbild: Kein Spiel zum Davonlaufen! Viele, ich auch, hatten erwartet, dass das Spiel hoch verloren wird. Aber dem war nicht so. Michael Oenning würde jetzt sagen, dass man auf dieser Niederlage aufbauen kann. 😉

Sehr positiv für mich, dass die Eckbälle weiterhin unsere “stärkste Waffe” sind und dass Christian Mathenia mit einigen absoluten Glanzparaden den FCN im Spiel gehalten hat. Echt gut!

Aber weiterhin zeigt sich, dass einfach jede verdammte Mannschaft in dieser Liga besser besetzt ist als unsere Truppe – und das auf jeder Position! Vielleicht kann der Andreas Bornemann ja noch was auf dem Transfermarkt erreichen? Bis Donnerstag geht noch was… vielleicht auch für den kleinen Geldbeutel.

Statistik: Tore 2:1, Torschüsse 19:8, Ballbesitz 53%:47%, Zweikampfquote 57%:43%, Laufleistung 111:113km, Ecken 5:5. An den Kilometern kann man erkennen, dass die Jungs so ziemlich alles gegeben haben, aber ansonsten klar unterlegen waren und zurecht verloren haben.

ReVoSprung -3:

Das ist ein Schnecken rennen da unten, oder besser “Stillstand”. Seit Wochen verlieren alle Mannschaften im Tabellenkeller. Hannover kam in Dortmund mit 5:1 unter die Räder und Augsburg hat in Gladbach 2:0 verloren und hadert auch mit dem VAR, nur bei denen, weil er nicht eingegriffen hat. Tja fehlt nur noch Stuttgart, die heute beim FC Bauern ran müssen. Zumindest hoch dürften sie da nicht gewinnen.

Panik beim Traditionsverein:

Das was in den Sozialen Medien abgeht ist wirklich peinlich! Da jammern einige seit Wochen nach Verstärkungen, obwohl sie ja wissen, dass wir a) kein Geld haben und b) nicht die Adresse sind, zu denen Perspektivspieler gerne wechseln. Bornemann ist dann natürlich gleich ein “Vollpfosten”, um noch die gepflegteren Worte zu nennen. Dann sichtet man jenen Borni zusammen mit Ivo Ilicevic einem sehr erfahrenen Spieler der es auf 134 Erstligaspiele und 18 Tore bringt. Der Spieler wäre vereinslos, kostet also keine Ablöse und ist quasi das womit der Verein bei z.B. Margreitter oder (wenn ich mich nicht irre) Burgstaller gute Erfahrungen gemacht hat. Aber jetzt ist ja alles noch schlimmer auf Twitter! Diesen Ilicevic könnte man doch mal versuchen, da verliert man doch nix, ausser das Gehalt, oder?

Dass man Köllner weghaben möchte ist klar, wie das aber vonstatten gehen soll, wer kommen soll und wie man das bezahlt, konnte noch keiner erklären. Nichts gegen berechtigte Kritik, aber zum Thema Köllner hab ich mich ja schon geäußert.

Das Ganze gipfelte dann gestern darin, dass einige “Möchtegern-Fans” beim Tor der Mainzer gejubelt haben! Weil das uns ja “schneller” zur Trainerentlassung bringen würde…

Klar, Fatalismus ist etwas, was wir Franken in die Wiege gelegt bekommen haben (“Dann läffst hald net Du Bengel, bleibst Dei Leben lang am Hindern hoggn”). Aber man kanns auch übertreiben. Da sollten sich alle mal wieder etwas zusammenreissen! Zum Glück haben wir einen Vereinsführung die längerfristig denkt und sich nicht (mehr) von der allgemeinen Panik anstecken lässt.

Ich musste dann meine Timeline etwas bereinigen, das hilft auch. 🙂

(wirkliche) Fans:

Das war wieder beeindruckend! 2.700 Auswärtsfans plus X, da ja immer noch viele in den neutralen Bereichen sitzen, weil sie sich kurzfristig entschieden haben. Tolle Stimmung, die Truppe gut unterstützt, so soll das sein!

Jetzt kommt nächste Woche Werder Bremen ins Max-Morlock-Stadion! Vielleicht gibt es ja eine kleine Überraschung?

Unsere Jungs werden alles geben! Und ich werde da sein und sie unterstützen!

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Bomber Manolo on Januar 20th, 2019

“Schwach anfangen und dann gaaanz stark nachlassen”. Jeder kennt den Nonsens-Spruch und leider ist es das einzige was mir zu dem Spiel heute einfällt. Denn der 1.FC Nürnberg wollte sich stark verändert nach der Winterpause zeigen und das Halali zur Aufholjagd blasen, schließlich war die Hinrunde ja gründlich missraten. Doch auch dieser Fußballnachmittag verlief so gar nicht nach dem Geschmack der Nürnberger Fans und das nicht nur weil am Ende eine 1:3-Heimniederlage auf der Anzeigetafel stand. Die Mannschaft zeigte sich auch einmal mehr “bemüht”, aber es reicht halt nicht.

Zum Spiel: Nach meiner Wahrnehmung hatte die erste Halbzeit 1:1 Torschüsse, beide Torhüter bekamen nichts zu halten. Die erste Chance der alten Dame saß gleich: Ibisevic mit einfachem Doppelpass mit Selke und dann vor Mathenia eiskalt ins lange Eck. Er trifft einfach immer gegen den Glubb.

Beim Glubb dauerte es bis kurz vor der Pause: Eine gute Ecke von Leibold auf den zweiten Pfosten, Ewerton legt quer, über Umwege zu Löwen, dessen “Halb-Pass-halb-Schuss” drückt am langen Eck Hanno Behrens über die Linie! Ekstase in der Nordkurve! Endlich mal wieder ein Tooor! 1:1! Wichtig vor der Pause!

Nach dem Pausentee spielte sich Schiedsrichter Guido Winkmann in den Vordergrund, was zu lauten “Schieber, Schieber”-Rufen führte. Sogar die eher ruhigen Fans auf dem 8er wunderten sich über die stete Auslegung pro Berlin. Das ganze gipfelte in einem Handspiel im Strafraum, das nicht gepfiffen wurde. Nun ist das ja so, dass es nen Videoschiedsrichter gibt und die Berichterstattung in TV und Presse nicht drauf eingegangen ist. Ein fader Beigeschmack bleibt.

Doch reiben wir uns nicht am Schiri auf, an der Niederlage sind wir schon selbst Schuld: Ganz Nürnberg lässt Lazaro auf rechts laufen, der flankt seelenruhig auf Ibisevic, der für Duda prallen lässt, letzterer setzt ihn überlegt ins Eck. 1:2.

Mitte der zweiten Hälfte dann tumultartige Szenen am Nürnberger Strafraum, Selke passt auf Ibisevic, der Ewerton wegschiebt und den Ball passieren lässt. Dadurch steht wieder Duda völlig frei und kann wieder überlegt abschließen. 1:3.

Auf Seiten des FCN ist mir nur ein herrlicher Kopfball von Behrens im Gedächtnis geblieben, der sich knapp über die lange Gambel bewegte. Schade Hanno-Fussballgott, das wärs gewesen! Aber gut, auch Hertha hätte noch einen weit höheren Sieg rausschießen können, Selke traf aber nur den Pfosten und scheiterte dann an Mathenia. Dann war Schluß.

Fazit:

Man fühlt sich derzeit als Glubb-Fan wie ein Elternteil, dem gesagt wird dass es für das Kind wohl auf dieser weiterführenden Schule nicht reichen wird. Man will ja nur das beste für das Kind, aber jedes Elaborat zeigt es wieder und wieder aufs neue… und Geld für Nachhilfe ist nicht da. Und ich bin keiner, der dann auf den Lehrer losgeht! 😉

Aber was mir heute gut gefallen hat, war neben der Tatsache, dass sie nie aufgeben haben, dass Ewerton zurück im Team ist. Schade zwar für Mühl, er hat das nämlich echt gut gemacht. Neben Mr. Zuverlässig Margreitter hat mir das bisweilen gut gefallen – ok, bis auf die drei Blackouts die zu Berliner Toren führten. Löwen ist ein Aktivposten und mit Valentini gibt es endlich wieder, nunja, normale Standards. Das wars dann aber schon.

Statistik: Tore 1:3, Torschüsse 14:16, Ballbesitz 44%:56%, Zweikampfquote 50%:50%, Laufleistung 108:110km, Ecken 4:4. Also ganz ehrlich, wo die 14 Torschüsse für den FCN waren, kann ich mir echt nicht erklären. Die Zweikampfquote zeigt, dass wir zumindest dagegengehalten haben, aber als Fan der Laufleistung bin ich immer enttäuscht wenn es unter 110 Km sind.

Fans:

Das war das positivste heute: 36.000 Zuschauer an einem Sonntag bei dieser Saukälte. Klasse! Aber die Stimmung war natürlich dementsprechend schlecht, so wie das Spiel. Vielleicht hätte es was gebracht die Truppe nach vorne zu brüllen und anzufeuern statt “Lalalala”, aber gut, das ist mein Old-School-Denken auf der “Kutten-Zeit”, das macht man eben einfach nicht mehr! 😉

Tja, so lange es rechnerisch möglich ist, hoffe ich auf den Klassenerhalt! Ich bin kein Optimist, aber ein Träumer!

Ansonsten warten wir jetzt alle auf Felix Magath! 😉

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Bomber Manolo on Januar 20th, 2019

Köllner “wurschdld rum”

Die Frage ist mit einem Blick auf die Tabelle schnell beantwortet: Nürnberg ziert den 18. Tabellenplatz, zumindest weiter runter gehts nicht mehr. Doch so einfach ist eine Betrachtung selbstredend nicht. Und da wirds auch nicht besser, denn zu der Tabellensituation wurde das Trainingslager in Benahavis bei Marbella so ziemlich in den Sand gesetzt, als man gegen den niederländischen Erstligisten PEC Zwolle 1:1 spielte und dann gegen den belgischen Erstligisten Royal Excelsior Mouscron sogar relativ blutleer mit 1:2 verlor. Gerade letzteren Gegner schätzten Fachleute eher auf dem Niveau von Heidenheim oder Sandhausen ein – ohne respektlos wirken zu wollen. Kritik des Trainers an einzelnen Spielern wurde in der Presse breitgetreten und Andreas Bornemann konnte (bisher) keinen Spieler finden der “uns weiterhelfen” kann und zu unserem Geldbeutel passt.

Also lassen wirs halt einfach, die Mannschaft sollte am Sonntag gar nicht erst gegen Hertha BSC antreten, hat doch eh keinen Sinn mehr. Der letzte macht das Licht aus.

Das ist ungefähr der Tenor den man erfährt, wenn man derzeit auf Twitter oder Facebook nach dem #FCN sucht. Aufstiegstrainer Michael Köllner hat seinen Kredit bei den Fans aufgebraucht und scheint laut BILD (!) auch schon angezählt.

Also bitte, da ne Schlagzeile draus zu machen. Selbstverständlich is er angezählt, denn auch er macht Fehler die jetzt in der ersten Liga gnadenlos bestraft werden. Und gerade diese Nörgler schauen immer wieder neidvoll nach Mainz und Freiburg auf deren kontinuierliche Arbeit. Witzig, gell? Aber der Reihe nach.

Michael Köllner

Der unerfahrene Trainer aus dem oberpfälzischen Fuchsmühl (ja, seit Augsburg können wir uns das alle merken) steht als Hauptverantwortlicher natürlich sofort in der Schusslinie. Er hatte auch in der zweiten Liga immer wieder experimentiert, doch da ging es meist gut (6:1 in Duisburg). Jetzt geht es eben oft schief, was er versucht und dass er nun dafür in der Kritik steht, is normal – auch wenn man ihn dafür gefeiert hat Simon Rhein diese Chance zu geben, die dieser so eindrucksvoll nutzte.

Wir haben eine gute Zweitligatruppe, die in dieser Saison schon ein paar mal über sich hinausgewachsen ist und dann mithalten konnte in der Bundesliga. Aber auf Dauer funzt das nicht, das wissen wir alle.

Soll man Köllner jetzt also entlassen? Und wer kommt dann? Welcher gute Trainer der ambitioniert ist, geht denn zum Tabellenletzten der keinerlei finanzielle Möglichkeiten hat? Und was kostet uns das wieder?

Andreas Bornemann

Womit wir bei ihn sind, der in den neuen Medien auch schon kritisiert wurde, als es noch gut lief. Ich bin Borni sehr dankbar, dass er eben nicht aus blinder Verzweiflung irgendwelche Spieler holt, nur um irgendwas zu machen, so wie Martin Bader das immer gemacht hat.

Denn höchstwahrscheinlich, so schätzt es ja jeder ein, geht es am Ende der Saison wieder runter in die 2. Liga. Und dann ist wichtig, dass wir nicht wieder vor den Scherben des verzweifelten Versuchs stehen, sondern vorangekommen sind und weiter vorankommen.

Vereinsverantwortliche sollten abseits von “Wir müssen jeden Tag was schreiben”-Presse und panischen Fans einen langfristigen Plan verfolgen und nicht wankelmütig herumspringen – solche Zeiten hatten wir in Nürnberg zur Genüge. Die Überlegung einen Aufstieg mit womöglich überfordertem Personal durchzuführen und sich dabei weiter finanziell zu sanieren (bald positives Eigenkapital) erscheint mir zumindest sinnvoller, als panisch sich weiter zu verschulden (wie oben schon genannt) oder erst gar nicht aufgestiegen zu sein!

Ich bin Glubberer

…und nicht der brennende Busch! Das heißt dass ich nicht, so wie viele im Netz das machen, für mich die absolute Weisheit reklamiere und alle für “völlig blöd” erkläre, die meine Ideen nicht nachempfinden können.

Selbstverständlich würde ich auch gerne Siege von meiner Mannschaft sehen und wünsche mir den Klassenerhalt. Wegen mir auch durch Lizenzentzug für Hannover, Stuttgart und Bayern München! Ah, das wäre schön, aber ich schweife ab. 😉

Wir Fans sollten alles geben und auch die Mannschaft sollte alles geben. Es ist Sport! Wunder gibt es immer wieder, man muss es zumindest versuchen! Das sagte ich schon vor der Saison und wunder mich, dass das Nürnberger Umfeld scheinbar doch immer wieder in alte Muster verfällt!

Aber es freut mich sehr, dass derzeit die Umfrage bei clubgeflüster genau das wiedergibt, was ich mir wünsche: “Die Fans stehen weiter zu ihrem Glubb und vielleicht gelingt das Wunder” hat die meisten Stimmen! Vielleicht sind doch nicht alle Fans verloren!

Achja, und den Dauernörglern im Netz und am Stammtisch sollten wir alle einfach nur zurufen:

Heul leise, denn DIESE LIEBE IST NICHTS FÜR FEIGLINGE!

(via www.faszination-fankurve.de)

Auf eine erfolgreiche Rückrunde!


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Bomber Manolo on Dezember 24th, 2018

Das war der Mega-Gänsehaut-Effekt des Jahres im Max-Morlock-Stadion! Selbst die Aufstiegsfeier, die ja wegen eines Last-Minute-Treffers etwas gebremst ablief, hatte diese Wirkung nicht – und das alles für einen guten Zweck. Ein positiver Ausklang des Jahres, nachdem es zuletzt etwas unruhig war im und ums frühere Frankenstadion. Einige böse Zungen sagten schon: “Schön mal wieder das Stadion verlassen zu können, ohne verloren zu haben”.

Denn in der Tat hatten die Leute allesamt eher gewonnen durch das was die Stadion Nürnberg Betriebs GmbH gezaubert hat. Radio Gong-Moderator Guido Seibelt führte wie man es im Nürnberger Stadion gewohnt ist durchs Programm, bei dem er selbst Regie führen durfte. Die Nürnberger Barockbläser sorgten für die musikalische Untermalung und ein 190 Personen starker Ansingchor lenkte die verschiedensten Weihnachtslieder in die richtigen Bahnen.

Tochter Zion, Alle Jahre wieder, O du fröhliche, Macht hoch die Tür, Süßer die Glocken, Lasst uns froh und munter sein, Fröhliche Weihnacht überall, Ihr Kinderlein kommet, Kling Glöckchen, ‘Still, still, still’, Andachtsjodler, O Tannenbaum, Leise rieselt der Schnee, Jingle Bells, We wish you a merry christmas, Morgen Kinder, wird’s was geben und schließlich Stille Nacht:

Gesungen von 10.000 Zuschauern. Aber es gaben sich auch Gäste die Ehre, so sang Benedikt Köstler, Zweitplatzierter bei “The voice of germany” ein Lied, das aktuelle Nürnberger Christkind Rebecca Ammon sowie das erste Nürnberger Christkind Irene Brunner (84 Jahre) sprachen abwechselnd bzw. gemeinsam den weltberühmten Prolog und die Partnerstädte Nürnbergs überbrachten Weihnachtsgrüsse auf der Videoleinwand.

Natürlich hatte auch der Glubb seinen Auftritt. Rossow und Grethlein sprachen zu den Leuten, auch Spieler Enrico Valentini durfte erzählen wie er und seine Familie Weihnachten feiert. Höhepunkt aber mal wieder Coach Michael Köllner, der langsam einen schweren Stand bei den Fans hat (es gab vereinzelt auch Pfiffe), sich aber hervorragend aus der Affäre zog: So erzählte er, dass ihn das Lied “Macht hoch die Tür” persönlich berührt, da die Zeile “mein Schöpfer reich von Rat” er diesen des Herrn derzeit echt brauchen kann, um in der Bundesliga zu bestehen. Auch für die Zeile “Gelobet sei mein Gott, mein Tröster früh und spät” meinte er, dass er diesen Trost nach so Spielen wie gegen Freiburg auch nötig hätte. Und wieder hatte er die Lacher auf seiner Seite, sowie den Jubel, als er sich mit dem Versprechen verabschiedete, “dass mir auf jeden Foll die Klosse holtn”! Riesen Jubel und so viel ich sehen konnte, schwenkte keiner die “rote Laterne”!

Einen fast ebensolchen Jubel schaffte aber Stadt-Dekan Körnlein, der ein launiges Gleichnis kreierte: Gott schaut oft auf die Erde und ärgert sich ob der Kriege, Bosheiten und Umweltzerstörungen sowie -Verschmutzungen auf der Welt über die Menschen. Aber er sagt sich immer wieder “Ich bereue diese Liebe nicht“! Auch erzählte der Dekan weiter, dass grad zur Weihnachtszeit der Herr seine Plattensammlung durchblättert und sagt “Hm, ‘Die Legende lebt’ is zwar schön, passt aber grad net zur Weihnachtszeit”! 🙂

Abgerundet wurde die besinnliche und launige Veranstaltung durch die Scheckübergabe der Spendeneinnahmen durch Bürgermeister Vogel in Höhe von 10.100 Euro an Klabautermann e.V., die damit u.a. die Nachsorge von Familien nach Krankenhaus-Aufenthalten finanzieren.

Fazit:

Ich werde auch im nächsten Jahr wohl wieder dabei sein, der Familie hat es großen Spaß gemacht. Und dann hoffe ich, dass die 10.000 Zuschauer weit übertroffen werden (die in Anbetracht des Dauerregens echt beachtlich sind) und wir dann auch auf den Oberrang dürfen! Sähe bestimmt noch geiler aus, wenn überall Lichter sind!

In diesem Sinne Euch allen frohe und besinnliche Weihnachten und erholsame Tage im Kreise Eurer Liebsten

Für immer rot-schwarz


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Bomber Manolo on Dezember 22nd, 2018

Wie eröffne ich: Das wars fürchte ich – oder: Das war fürchterlich? Denn beides trifft zu. Der 1. FC Nürnberg verliert gegen die schlechtesten Freiburger die jemals in diesem Stadion gespielt haben mit 0:1 und überwintert als Tabellenletzter der Bundesliga. Hinzu kommt dass der längst nicht mehr unumstrittene Chefcoach Köllner abermals wenig nachzuvollziehende Entscheidungen traf und erstmals “Köllner raus” im Max-Morlock-Stadion zu hören war. Das Wunder, das für den Klassenerhalt nötig ist wird immer größer! Das berühmte Weihnachtswunder blieb aber aus.

Zu Spielbeginn schnürte Freiburg die erneut ohne Ishak beginnenden Nürnberger in der eigenen Hälfte, ja im eigenen 16er ein. Damit war der Glubb jeglicher Kreativität beraubt – peinlich. Als man sich dann doch mal befreien konnte, war Zrelak knapp am Torschuss alleine vor Schwolow gehindert worden.

Dann die 19. Minute und ein Freistoß für Freiburg an der Mittellinie. Günther tritt den Ball in Richtung Nürnberger Tor, Gulde is wohl noch mit den Haarspitzen dran und das Ei springt per Aufsetzer in den Torwinkel. 0:1. Was müssen wir in Nürnberg nicht noch alles ertragen?!

Dann machten wir mehr Druck und hatten Eckball um Eckball, aber Kerk trat alle auf den ersten Verteidiger am kurzen Pfosten. Kurz vor der Pause dann die beste Chance: Pereira steckt überragend durch auf Zrelak, der diesmal Schwolow anschießt. Ist das diese berühmte “Glubb-Pech” oder Mangel an Qualität?

Nach der Pause rannte der FCN an! Nach 2 Minuten nahm Köllner Kerk vom Feld und brachte Kubo – machen andere in der Kabine, aber egal. Freiburg nun mit Petersen und der Glubb mit Möglichkeiten: Nach einer Flanke trifft Zrelak nach Querpass von Mühl ins Tor, aber Abseits. Dann kam Kubo volley zum Schuss, aber irgend ein Breisgauer hielt zufällig seinen Huf rein.

Dann brachte Köllner endlich unseren besten Stürmer, Mikael Ishak (64. Minute), nahm dafür aber den agilsten, Misidjan vom Feld. Muss ich nicht verstehen. Freiburg brachte noch einen Fernschuss zu Stande, Bredlow reagierte grandios. Zum Ende hin kam der FCN kaum mehr in Schwung, auch der eingewechselte Ewerton brachte nichts mehr. Dann war Schluss, lächerlich.

Fazit:

Wir fühlen uns an 2014 zurückerinnert, als immer etwas Unvermögen, etwas Pech und etwas Schiedsrichter-Fehlentscheidungen dabei waren, heute aber würde die “Schiedsrichter” in diesem Konzept durch “fehlende Qualität” ersetzen. Wir haben gegen eine brutal schlechte Freiburger Truppe verloren, was die Frage aufbringt, gegen wen wir überhaupt noch gewinnen wollen!?

Habe ich in den letzten Wochen hier Niederlagen immer mit den fehlenden Mitteln erklärt und auch gerechtfertigt, so war das heute ernüchternd: Wir sind klar unterlegen, aber wir tun auch nix dagegen.

Noch ein Wort zu Köllner: Ich finds nach wie vor gut, an einem Trainer festzuhalten und ihm das Vertrauen auszusprechen. Aber nach solchen Fehlgriffen und Niederlagen muss auch ein Köllner hinterfragt werden dürfen.

Statistik: Tore 0:1, Torschüsse 15:7, Ballbesitz 62%:38%, Zweikampfquote 50%:50%, Ecken 12:3, Laufleistung 116km:118km. Wir waren überlegen, haben aber das Tor nicht getroffen. Pech, Unvermögen, mangelnde Qualität? Sie dürfen selbst entscheiden.

RelVoSprung -3

Düsseldorf hat nach dem überragenden Sieg über Dortmund heute beim Vorletzten Hannover in der 92. Minute das 1:0-Siegtor erzielt. Soviel zu “ich wehre mich gegen die finanzielle Unterlegenheit”. Stuttgart hat zuhause gegen unsere Schalker Freunde verloren. Bleibt fast zu hoffen, dass Augsburg nicht punktet, damit die noch in der Nähe bleiben.

Fans:

Heute waren doch wahrhaftig 36.000 Zuschauer im Stadion! Respekt bei diesem nasskalten Wetter. Tja, aber wieder viele vergrault, kennen wir ja.

Die Ultras heute mit einer schönen Choreografie aus rot-schwarzen Fahnen (siehe Bilder mit “Nordkurve Nürnberg – Als kleines Kind träumte man davon, hier zu stehen”), sehr eindrucksvoll, aber dafür während des Spiels ohne Highlights.

Einzig die Sternlasspeier-Aktion nach der Pause sah noch beeindruckend aus, aber die Mannschaft hat das ja auch nicht gepuscht.

So hoffe ich wir sehen uns alle morgen am 23.12. um 18:00 Uhr im Max-Morlock-Stadion zum ersten Nürnberger Adventssingen! Is für nen guten Zweck und richtet den Blick auf das was wirklich wichtig ist!

Der Glubb-Blog wünscht Euch allen ein besinnliches und erholsames Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch nach 2019!

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Bomber Manolo on Dezember 18th, 2018

Es haben sich nur die größten Träumer unter den Glubbfans oder eben die Tippspiel-Zocker etwas ausgerechnet für Nürnberg bei Gladbach. In der Tat hatte der Glubb Möglichkeiten und machte ein gutes Auswärtsspiel, trotz vieler verletzter Stammkräfte, soviel sei jetzt schon mal gesagt. Aber unterm Strich machte man wieder zwei entscheidende Fehler, die auch bestraft wurden und fährt mit leeren Händen nach Hause und dem Tabellenende entgegen. Aber dieser beherzte Auftritt könnte auch Mut machen für Samstag, wo ein Heimsieg gegen Freiburg die Hinrunde etwas retten könnte.

Fast wärs mit einem Paukenschlag für die Franken losgegangen: In der 7. Minute eine Schusschance für Fuchs (ja, der Glubb war im Strafraum!), abgefälscht, an die Latte und Zrelak läuft mit dem Kopf drauf – aber Sommer rettet grandios.

Der Glubb auch danach gut gestaffelt und wenn Gladbach mal durchkam, dann rettete man einfach – so wie Mühl gegen Plea. Die Borussia fing sogar an Elfmeter schinden zu wollen oder sich sonst dauernd fallen zu lassen. Ein Anerkennen der kämpferischen Leistung des FCN, würd ich mal sagen. Gut, wir wären etz nicht der FCN, wenn bei uns der Schiri nicht dann mal auf so eine Schwalbe reinfallen würde. So wie Schiedsrichter Schröder, der die Berührung von Petrak an Neuhaus exklusiv als “Elfmeterwürdig” eingestuft hat. Hazard war so fair und drosch das Ding Hoeneßk in den Nachthimmel. Pause, beachtliches 0:0.

Nach der Pause bitte nicht wieder gleich mit einem schnellen Gegentor alles zunichte machen… in der 47. Minute wars wieder soweit. Ein Standard für Nürnberg, schneller Konter und in der Mitte so ein Vogel ganz frei. 1:0 für die Fohlen. Hazard wars, das Ding war wirklich einfacher als ein Elfmeter….

Kann der Glubb zurückkommen? Vielleicht fälscht ja mal einer ab? Unsere Jungs gaben sich Mühe, ja. Aber jeder, der mal ein Zeugnis gelesen hat, weiß was das bedeutet.

Es kam dann wie es kommen musste: Wieder ein Standardsituation… für uns, Konter und Plea durfte mal wieder treffen. 2:0, Bredlow wohlgemerkt heute ohne Fehler! Das wars dann, Gladbach mit einem Heimsieg im Vorbeigehen. Aus.

Fazit:

Ja, auch wenn ich mich hier wiederhole: Unsere Jungs müssen sich extrem strecken um Bundesliga spielen zu können. Langsam geht Ihnen die Kraft aus, was auch an den Verletzungen des Stammpersonals (Behrens, Ishak, etc.) zu merken ist.

Erfreulich für mich, dass Ewerton mal wieder ran durfte. Hintermannschaft gut, aber halt immer wieder mal mit Fehlern, wie z.B. Absicherung bei Standards. Aber nach vorne erzeugen wir keine Gefahr, welche die Fehler hinten egalisieren könnte. Zufallsaktionen sind unsere Torgefahr. Das muss in der Rückrunde besser werden, wenn dann wieder alles fit sind – und keiner in der Winterpause geht (evtl. Löwen?).

Statistik: Tore 2:0, Torschüsse 16:7, Ballbesitz 53%:47%, Zweikampfquote 54%:46%, Ecken 6:7, Laufleistung 121km:123km. Die Laufleistung zeigt das Engagement unserer Jungs… aber er zählen halt nur die Tore.

RelVoSprung -3 Punkte:

Irgendwie punkten da unten im Tabellenkeller plötzlich (fast) alle. Nur Hannover ist (noch) schlechter als wir. Düsseldorf dagegen wird heute Herbstmeister Dortmund schlagen. Wenigstens liegt Stuttgart zurück. Naja, zu warten dass die anderen verlieren hat sich selten ausgezahlt. Die Saison ist noch lang.

Fans:

Herrlich wieder wieviele Glubberer sich unter der Woche auf so eine Reise gemacht haben (Danke für die Fotos, Marc).

Jetzt heißt es zusammenstehen und zusammen alles zu geben, damit das am Samstag gegen Angstgegner SC Freiburg ein Heimsieg wird.

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Das war eine recht anständige Leistung aber leider ohne Erfolg, so wie damals im DFB-Pokal: Der 1.FC Nürnberg verliert ziemlich genau ein Jahr nach dem 0:2 im Pokal gegen Wolfsburg wieder 0:2 gegen den Werksverein. Das Spiel in diesem Jahr verdeutlichte, dass sich gegenüber dem Dezember 2017 nur die Vorzeichen geändert haben. Die Verhältnisse gegenüber “Golfsburg” sind so ziemlich gleichgeblieben und haben wohl auch dem letzten Fan im Stadion vor Augen geführt, dass ein Klassenerhalt an ein kleines Wunder grenzen dürfte. Man muss nicht in fränkischen Fatalismus verfallen und alles infrage stellen, was Bornemann, Meeske, Köllner & Co. rund um den FCN aufgebaut haben, denn das haben wir alle vorher gewusst. Aber ich bin schon beim Fazit, also der Reihe nach.

Der Glubb wollte mitspielen, gab sich Mühe, die Aufstellung hatte ein paar Überraschungen parat. So spielte unser stärkster Stürmer Mikael Ishak nicht von Anfang an, obwohl offenbar nicht verletzt. Dafür Petrak, Pereira, Zrelak und Palacios am Feld (Erras, Goden, Kerk mit Ishak auf der Bank). Ob das nun eine Bestrafung für den laschen Auftritt in der “bösen Stadt” oder eine neue Spielidee war, kann ich nicht sagen.

Zu Beginn Chancen auf beiden Seiten: Bredlow 2x stark gegen Ginczek, Zrelak verzieht seinen Schuss später leider. Danach etwas Leerlauf, Wolfsburg aber immer latent gefährlich. Beim FCN dann kurz vor der Pause noch mal Möglichkeiten: Petraks Schuss zischte nur knapp über das Lattenkreuz. Schade, Halbzeit 0:0.

Ernüchterung nach FCN-Niederlage gegen Wolfsburg

Sieht auf den Rängen wieder aus wie in der 2. Liga

Nach der Pause wieder Leerlauf und viele Fehler auf beiden Seiten, bis Weghorst auf einmal den linken Nürnberger Pfosten traf! Dann war Pereira über links durch, umspielte seinen Gegenspieler und schlenzte den Ball am langen Lattenkreuz vorbei! Oh, mann! Klar, geht so ein schönes Ding rein, biste der King, aber so schimpfte jeder warum er nicht flach abschloß!

Der Gegenzug: Arnold auf Ginczek und der gegen 3 Mann und unseren Torwart mit einem Flachschuss ins rechte Eck! 178 mitgereiste VW-Mitarbeiter aus dem Häuschen (siehe Bild)!

Kann der FCN noch mal zurückkommen? Naja, ein großes Feuerwerk wurde es nicht mehr, aber einmal jubelte die Nordkurve noch mal, aber Zrelak war wohl hauchdünn im Abseits gestanden. In der Nachspielzeit dann Brekalo mit der Entscheidung (90 + 3)! Aus!

Fazit:

Seit 10 Spielen ist der Glubb nun sieglos und das Tabellenende rückt unaufhörlich näher. Der VFL war für meinen Geschmack heute echt schlagbar, aber unsere Jungs entwickeln kaum wirkliche Gefahr fürs gegnerische Tor. Ishak so lange draussen zu lassen, hab ich auch nicht wirklich verstanden.

Erschreckend für mich die Unzulänglichkeiten unserer Spieler. Nur zum Beispiel (ohne mich auf einen Spieler einzuschießen): Misidjan hat bei ungefähr 8 Flanken jedes Mal den ersten Wolfsburger am kurzen Pfosten getroffen, meist den stämmigen Brooks. Erstligist hin, Zweitligist her, dass kann man als Fussball-Profi schon mal schaffen da ordentlich zu flanken.

Unerwartet gut für mich Bauer, der einige saubere Aktionen nach vorne hatte. Die Pause hat ihm scheinbar gut getan.

Statistik: Tore 0:2, Torschüsse 11:11, Ballbesitz 46%:54%, Zweikampfquote 43%:57%, Ecken 6:3, Laufleistung 117km:118km. Die Torschussstatistk sagt nichts über die Qualität der Schüsse aus, Casteels musste sich kaum mal schmeissen.

Es bleibt dabei: Die Luft wird dünner, es muss mal wieder ein Sieg her!

ReVoSprung +/- 0:

Da wir die ersten des Spieltags waren, muss das hier am Samstag aktualisiert werden.

Fans: 

Schöne Stimmung von den Ultras, viele haben Ihre Wollmützen aus München wieder mitgebracht und insgesamt 29.000 Zuschauer bei dieser Kälte im Stadion. Das ist beachtlich, wenn man bedenkt, dass WOB kaum Gästefans mitbringt.

Am Dienstag gehts nach Gladbach und am Samstag vor Weihnachten kommt dann Angstgegner SC Freiburg ins Max-Morlock-Stadion. Wir brauchen jetzt echt Punkte, um in Ruhe Weihnachten feiern zu können!

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Frankenrechen der FCN-Fans in MünchenDas war beeindruckend! Topvorbereitet in München angekommen, Leistung von der ersten Minute an, 90 Minuten Engagement und letztendlich ordentlich Eindruck hinterlassen. Doch genug von den Nürnberger Fans, wenden wir uns der Mannschaft zu: Dass am Ende “nur” ein 3:0 auf der Anzeigetafel stand, war wohl das beste am Spiel der Glubberer. Vorne harmlos und hinten anfällig, mit einem jungen Torwart Bredlow, der zur Zeit neben starken Paraden leider auch viele Fehler macht. So fährt der 1.FC Nürnberg mal wieder mit leeren Händen nach hause und hat mal wieder kein Tor gegen die Bayern erzielt. Man bedenke: Das letzte Tor für Nürnberg gegen München hat Markus Feulner im November 2012 erzielt. Aber gut, wir müssen gegen anderen Teams Punkte holen, das war uns vorher klar.

Die junge Nürnberger Truppe war in der ArroganzArena von Anfang an überfordert. So dauerte es nicht lange bis das 1:0 fiel. Ein Eckball von Kimmich, Bredlow springt beim Rauslaufen am Ball vorbei und Lewandowski kann einköpfen.

Danach Bredlow mit einer starken Phase: Einen abgefälschten Schuss parierte er fast schon weltklasse, in der 27. Minute dann aber doch das 2:0: Leon Goretzka mit einem Schuss an die Latte und wieder Lewandowski staubte ab. Bayern nun mit zwei Gängen runter, der Glubb gab aber trotzdem keinen Torschuss ab. Halbzeit.

Nach der Pause kaum verändertes Bild. Bredlow allein gegen alle, einen Schuss vom Kimmich parierte er bravourös. Wenig später aber mit einem Befreiungsschlag zu Gnabry, konnte dessen Schuss aber parieren, doch bei Riberys Nachschuss gabs Slapstick: Tor, 3:0.

Erst jetzt hatte der FCN eine Torchance… also ein “Torchönchen”: Kerk zog aus 16 Metern mal ab. Gut, war einer für die Statistik. 😉

Kurz vor dem Ende dann noch Chancen für München, Bredlow konnte sich auszeichnen, hatte aber bei Kimmichs Lattenknaller Glück. Ende.

Fazit:

Naja, wir Franken träumen ja immer von einer Überraschung, aber wie der Name schon sagt: Zu erwarten war das nicht. Köllner sagte es vor dem Spiel zum Vergleich Bayern-Glubb ganz richtig: “Die einen sagen eine Liga, die anderen Welten und wieder andere Galaxien”. Wichtiger wird sein, gegen die Konkurrenz zu punkten!

Ein Wort zu Bredlow: Ja er sieht unglücklich aus, aber was hilft es ihn runterzuputzen. Die Fans machen wieder das gleiche wie bei Kirschbaum damals. Er ist verunsichert, also wäre es an der Zeit ihn aufzubauen!

Statistik: Tore 3:0, Torschüsse 20:4, Ballbesitz 76%:24%, Zweikampfquote 51%:49%, Ecken 11:1, Laufleistung 114km:117km. Der Glubb war zwar engagiert, aber ohne Mut.

RelVoSprung 0 Punkte:

Es wird immer enger! Wir haben “standesgemäß” verloren, Konkurrenten wie Freiburg enteilen uns aber, weil sie gegen Leipzig 3:0 gewinnen! Bleibt zu hoffen dass nach Düsseldorf auf Hannover und Stuttgart verlieren. Der VFB aber bitte auch mit drei Toren Unterschied, weil die uns nämlich ohne zu spielen überholt haben. Tja, es beisst die Maus keinen Faden ab: Wir müssen endlich mal wieder gewinnen!

Fans:

Das war die wirklich Leistung heute! Die Ultras organisierten eine “Wollmützen-Choreo” in dem sie 5.000 Mützen produzieren ließen, die sie gegen eine Spende (für die Weihnachtsspendenaktion, nächstes Jahr vielleicht mit Franken-Hilft e.V.) von mindestens 5 Euro an alle Nürnberger Fans abgeben wollten. Das aber wollte der “FC Buyern” nicht und verbot kurzerhand den “Verkauf” von Wollmützen durch Nürnberger Fans.

Die aber zeigten sich kreativ und legten Münchens Öffentlichkeitsarbeit mit (berechtigten) Anfragen lahm. Die Bayern machten sich mal wieder richtig lächerlich (Hashtag #mirsanmimimi) und ruderten einen Tag vor dem Spiel zurück und genehmigten die Aktion. Und es sieht einfach hammerartig aus (siehe Bild).

Vor dem Spiel zauberten unsere Fans auch noch einen wunderschönen Frankenrechen in die ArroganzArena (sieh Bild ganz oben “Einen Franken sollte man sich zum Freund, aber nicht zum Nachbarn wünschen”), das is für mich als Vollblutfranke natürlich ein absoluter Traum!

Herrliche Aktion, liebe UN! Bleibt bitte auch weiterhin brav und haltet Strafen von unserem FCN fern! Und danke für die Wollmütze!

Nun geht es am Freitag gegen Wolfsburg darum von Anfang an unsere Jungs aufzubauen und zum Sieg zu brüllen! Ich werde dabei sein!

Alles für rot-schwarz!


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Bomber Manolo on Dezember 4th, 2018

Dauerregen in Nürnberg! Und das ausgerechnet zu einem Montagsabend-Kick… in der 1. Bundesliga! Auf den Strassen stand das Wasser, auf dem Weg zum Max-Morlock-Stadion kamen einem wahre Bäche entgegen. Im Stadion dann ein eigentlich unbespielbarer Rasen, doch Bibiana Steinhaus hatte bei der Platzbegehung wohl keine Probleme – die Spieler hinterher dagegen schon. Das hat dem FCN auf jeden Fall in der ersten Halbzeit in die Karten gespielt, sodass man am Ende gegen starke Gäste einen Punkt hierbehalten konnte: Der 1.FC Nürnberg holt gegen Bayer Leverkusen ein 1:1 und somit einen wichtigen Punkt. Erinnerungen an den ersten Spielabbruch der Bundesliga-Geschichte wegen Regen waren allgegenwärtig!

Im Stadion war es ungemütlich! Die Stehplätze waren aufgrund der Protestaktion gegen Montagsspiele leer, Gästefans waren deshalb auch wenige gekommen und die Zuschauer die da waren, waren alle patschnass. Ich hab sowas noch nicht erlebt! Beim Anstehen an den Eingängen zog sich ein regelrechter Bach durch die Beine der Wartenden (siehe Bild). Regenjacken waren angebracht, aber das oben abgewiesene Wasser machte dafür die Jeans nass. Aber zögerten wir, evtl. nach hause zu gehen und das Spiel sausen zu lassen? Nein!

Während der stillen ersten Hälfte des Spiels hat das aber wohl der eine oder andere bereut. Denn Bayer spielte auf und beherrschte den Glubb – aber zum Glück das Geläuf nicht. Der FCN quasi unter Dauerdruck, die Pfützen waren zeitweise die einzigen die Leverkusens Sturmdrang bremsen konnten. Dann wird Bellarabi steil geschickt und der Ball bleibt plötzlich im 16er liegen. Bredlow klebt auf der Linie, kann aber im 1 gegen 1 klären. Sven Bender mit einem abgefälschten Schuss an die Unterlatte und raus, den Nachschuss kann Bredlow abermals parieren. Dann aber die 30 Minute und wieder mal deutlich, was erste Liga bedeutet: Brandt nach Doppelpass auf Volland, dessen Flanke abgefälscht vors Tor, Bredlow will fausten und legt den Ball Havertz genau vor die Füsse. Das 19jährige Supertalent nimmt den Ball an und schlenzt das Ding ganz cool ins Toreck. Respekt. 0:1.

Brechen jetzt wieder die Dämme – um mal beim Wasser-Thema zu bleiben – wie gegen Dortmund und Leipzig? Im Gegenteil, unsere Jungs versuchten nun auch was nach vorne zu machen. Auch wenn nicht sonderlich zwingend, so immerhin mit ein paar Schusschancen: Bei Kubos Schuss musste sich Hradecky richtig anstrengen. Halbzeit.

Seppe, der letzte Fahneschwenker

Nach der Pause der FCN leicht verändert mit Eras für den gelb-rot-gefährdeten Petrak. Jaja, Frau Steinhaus ist jetzt nicht grad ein/e FCN-Schiedsrichter*in. Aber dafür der Glubb nun besser im Spiel. In der 56. Minute dann ein Eckball von links in die Mitte getreten, von dort abgewehrt und Kerk befördert das Ei wieder in die Mitte. Zwar wird er wieder abgewehrt, doch vor die Füße von Margreitter, der abzieht und der Ball von Kohr abgefälscht in die Maschen drischt! Tooor! Mega! 1:1! Ganz stark, Männer! Das habt Ihr Euch verdient!

Scheinbar waren nur die Hosen der Zuschauer nass! Die der Spieler nicht!

Um es kurz zu machen: Leverkusen kämpfte, Bibiana brachte das Stadion an den Rand des Wahnsinns, der Glubb hatte auch Chancen, doch am Ende stand ein 1:1! Respekt, Männer!

Fazit:

Ich hätte nicht daran gedacht, dass wir da heute was reissen können. Aber auch für mich ganz klar, auf normalem Geläuf hätten die spielstarken Leverkusener uns “zerlegt”.

Ich freue mich sehr für Margreitter, dass er seine soliden Leistungen der letzten Wochen mit einem wichtigen Tor krönen konnte. Auch freue ich mich für Fabian Bredlow, dass er nach seinen “Patzern” nach dem 0:1 alles hielt was zu halten war. Das sollte ihm Sicherheit geben.

Auch freue ich mich für Kevin Goden, der sein Startelf-Debüt sauber über die Bühne brachte.

Statistik: Tore 1:1, Torschüsse 11:20, Ballbesitz 30%:70%, Zweikampfquote 55%:45%, Laufleistung 120:118km, Ecken 3:6. Nur so können wir in der Bundesliga bestehen! Über den Kampf und die Laufleistung! Herrlich dass das Ergebnis das auch honoriert!

RelVoSprung +/-0

Das 1:0 der Stuttgarter über Augsburg war hart für uns, wenigstens gegenüber Düsseldorf (0:1 gegen Mainz) und Hannover (0:2 gegen Hertha) haben wir den Vorsprung ausbauen können. Ja, das wird ein enges Ding, bis zum Ende der Saison.

Fans:

Ich denke die Nürnberger Ultras genossen die Aufmerksamkeit – und vor allem den Erfolg ihrer Protestaktion. Denn die DFL entschied dass es ab 2021 keine Montagsspiele mehr in 1. Liga und 2. Liga geben wird. Sehr schön, endlich! Und auch schön zu sehen, dass man als Fan doch was bewegen kann.

Sehenswert auch die Plakate: “Wir sind nicht aufgestiegen, um wieder montags zu spielen” und “Lieber schauen wir heute eine Halbzeit durch Plexiglas als in ein paar Jahren nur noch in die Röhre”!

Überragend für mich auch, dass bei einem “Sauwetter-Montagskick” doch wahrhaftig 32.000 Fans ins Max-Morlock-Stadion kamen.

Ja und mein Held des Tages war Fahnenschwenker Seppe, der trotz der Dauerregens, der diese großen Fahnen unglaublich schwer macht, weil sich der Stoff voll Wasser saugen, auf dem Platz zog. Als einziger zog er durch die Nordkurve, auf den Platz, schwenkte als die Teams kamen und zog unter Applaus der Nordkurve wieder nach draussen. Klasse!

Nun geht es zum FC Bayern nach München. Wir sind krasser Aussenseiter, na das muss doch klappen! 🙂

Alles für rot-schwarz


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Bomber Manolo on November 24th, 2018

Das war so nicht abgemacht! Nach dem 0:2 gegen Stuttgart war klar dass wir bald wieder anständig punkten müssen, denn sonst hängt man unten drin. Doch die “Reaktion” verpuffte mit vergebenen Chancen und endete letztendlich mit Selbstaufgabe. Von den “Freunden” erhofft man sich da halt immer Hilfestellung, doch auch Schalke steht/stand das Wasser bis zum Hals. Am Ende verliert der 1.FC Nürnberg nach engagiertem Spiel mit 2:5 beim FC Schalke 04. Wieder Mund abputzen! Weiter geht’s!

Das Spiel begann mit Gänsehaut! Massig Gänsehaut! Die Choreografie über das gesamte Stadion war der Wahnsinn! Das Spiel weniger, die größten Möglichkeiten hatte der FCN als Behrens freigespielt vor dem Tor vergab und wenig später Ishak völlig blank den Kopfball neben das Gehäuse setzte.

Doch dann spielte Schalke einen harmlosen Pass, Mathenia verpasste den Pressschlag und Skryxyjviski konnte völlig allein einlochen. 1:0! Sein erstes Tor für den FC Schalke, danke Nürnberg – das Ende jeder Serie! 😉 Mathenia musste dann auch noch verletzt raus, fing aber vorher noch das 2:0, weil Burgstaller flanken und Margreitter nicht retten konnte. Auch Harit konnte ins leere Tor einschieben.

Doch der Glubb gab (sich) nicht auf und rannte weiter an. Behrens auf Bauer, der auf Ishak und Palacios mit dem Abstauber! 2:1! Toooor!

Nach der Pause wollte der Glubb wohl weitermachen, aber nun drückte wieder Schalke. Doch dann zog Bauer ein zweites Mal das taktische Foul und sah somit gelb-rot. Tja, so sind die Regeln.

Dann lief der ehemalige Nürnberger Burgstaller in einen Caligiuri-Schuss und fälschte diesen zum 3:1 ab. Hut ab, Burgi jubelte nicht. Sein Respekt für den 1. FC Nürnberg!

War das die Entscheidung? Nein, denn plötzlich der Glubb in der Vorwärtsbewegung und Behrens mit 2 Pfostentreffern der Vorbereiter für Zrelaks 3:2! Hoffnung auf ein Schlussglück wie beim 2:2 in Augsburg!

Doch plötzlich wieder eine Situation wie beim 0:1 in Berlin: Über die linke Seite zu offen, ein Pass in die Mitte wo einer vollstrecken konnte. 4:2.

Kurz vor Schluss durfte Skryxjyvgski noch mal bissl vor unserem Strafraum spazieren und das Ding im kurzen Eck versenken. 5:2. Lass mas.

Fazit:

Wieder zeigt sich, wir sind nicht zu schlecht für die Liga, wir sind zu grün – was aber unterm Strich das gleiche ist. Eine Truppe im Flow macht eine der ersten beiden Möglichkeiten und fängt evtl. das 1:1 gar net. Aber hätte, wäre, wenn, wir stehen mal wieder ohne Punkte da. Langsam wirds eng.

Statistik: Tore 5:2, Torschüsse 20:12, Ballbesitz 56%:44%, Zweikampfquote 57%:43%, Ecken 7:2.

RelVoSprung +1 Punkt

Ja, noch möchte man sagen. Doch Hannover müsste morgen in Gladbach was reissen um uns zu überholen! Das is ebenso unmöglich wie dass Düsseldorf nen Punkt von den Bayern entführt! Ja, habta selbst gemerkt, ne? Wenigstens hat Stuttgart verloren. Aber bestimmt haben die Bauern kurz vor unserem Gastspiel in München dann nen neuen Trainer und spielen voll eins auf!

Fans:

Das hatten wir uns schöner vorgestellt! Mit dem 9er-Bus nach Würzburg, dann zu SC Fortuna Köln gegen Würzburger Kickers und dann zum Glubb-Spiel. Doch das Würzburg-Spiel wurde etwas problematisch, da Würzburger und Nürnberger sich in Würzburg immer wieder Stress machen. Aber war dann doch ganz lustig mit den Jungs, auch wenns nur ein 0:0 im Dauerregen war.

Aber die Würzburger machten dann in der Arena auf Schalke entsprechend große Augen. Diese Choreografie war der absolute Hammer! Mehr davon, das war der Traum! Dafür gehen wir alle ins Stadion!

Aber zurück zum Wesentlichen: Langsam müssen Punkte her beim Glubb!

Jetzt alles geben zuhause gegen Leverkusen!

Alles für rot-schwarz


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