DFB-Pokal, erste Runde. Unterklassige Vereine treffen auf Profis, Dörfer auf Städte. Blamage oder Sieg im Leerlauf, stolpert ein großer Verein, das is das was die neutralen Fans interessiert. Als Fan ist es aber durchaus belastend, doch der 1. FC Nürnberg meisterte letztendlich diese Hürde und zieht mit einem 2:1-Sieg beim SV Linx in die zweite DFB-Pokal-Hauptrunde ein. Doch es war ein langer Weg.

Was mussten wie Glubberer leiden! Jetzt nicht wegen dem engen Spiel, sonder eher wegen dem Kommentator von Sky, der ein ums andere Mal keinen Hehl daraus machte, dass sein Herz für Linx schlägt. Aber dazu  später mehr.

Der Fünftligist Linx wollte sich nicht verstecken und spielte zu Beginn munter mit. Dann aber nahm der FCN das Heft in die Hand und kam zu unzähligen Chancen. Behrens per Kopf und dann Salli, der erst aus 5 Metern über das Tor köpfte und wenig später mit seinem Schuss an Torwart Riedlinger scheiterte. Doch wenig später zimmerte Leibold einen Freistoß sehenswert an den Pfosten, den Nachschuß jagte Ishak unter die Latte. 1:0 für Nürnberg. So muss das sein, jetzt ruhig weiter spielen.

Doch nur 6 Minuten später ist besagter Leibold gegen Heckel im Laufduell, letzterer hält den Fuss raus und bekommt dafür einen Elfmeter. Für mich ein höchst zweifelhafter, geschenkter Elfer, doch die Sky-Nase meint das wäre „clever gemacht“ gewesen. Da unsere Reporter öfter so nen Mist labern, haste eben immer häufiger solche unfairen Schauspieler wie Neymar! Unmöglich so nen Müll zu reden.

franconian Cardinal antwortete dazu sehr treffend auf Twitter: „das ist so unglaublich, so einen Schmarrn zu erzählen … wenn ich demnächst was im Supermarkt klaue und es keiner merkt, dann war das auch einfach clever gemacht…“! Doch zurück zum Spiel. Rubio verwandelte sicher gegen die neue und alte Nr. 1 Fabian Bredlow. 1:1.

Der Sky-Typ nannte das „verdient“, obwohl bis dahin 29% Ballbesitz und ca. 2 Torschüsse für die Jungs aus dem Ortenaukreis zu Buche stand. Nachdem Behrens dann eine Chance in die Wolken jagte, hätte der Schiri Handelfmeter für Nürnberg pfeifen können, aber lassen wir das.

Nach der Pause tat sich der FCN dann schwer. Erst als Palacios für Salli ins Spiel kam wurde es etwas besser – was aber vielleicht auch an den schwindenden Kräften der Badener lag. Dennoch blieben die gefährlich bei Vorstößen. Dann kam Törles Knöll und hatte eine unglaublich gute Chance: Wunderbar von links bedient kam er frei zum Kopfball und setzte den unglaublich weit neben das Tor. Rehabilitation für Salli! Die anderen machen das auch nicht besser. 🙂

Aber der LuckyPunch kam dann doch noch für den FCN: In der 88. Minute stieg Zrelak hoch und legte per Kopf in die Mitte wo Ishak überlegt den Ball versenkte! Jubel! Jaaa! 2:1 für den Glubb!

Fazit:

Diese Spiele gegen die Underdogs sind immer undankbar. Gewinnst Du 4:0 wars „naja, nur ein 5.Ligist“, wars knapp wars „glücklich“, verliert man ist es eine „Blamage“. Dabei ist der Gegner bis über alle Zähne motiviert, weil es das „Spiel des Jahres“ ist. Aber das erzähle ich hier immer wieder.

Was bleiben wird ist die Leistung vom FCN, mit der es in der 1. Liga ohne Zweifel schwer wird. Man hat sich viele Chancen erspielt, doch diese in Tore umzumünzen gelang kaum, außer unserem Ishak – aber vielleicht bringt der wohl heute verpflichtete Yuya Kubo Qualität in die Truppe. Positiv dagegen die Ruhe mit der der Glubb weiter an seine Möglichkeit geglaubt und weitergespielt hat.

Statistik: Torschüsse 7:35, Ballbesitz 32%:68%, Ecken 2:15, Zweikampfquote 46%:54%! Gerade die Torschüsse sprechen eine deutliche Sprache. Also, völlig verdient gewonnen, aber für die Liga muss noch bissi was daufgesattelt werden.

Fans:

Wieder absolut unglaublich wie viele Club-Fans bis an die französische Grenze gefahren sind, nur um ihren Glubb zu sehen. Respekt und kommt alle gut wieder!


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