IMG_8315.JPGDa verlässt er nun also doch den Glubb: Der Argentinier Javier Horacio Pinola, geboren 1983 in Buenos Aires, Publikumsliebling mit der Rücknummer 25 und Ziel der PI-NO-LA-Anfeuerungsrufe der Nürnberger Fans hat das (reduzierte) Vertragsangebot des 1.FC Nürnberg nicht angenommen (Update: Heute melden die Zeitungen, dass Pinola wohl doch wollte, aber sich vielleicht etwas verzockt hatte). Der letzte Spieler der Pokalsiegermannschaft von 2007, der durchgehend beim Glubb gespielt hat, verlässt diesen nun (Schäfer hatte zwischendurch in Stuttgart gekickt, Polak in Anderlecht und Wolfsbug)! Der Glubb-Blog verneigt sich und sagt DANKE für über 400 engagierte Spiele für den Ruhmreichen!

Pinola, Linksverteidiger, Gaucho-Lama, Kampfsau, Heißsporn, gestenreicher Schimpfer, Trikot vor die Füße-Werfer, war schon einige Male aussortiert worden, kämpfte sich aber jedes Mal wieder zurück ins Team, zuletzt in der Rückrunde 2014/15. So ist es auch absolut als Honorierung seiner zuletzt gezeigten Leistungen zu sehen, dass er nach der durchwachsenen Hinrunde überhaupt noch mal ein Angebot erhalten hat.

Auch wenn in den sozialen Medien einige gleich wieder ein Verschwörung wittern und glauben, dass hier etwas schief zu laufen scheint, so erweckt die Abschiedsmeldung auf fcn.de eher den Eindruck, dass der Glubb sich durchaus bewußt ist, welch Kaliber von Akteur hier das weinrote Trikot zur Seite legt – zumal die Entscheidung sportlich nunmal nachvollziehbar ist. Böse Zungen meinten seine Leistung schwand so wie seine Haarpracht! 😉 Nicht von ungefähr kommt das Ende dann mit Vollglatze. 😉 Schöner Rückblick auf seine Karriere auch hier bei CU.

Uno nunca se va enteramente – „Niemals geht man so ganz“

Der 1.FC Nürnberg beschert Javier Pinola nicht nur ein Abschiedsspiel sondern auch die Aussicht auf einen Zuschauerblock im Stadion mit dem Namen des 32jährigen. Pinola erfüllt nämlich 2 der 3 notwendigen Kriterien für einen Stadionblock-Namen (Meisterschaft mit dem Glubb, ein offizielles Länderspiel, mindestens 400 Spiele für den FCN). Die Ultras haben Pino ja schon beim letzten Saisonspiel gegen Ahlen mit einer tollen Choreographie „verabschiedet“ – tja, wennst trotz Abstieg und Angeboten aus der 1.Liga dem Verein die Treue hältst, das merken sich halt die Fans! 🙂

Also Nachfolger auf Pinolas Position hat der 1.FC Nürnberg den rumänischen Nationalspieler Laszlo Sepsi an Land gezogen. Auch wenn dessen Vita mit den vielen Vereinswechseln sehr an Marcos Antonio erinnert, so denke ich doch, dass auch der 28jährige eine faire Chance verdient. Ebenso wie Tim Leibold, Kevin Möhwald, Hanno Behrens oder Stefan Kutschke – und vielleicht sogar  Rurik Gislason und Dominic Baumann! 🙂

Ich persönlich werde mich immer an den Pinola erinnern, der sich im Pokalfinale dermaßen verausgabte, dass er von Krämpfen geplagt vom Platz musste! Das war überragend, danke Pino!


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1 Kommentar zu “Pinola geht von Bord: Spieler gehen, Legenden bleiben bestehen!”

  1. Muffi 8 sagt:

    Mach’s gut, Fliesen-Pino.

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