Die DFL hat die ersten vier Spieltage im neuen Jahr terminiert! Gut für Heimfans, schlecht für Auswärtsfans: Denn die Heimspiele und vor allem das Derby gegen die “Über-Bayern” findet samstags statt, die Auswärtspartien in Berlin und Augsburg sonntags. Schade, denn beide wären es wert, gefahren zu werden.
Übersicht:
18. Spieltag: (Samstag, 25.01.2014, 15:30 Uhr) 1. FC Nürnberg – 1899 Hoffenheim
19. Spieltag: (Sonntag, 02.02.2014, 15:30 Uhr) Hertha BSC – 1. FC Nürnberg
20. Spieltag: (Samstag, 08.02.2014, 15:30 Uhr) 1. FC Nürnberg – FC Bayern
21. Spieltag: (Sonntag, 16.02.2014, 15:30 Uhr) FC Augsburg – 1. FC Nürnberg
Wenn man sich die Begegnungen so ansieht und sich vor Augen hält, dass es spätestens dann klappen muss mit dem ein oder anderen Sieg, könnte einem schon etwas mulmig werden. Aber wer weiß? Vielleicht gibts ja dann ne Serie oder gar ne Sensation gegen die Bauern? Die Hoffnung bleibt uns in jedem Fall erhalten!
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Ich bin sprachlos – fast. Es hatte alles so schön angefangen! Dieser Anblick beim Betreten des Stadions (siehe Bild links), der einen gleich an die “Auferstehung” mit Zarate und Eckstein im Februar 1991 erinnerte, als man damals im Schneetreiben mit einem 4:2 über Wattenscheid “die Wende” einleitete. Wobei “Auferstehung”, damals hatte man immerhin schon 4 Siege auf dem Konto – davon träumt man heute.
Kaum war das Spiel angelaufen, da drückte der Glubb wie Orkan “Xaver” und kam auch gleich zum verdienten 1:0! Pelle Nilsson köpfte eine Flanke von Kiyotake ins Tor! Erleichterung, Jubel, Aufbruchstimmung, Zuversicht!
Doch dann zeigte sich wieder unser “FCN 2013”: Viele Chancen wurden vergeben, ein Eckenverhältnis von 14:3 verpuffte und der Gegner aufgebaut. Der wartete auf seine Möglichkeiten und auf die Fehler der konfusen Frankenspieler. Irgendwann verloren der starke Ginczek und der agile Kiyotake (ausgerechnet zwei der besten Akteure) in Gemeinschaftsproduktion bei der Vorwärtsbewegung den Ball und Okazaki taucht allein vor Schäfer auf. Der Club-Kapitän hatte schon einige Male bravourös parriert, aber diesmal hat er keine Chance. 1:1 eine viertel Stunde vor Schluß und Überraschung im Stadion: “Wie, Japaner dürfen in der Bundesliga aufs Tor schießen? Unser Kiyotake schießt doch auch nicht!?”

Danach hatte man noch Glück, dass das Spiel nicht sogar noch verloren ging (Spielbericht bei kicker.de) und so stand am Ende ein weiterer Negativrekord für den 1.FC Nürnberg: Die ersten 15 Spiele in der Saison keinen Sieg, das “schaffte” bisher noch keiner. Nicht nur CU sind der Meinung, dass das ein Rekord für die Ewigkeit ist, zumal in Hannover und zuhause gegen Schalke diese Serie noch “ausgebaut” werden könnte… 😉
Fazit:
Beim FCN hat sich nix geändert, im Gegenteil, die Jungs zweifeln an sich selbst. Abermals kann man unserer Truppe nicht wirklich was vorwerfen, außer dass sie das Tor nicht getroffen haben! Hlousek, Hasebe, Ginczek hatten gute Chancen – Mainz musste 2x auf der Linie retten. Macht einer von ihnen das 2:0 ist das Spiel durch, so wie man das auch schon gegen Gladbach vermuten konnte. Der Glubb is einfach nach hinten immer für mindestens 1 Gegentor gut. So lange nach vorne nur maximal 1 geschossen wird, wird man nicht gewinnen.
Obwohl heute das Zusammenspiel von Ginczek, Kiyotake, Hasebe, Plattenhardt usw. wirklich vielversprechend aussah. Selbst Chandler war sehr aktiv und hat doch wahrhaftig eine tolle Flanke zusammengebracht (!), war aber sonst leider bei vielen wirren Aktionen beteiligt. Rapha Schäfer, das muss ich noch mal betonen, hatte heute einen wirklich guten Tag. Doch leider konnte sich die Kurve wieder mal nicht zu Anfeuerungsrufen für den Kapitän mit der “12er-Binde” durchringen.
Was bleibt?
Tja, der FCN-Adventskalender hatte es in dieser Woche bildhaft dargestellt (siehe links): Nen Pfeil nach oben und einen nach unten. Da wir derzeit noch oben sind, scheint die Tendenz zu “unten” zu gehen.
Martin Bader hat schon angekündigt, in der Winterpause noch Spieler nachkaufen zu wollen, auf welchen Positionen bleibt bisher aber reine Spekulation.
Daher heißt es für Verbeeks Truppe nun, diese vermaledeite Hinrunde möglichst sauber noch zu Ende zu spielen und dann aus der Vorbereitung optimal in die Rückrunde zu starten – und natürlich zu hoffen, dass noch schön viel andere Vereine in Schlagweite bleiben. Dann könnte das “Klassenerhalt-Wunder” Gestalt annehmen. Aber auch klar, mit jedem vergeigten Spiel derzeit, muss das “Wunder” in der Zukunft größer werden. Unmöglich ist es erst, wenn rechnerisch nix mehr geht. Aber von 30 Punkten in der Rückrunde auszugehen, ist schon sehr unwahrscheinlich.
RelVoSprung -2 Punkte
Naja, noch sind die anderen “greifbar”, doch Freiburg hat in der Europa League gezeigt, dass sie auch anders können. Selbst die werden nicht ewig verlieren. Und selbst Braunschweig hat mit Siegen in Wolfsburg und daheim gegen Freiburg gezeigt, dass auch die zu allem fähig sind. Frankfurt und Hoffenheim sind eigentlich zu stark um dauerhaft auf den Glubb zu warten…
Update: Siehe da, Rekord hin oder her, wir haben nen Schritt nach vorne gemacht, weil alle um uns rum verloren haben! Frankfurt zuhause gegen Hoppenheim 1:2, Freiburg zuhause gegen Wolfsburg 0:3 und Braunschweig zuhause gegen Hertha 0:2! Was wäre nur mit nem Glubb-Sieg möglich gewesen?!
Fans
Diese komische Zeitung mit den vier großen Buchstaben hat vor dem Spiel geschlagzeilt “Die Fans lassen den Club im Stich”, weil für das Mainz-Heimspiel ein Negativrekord angesagt war. Dabei übersahen die Schreiber natürlich wieder mal das, was wirklich verantwortlich war: Nämlich das Wetter! Bei angekündigtem Sturmtief mit Schneefällen, Zugausfällen und Sturmfluten plant doch keiner eine weite Fahrt ins Stadion, nur um sich dann dort den Hintern abzufrieren? Und anschließend mitten in der Nacht noch schauen kann, wie man heimkommt? DAS hat viele abgehalten, auch in meinem Bekanntenkreis. Für einen Verein mit dem Einzugsgebiet des 1.FCN ist sowas nahezu fatal! Die bisherigen schlechten Leistungen haben da eher eine untergeordnete Rollen gespielt.
Letztendlich waren dann doch 31.000 Zuschauer im Stadion und in der ersten Hälfte war die Stimmung in der Nordkurve echt klasse! Teilweise wurde die Mannschaft wirklich angetrieben. Am Ende aber hatten die wenigsten dort in der Heimkurve den Humor, das mitgebrachte Plakat “Negativrekord” zu akzeptieren. Für Sarkasmus, Augenzwinkern und Galgenhumor ist zur Zeit kein Platz und man muss wüste Beschimpfungen über sich ergehen lassen, wenn man “Rekorde feiert, wie sie fallen”! 😉 Daher hab ich auf dem Bild oben die Personen abgeschnitten, damit die sich nicht doch noch weiteren Angriffen gegenüber sehen.
Denn böse ist das Plakat bei weitem nicht, denn genausogut hätte auch “1:1” draufstehen können, weil ich auch das vor dem Spiel schon gemutmaßt hatte… 😉
Naja, etz haben wir den “Negativrekord Nr. 83” ( 😉 ) und ab jetzt kommt der Erfolg wieder zurück an den Valze. Die Spannung ist raus, wir haben den Makel sicher, etz gehts richtig los. Denn wie sagte Verbeek in der Pressekonferenz:
“Ich habe gesagt, aus den letzten drei Spielen müssen wir 6 Punkte holen. Aber wir können auch 7 holen!”
Das ist ein schönes Schlußwort! Alles für den Glubb!
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Als Greuther Westvorstadt in der letzten Saison das Kunststück fertig brachte, nicht mal ein Heimspiel in der gesamten Saison zu gewinnen und damit einen Negativrekord für die Ewigkeit aufstellte, dachte man sich wohl beim FCN: Moment, Negativrekorde, das ist unsere Sache!
Gesagt, getan! Die ersten 14 Spiele einer Saison nicht gewonnen, das schafften bisher nur der TSV 1860 München (1977/78) und der MSV Duisburg (1994/95) – und beide sind in der Folge auch abgestiegen. Seit dem 0:3 in Leverkusen hat auch der 1.FC Nürnberg diesen Rekord und schickt sich an, sollte das Heimspiel gegen Mainz nicht gewonnen werden, diesen Eintrag in die Geschichtsbücher für sich allein zu beanspruchen. Übrigens hatten die 60er damals am 15. Spieltag dann 3:1 bei den Bayern gewonnen!
Doch zurück zum gestrigen Spiel: Im Vorfeld hatte jeder von uns Mut geschöpft! Wir sind unter Gertjan Verbeek gut drauf und Leverkusen hat unter der Woche die höchste Heimniederlage der jüngeren Vereinsgeschichte hinnehmen müssen. Aber mehr als ein “Aufbäumen” und ein “Mithalten auf schwachem Niveau” haben wir in die Spielberichte nicht reinbekommen. Dafür aber den 12. bis 14. Aluminiumtreffer der laufenden Saison (die Meinungen gehen hier auseinander), was aber in jedem Fall auch wieder ein Höchstwert in Europa ist!
Nach Toren von 2x Son und natürlich Stefan Kießling bleibt unterm Strich ein 0:3 und wieder keine Punkte – und nun auch die Erkenntnis, dass der Effekt des neues Trainers endgültig verpufft ist. Aber jetzt wäre es seine Arbeit und nicht seine pure Anwesenheit, wie z.B. bei Van Marwijk in Hamburg. Mehr mag ich etz über das Spiel nicht schreiben, wens interessiert: Spielbericht auf kicker.de.
Fazit:
Den 1. FC Nürnberg nun als Absteiger zu tippen, bedarf keiner besonders Hellseherischen Fähigkeiten mehr. Denn wer es in 14 Spielen nicht schafft, mal den Bock umzustossen, der muss sich gefallen lassen, dass man nicht mehr erwartet, dass er es überhaupt noch mal schafft. Und ja, natürlich haben wir auch Pech, doch langsam tut man dem Glück Unrecht, wenn man es nur darauf schiebt. Da ist schon eine unglaublich große Portion Unvermögen dabei! Der Rest ist einfach Angst und fehlendes Selbstvertrauen der Spieler. Schon ist man auf Platz 17.
Wars das jetzt? Nein, ganz klar nicht! Denn Hannover, Gladbach und zuletzt Augsburg haben es bewiesen, dass man in der Rückrunde noch mal die Kohlen aus dem Feuer holen kann! Eine Vorbereitung mit Gertjan und die Jungs sind fit! Doch auch hier der mahnende Finger: Ein Hans Meyer hat 2008 bewiesen, dass so eine Rückrunde auch schief gehen kann. Warten wirs einfach ab!
Denn eine Verbesserung der Mannschaft ist da, nur schlägt sich das noch nicht in den Ergebnissen durch!
RelVoSprung -3 Punkte
Zum Glück verlieren die anderen auch alle, wobei Frankfurt und Freiburg erst heute ran müssen. Die Braunschweiger haben sich mit einem 0:2 in München ähnlich beachtlich aus der Affäre gezogen, wie wir dereinst unter Michael Wiesinger! Der Rest rückt langsam aber sicher immer weiter von uns weg…
Adventskalender
Wie oben im Bild zu sehen hab ich von meinem Schatzi heute einen FCN-Adventskalender geschenkt bekommen! Sehr lieb! Und ja, natürlich hab ich die Frage gestellt, ob da Punkte drin sind! Denn 24 Punkte bis zur Winterpause, das wär ja ein wunderbarer Traum! 😉
Ich wäre ja schon mit einem Sieg gegen Mainz am kommenden Freitag zufrieden! Denn dann könnte man mit breiter Brust zum verunsicherten Hannoveraner SV fahren und der Negativrekord gehört uns wenigstens nicht alleine!
Alles für den Glubb!
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Tags: Clubspiel, Krise, Negativrekord
Über lange Phasen des Spiels sah es so aus, als ginge heut was, dann als könnten wir es nicht mehr. Dann aber kämpften wir uns zurück und schafften den Ausgleich durch eine Einzelaktion vom Rückkehrer Ginzcek. Doch noch eine andere Person stand heut entscheidend im Fokus.
Die Rede is von Rapha Schäfer, der ein ums andere Mal überragend reagierte und uns überhaupt einen Ausgleich ermöglichte. Allerdings sah er in der 39. Minute extrem schlecht aus, als er einen 22-Meter-Schuß von Arnold in die eigenen Maschen lenkte. Auch wenn der Ball flatterte würde ich eher auf Torwartfehler entscheiden, aber ansonsten hat er ein paar Mal überragend reagiert.
Die andere Geschichte des Spiels ist Daniel Ginzcek, der vor seiner Verletzung in der Spitze gesetzt war, aber heutzutage leider nur noch sporadisch eingesetzt wurde. Viele Fans hofften auf seine “Rückkehr” und heute war es soweit: Ein Alleingang von der Mittellinie, quer durch die Golfsburger Hintermannschaft, schloss er mit einem strammen Schuss zum 1:1 ab! Überragend, endlich mal wieder ein Heimtor!
Ansonsten muss man aber echt sagen, dass VW durchaus schon lange vorher den Sack hätte zumachen können, ja müssen! Diego war mehrmals allein vor dem Tor. Am Schluss hatten die Millionäre sogar noch Glück, dass der FCN das Spiel nicht sogar noch gedreht hat. Drmic und Mak scheiterten allein vor Benaglio, Plattenhardt semmelte einen Freistoß aus 16 Metern in der Nachspielzeit genau in die Mitte des Tores. Punkteteilung is in Ordnung, daran hab ich während des Spiels scho gar nimmer geglaubt. (Spielbericht bei kicker.de)
Fazit:
Zwei Dinge bleiben europaweit bestehen: Das einzige Team ohne Sieg UND das Team mit den meisten Aluminiumtreffern – heute wieder einer!
Heute hatten wir durchaus Glück (11:23 Torschüsse), Verbeek hatte mit der Einwechslung von Ginzcek durchaus ein glückliches Händchen bewiesen, was die Position des Trainers durchaus stärkt. Spielerisch is noch viel Luft nach oben, Chandler (da kommt KEINE Flanke) und Kiyotake haben einen schlechteren Tag erwischt. Feulner und Ginzcek (nicht nur wegen seinem Tor) einen guten.
Mak hätte es heute dem “verdammten Trainer” zeigen können… hat er nicht gemacht!
Es gilt jetzt eh das Spieljahr 2013 relativ sauber über die Bühne zu bekommen und nach Verbeeks Vorbereitung in der Rückrunde durchzustarten!
RelVoSprung -3
Es wird immer schlimmer! Nach dem historischen Abrutschen in den negativen Bereich sind es nach dem Sieg von Freiburg sogar 3 Punkte Abstand auf den Relegationsplatz. Die haben nämlich aus Braunschweig einen Sieg entführen können, nicht wie wir mit Glück einen Punkt. Schön, dass Frankfurt das Spiel gegen Schalke zwar drehen konnte, aber dennoch “nur” 3:3 spielte. Auch die bleiben in Schlagweite. Ansonsten bleibt die Rückrunde unsere grosse Hoffnung… war 2008 auch so… 😉
Fans
Die Wolfsburger waren peinlich: Mit 253 Fans auf Auswärtsfahrt, echt übel.
Aber die zahlenmäßig überlegenen Nürnberger Fans wollten dieser Peinlichkeit nicht nachstehen und dachten sich was aus: Als Diego in der 2. Hälfte zur Nordkurve musste, um einen Eckball zu treten, flogen unzählige Gegenstände aus Richtung 9/11er auf den Spieler. Also man kann denken was man will über den Brasilianer, aber sowas geht absolut nicht. Vor allem, was ist, wenn er getroffen wird? Dann is das Spiel eh 0:3 am grünen Tisch verloren und das nächste unter Ausschluss der Öffentlichkeit! Dass Diego danach etwas Show um die Situation macht, is auch nachvollziehbar, würden unsere Jungs nicht anders machen.
Ich stell mir da halt die Frage, wie wird das werden, sollten wir wirklich mal ein reines Fussballstadion bekommen? Gibts solch Theater dann bei jedem Eckball? Und was bekommt der gegnerische Torhüter ab? Ich hoffe dass hier bald ein Umdenken stattfindet!
Auch könnte man bei den Ultras mal überlegen, einen Spieler anzufeuern. So wie heute Rapha Schäfer nach seinem Fehler? Er hätte ein Aufbauen verdient gehabt, zumal er sich eh mit der UN94 vor kurzem getroffen hat und auch deren neue Kapitänsbinde trug. Freiburg hat Baumann nach sage und schreibe 3 kapitalen Fehlern gefeiert – wäre sowas in Nürnberg möglich?
Feuern wir unsere Jungs an, unterstützen wir sie! Nur gemeinsam schaffen wir das “Wunder Klassenerhalt”!
Alles für rot-schwarz
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Was ich beim Interview bei Sport1FM (Zum Nachhören hier) schon angekündigt habe, wurde nun durch ein Ranking bestätigt. Rapha Schäfer, der bis vor kurzem in Nürnberg in der Kritik stand und in vergangenen Spielzeiten nicht gerade durch Beständigkeit auffiel, spielt derzeit eine starke Saison! Nach 12 Spieltagen hat Sport1 eine Rangliste veröffentlicht, welche die Torhüter nach den Durchschnittsnoten sortiert darstellt. Und siehe da, unser Kapitän befindet sich auf einem tollen 4. Platz, noch vor Weidenfeller und Neuer der großen Vereine:
| Platz | Name | Note |
| 1 | Bernd Leno (Leverkusen) | 2,54 |
| Kevin Trapp (Frankfurt) | 2,54 | |
| 3 | Sven Ulreich (Stuttgart) | 2,61 |
| 4 | Raphael Schäfer (Nürnberg) | 2,62 |
| 5 | Marc-Andre ter Stegen (Gladbach) | 2,71 |
| 6 | Roman Weidenfeller (Dortmund) | 2,82 |
| 7 | Thomas Kraft (Berlin) | 2,83 |
| 8 | Manuel Neuer (München) | 2,96 |
| 9 | Oliver Baumann (Freiburg) | 3,00 |
| 10 | Ron-Robert Zieler (Hannover) | 3,08 |
.
Böse Zungen würden nun behaupten, dass Schäfer eben genügend Gelegenheit bekommen hat, sich auszuzeichnen. 😉 Aber oftmals war es wirklich so, dass wir ohne seine Leistung noch nicht mal die mageren 7 Punkte hätten.
An dieser Stelle ein Hinweis auf einen guten Kommentar von CU “Weg alternativlos“, der das derzeitige Dilemma als Entwicklung der vergangenen Jahre berichtet und zeigt, wie abhängig man von Glück und Geld ist.
Quelle Sport1
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“Hast Du Scheiße am Schuh, hast Du Scheiße am Schuh“! Dieser berühmte Ausspruch von Andreas Brehme liegt heute jedem Glubberer mehr denn je auf den Lippen. Denn dachte man vor Wochen, man hätte beim 0:5 gegen Hamburg “den Tiefpunkt” gesehen, so sah man gegen Freiburg einen “erschreckenden Tiefpunkt“: Eine Team verliert nun auch die guten Spiele. Heute muss man jetzt aber von einem “erschreckend ungerechten Tiefpunkt” sprechen. Denn zur Niederlage nach guter Leistung gesellte sich heute Pech und Schiedsrichterfehlentscheidungen. Noch dazu sind wir nun auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht! Wenn Du unten stehst…
Aufs Spiel einzugehen verursacht heute großen Schmerz bei mir. Schmerz der Ohnmacht, Schmerz der Verzweiflung, Schmerz der schreienden Ungerechtigkeit. Dass es solche Dinge gibt, das betont die Lichtgestalt, die in Katar noch nie einen Bau-Sklaven gesehen hat, immer wieder: “mei, so is der Fußball“. Dass sie aber immer ein und dem selben Verein passieren, lässt einen über Gedenkkerzen, Hexenzauber und Voodoo nachdenken. Vielleicht sollten wir mal in Florenz am Platz des Calcio Storico ein Huhn opfern? Nur mal so zur Sicherheit? 😉
Nur soviel sei erwähnt, dass der FCN unterm Strich 19:12 Torschüsse fabrizierte, in der ersten Halbzeit und über weite Strecken der 2. Hälfte klar das bessere Team war und Lucien Favre zur Verzweiflung brachte. Beim 1:0 durch Drmic machte der Glubb aber soviel von mega-richtig, dass die Spielanalytiker des ZDF mit der Zunge schnalzten. Doch da die Jungs vom Valze unten stehen fingen sie dann innerhalb von 4 Minuten ein Traumtor und fabrizierten ein Eigentor. Wenn Du unten stehst…
Natürlich muss erwähnt werden, dass Drmic in der 2. Hälfte im Strafraum abgeräumt wurde, ja eher sogar “abgesprungen” wurde, aber da nebst Rasen und Beine auch der Ball mit wegflog, der Schiedsrichter weiterspielen ließ. Doch spätestens als der Ball von der Latte hinter der Linie aufschlug – erneut der agile Drmic – und das Schiedsrichtergespann abermals nur Schultern zuckte, war klar, dass “man” uns auch heute wieder nicht gewinnen lassen wollte. (Spielbericht bei kicker.de)
Alle Serien haben also weiter Bestand: Gladbach bleibt zuhause ohne Punktverlust, der FCN sieglos (Grüße an dieser Stelle an den TSV 1896 Rain am Lech) und weiterhin das Team mit den meisten Aluminiumtreffern! Wenn Du unten stehst…
Fazit:
“Nichts ist so hoffnungslos, dass wir nicht Grund zu neuer Hoffnung fänden“! Diesen Spruch von Niccolò Machiavelli hab ich schon 2008 gemüht und so sehr ich mich auch wehre, die Parallelen zum damaligen Abstieg sind einfach frappierend: Wir haben eine Mannschaft, die “eigentlich zu gut ist für einen Abstieg“. Wir liefern teilweise sehr gute Spiele ab und warten von Woche zu Woche, “wann denn endlich die Befreiung kommt“. Und vor allem: Wir erleben die unmöglichsten Situationen vor dem Tor, warum bei uns der Ball nicht reinwill und beim Gegner fast von allein reinhupft – bei den meisten Latten- und Pfostentreffern der Liga (so wars 2008, anschauen nur mit starken Nerven).
Die nächste Parallele ist aber auch, dass Nürnberg die Hoffnung am Glimmen hält. Auch heute wieder erntete man von allen Seiten unfassbares Lob, klopfte einen der Sieger sabbernd auf die Schulter, bescheinigte ein jeder “auf dem richtigen Weg” zu sein. Rettet man sich nun halbwegs in die Winterpause und holt dann einen klobigen Riesenstürmer mit Glatze, ist der Abstieg wohl beschlossene Sache! 😉
Dennoch, bei allem Gejammer: Es ist noch lange kein Grund nun den Spielbetrieb in Nürnberg einzustellen! Es wird immer weitergehen, es sind noch genügend Spiele in dieser Saison noch zu spielen. Augsburg hatte im vergangenen Jahr am 12. Spieltag sogar noch einen Punkt weniger! Das sollte uns Mut machen, sowie auch die Arbeit und Handschrift von Gertjan Verbeek Mut macht!
RelVoSprung -1 Punkt:
Vorerst bleibt es dabei, wenn Freiburg morgen keine Punkte holt. Doch durch das 0:0 von Braunschweig in Hannover sind wir sogar auf den letzten Platz abgerutscht, wo wir nun die komplette Länderspielpause über bleiben werden. Das “rettende Ufer” entfernt sich aber immer weiter von uns…
Fans:
Hier gab es Positives zu vermelden: Nicht nur dass wieder eine stattliche Zahl an Franken den weiten Weg an den Niederrhein auf sich genommen haben – was bei den derzeitigen Ergebnissen gleich noch viel höher zu honorieren ist, sondern auch der Schulterschluß mit der Mannschaft. (Guter Kommentar in der NN)
Nach den unschönen Bildern die man nach dem 0:3 gegen Freiburg im TV zu sehen bekam, als Fans mit verzerrten Fratzen und geballten Fäusten den Spielern nach dem Spiel gegenüberstanden. In Anbetracht dessen musste man das schlimmste fürchten. Doch zeigt nun scheinbar ein Bericht der IG-Zukunft auf, dass diese Aufnahmen aus dem Zusammenhang gerissen und in einem falschen Kontext gezeigt worden wären.
Denn nach einer Aussprache mit dem Team – Bader, Nilsson und Co. am Mikrofon – folgte zum Abschluss wohl ein Anfeuerungssturm mit “FCN, FCN”-Rufen. Die im Fernsehen gezeigten Ultras mit den deutlichen Aufforderungen “kämpfen” geben in dieser These mehr Sinn, als so wie es gezeigt wurde, dass es am Anfang des Disputs aufgetreten wäre. Denn dass die Mannschaft gegen Freiburg nicht gekämpft hätte, konnte man ihr sicherlich nicht vorwerfen.
Dennoch gab es auch hier einen Eklat, da Kapitän Raphael Schäfer von den Sprechern der Ultras abgeraten wurde, ans Mikro zu treten, das aber von anderen in der aufgeheizten Stimmung als “Feigheit” tituliert wurde. Schäfer hat daraufhin seine Kapitänsbinde abgenommen und auf den Boden geworfen.
Da er aber vom Team aufgefordert wurde, weiterhin den Kapitänsposten zu übernehmen, bleibt er weiter im Amt und entschuldigte sich auch für seine Überreaktion. Mit den Ultras, oder deren Sprechern gab es zudem eine Aussprache.
Heute wurde Raphael Schäfer demonstrativ mit aufbauendem Applaus empfangen.
Vielleicht bessert sich ja doch noch alles beim Glubb, wenn wir alle zusammenhalten!
Alles für den Glubb!
Danke für die Bilder an Antonia, Chrissi, Rainers und Marc
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Mit diesem berühmten Ausspruch vom Günther Koch gegen Freiburg 1999 möchte ich eröffnen. Denn wieder einmal war es die Truppe aus dem Breisgau, die Spalier stand, als sich die Noris von der Klippe stürzte. In den letzten beiden Heimspielen gegen den 15. und den 17. der Tabelle haben unsere Jungs nun 0(:6) Punkte bei 0:8 Toren erreicht. Trainer rauswerfen? Hamma scho!
Und selbst da sind wir wieder die Deppen! Denn andere Vereine nutzen diesen “neuer Trainer”-Effekt zu ein paar Auftakterfolgen? Selbst ein Neururer brachte es bei Bochum auf vier Siege zum Einstand, doch Nürnberg rault sich auch da von Krise zu Krise.
Wobei man aber ehrlicher Weise sagen muss, dass Gertjan Verbeek die Mannschaft verbessert hat. Heute hatten wir wenigstens Chancen und zudem spricht auch die Statistik fürn Glubb: Ballbesitz 60:40 und Torschüsse 20:14! Der Kicker schreibt zudem, dass Klaus (ausgerechnet der) den Spielverlauf auf den Kopf gestellt hat. Das 2:0 für den SCF war ein Sonntagsschuss, wie wir ihn auch gegen Fürth und den HSV bekommen haben. Das 3:0 zähl ich etz zu Flüchtigkeitsfehler, wobei man auch hier sagen muss, dass Nilsson ein ebensolcher Lapsus auch gegen den HSV unterlief.
Der eigentliche Schandfleck des Spiels war die unterirdische Chancenverwertung. Ein Torschussverhältnis sagt ja nichts über die Qualität dieser Ballbewegungen aus, doch einzeln betrachtet hatte der FCN mehrmals Gelegenheiten, die den Begriff “100%ige” tragen müssen. Plattenhardt allein, Drmic allein, Ginczek allein, … es war zum Mäuse melken! Zusätzlich knallte es wiederholt am Aluminium – auch Ligaspitze!
Hinzu kam, dass ein Mak immer noch statt aufzulegen lieber mit dem Ball ins Toraus läuft und unsere Japaner trotz eigens angefertigter Werbung (siehe Bild oben) absolut unterirdisch spielen. Dieses Spiel war Spiel 1 nach “Hamburg 0:5”, aber es war ähnlich desaströs!
Fazit:
Das klingt etz zwar komisch, nach den Schimpftriaden zuvor, aber Verbeek ist auf dem richtigen Weg! Denn klar, das Unvermögen vor dem Tor war grausig, aber wenigstens sind wir da mal hingekommen! Und Drmic, Plattenhardt, usw. werden nicht immer solche Fahrkarten schiessen. Irgendwann werden die Jungs auch wieder treffen.
Auch sah dieser Kreis des Teams nach dem Spielende nach nem Plan aus. Schäfer versammelte alle Vollpfosten um sich und laß ihnen die Leviten. Mal sehn, wohin es führt…
RelVoSprung -1
Nun ist es passiert! Zum ersten Mal seit Entstehung ist dieser Index im Minus. Mir fehlen die Worte. Nach der strikten Kennzahlennutzung der Wirtschaftsanalyse muss ich nun vom Abstieg des 1. FC Nürnberg ausgehen! Schade, später dazu mehr.
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Nun sind 10 Spiele absolviert und der Glubb konnte immer noch keinen Sieg verbuchen. Auch der neue Trainer Gerjan Verbeek und sein Co Raymond Libregts konnten hier (noch) keine Anfangseuphorie entfachen, dass es endlich mal zu nem Dreier langen könnte. Auch zeigte sich der Glubb nur leicht verändert, aber stabiler in der Defensive und vor allem über die gesamte Spieldauer. Zudem hatte Verbeek mit seinen ins Team rotierten Spielern ein durchaus glückliches Händchen. Also macht es doch Mut.
Den konnte man zu Spielbeginn schon wieder verloren haben. Denn Niklas Stark ging zu unvorsichtig an den Stuttgarter Maxim im Strafraum hin, der die Einladung mit einem Sturzflug annahm. Ibisevic knallte den daraus resultierten Strafstoß sicher unter die Latte. Vielleicht war es auch eine Art Rache, dass Stark den Referee wenig später an seiner Schulter “zerschellen” ließ. 😉
Doch wie auch schon zu Wiesehahns Zeiten zeigte der FCN Moral und nur 3 Minuten später bediente Chandler den gestarteten Drmic mustergültig, welcher gekonnt mit dem Außenrist am starken Ulreich vorbei ins lange Eck zum 1:1 traf! Ganz stark gemacht!
Danach kam natürlich die Heimmannschaft, doch Schäfer konnte allein gegen Harnik klären. Allerdings hatte er kurz vor der Pause Glück, als eben jener Harnik mit einem Kopfball am Tor vorbei zielte, denn Schäfer klebte wieder mal auf der Linie. Wenig später landete eine verunglückte Traore-Flanke am Pfosten, so dass man durchaus von einem glücklichen Pausenstand reden dürfte.
In der zweiten Hälfte der Glubb dann ebenbürtig, auf dem Feld ging es hin und her. Beide Abwehrreihen standen gut, sodass kaum Torchancen zu verzeichnen waren. 20 Minuten vor Schluß kehrte dann der lang ersehnte Daniel Ginzek ins Team zurück und hatte ein paar Augenblicke später die große Chance allein vor Ulreich, doch der Stuttgarter Schlußmann rettete glücklich. Das wäre der berühmte “lucky punch” gewesen! Allerdings rettete in der Nachspielzeit Pogatetz gegen Maxim für den bereits geschlagenen Schäfer, weshalb man schon allein deshalb mit dem Auswärts-Punkt zufrieden sein kann. (Spielbericht bei kicker.de)
Fazit:
Bei dem deutlichen Chancenplus für die Schwaben kann man getrost von einem glücklichen Punkt sprechen. Doch Drmic und Ginzek haben gezeigt, dass sie die gefährlichen Stürmer sein können, die wir brauchen. Auch denke ich, dass ein fitter Ginzek durchaus seine Chance versenkt hätte. Das Mittelfeld und die Hintermannschaft zeigten sich verbessert, einzig Kiyotake fiel wirkte genauso lasch, wie in den letzten Spielen.
Natürlich hatten wir von einem Auftaktsieg für Verbeek geträumt, aber Gertjan soll ja nicht nur kurzfristig für Erfolg sorgen, sondern langfristig etwas aufbauen – und die ersten guten Ansätze sind ja zu erkennen. Und ich denke er konnte in Frankfurt und vor allem in Stuttgart genügend Eindrücke sammeln um beim wichtigen Spiel gegen Freiburg die richtigen Entscheidungen zu treffen.
RelVoSprung 0 Punkte
Noch “halten” wir uns auf dem Relegationsplatz, könnten heute aber vom SC Freiburg überholt werden, der den Hamburger SV zu Gast hat. Braunschweig müsste schon mit 7 Toren Unterschied in Mainz gewinnen um uns zu überholen. Ansonsten sieht es weiterhin trüb aus.
Fans
In dieser Rubrik wiederhole ich mich, denn auch diesmal waren wieder unglaublich viele Clubfans mit der Mannschaft ins Schwabenland gereist und dort gut Stimmung gemacht. Aber auch die Stuttgarter waren eindrucksvoll zu hören und die Choreo mit “Neckarstadion Stuttgart” war eine schöne Sache.
Nicht so schön ist, dass der 1.FC Nürnberg wieder mal eine Strafe aufgebrummt bekommen hat. Für Pyro-Vergehen in Dortmund und den Ausschreitungen in Frankfurt in der letzten Saison muss der Club 95.000 Euro zahlen. Zudem wurde geahndet, dass beim Dortmunder Gastspiel in Nürnberg Marco Reus von einem “Getränke-Karton” getroffen wurde. Gut, dass der Jungnationalspieler ein fairer Sportsmann ist und sich nicht umfallen hat lassen, wie es viele andere vor ihm schon gemacht haben. Denn dann hätten wir bestimmt mal bei einem Heimspiel alle zuhause bleiben müssen.
Ich hoffe das hört endlich mal auf, denn ich überlege mir immer wieder, was unser Glubb mit 95.000 Euro alles hätte besseres anstellen können? Zum Beispiel in die Jungendarbeit stecken um dann ein paar Jahre später die “Früchte” in Form von guten Spielern “ernten” zu können?
Naja, dank Verbeek glauben wir beim Glubb ja wieder an die Zukunft und dass alles besser wird! Gegen Freiburg kommt hoffentlich der endlich der Erfolg zurück an den Valze!
Alles für den Glubb
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Zwei Wochen nach der Entlassung von Michael Wiesinger und Armin Reutershahn war der Nachfolger auf dem Trainerstuhl des 1.FC Nürnberg gefunden: Gertjan Verbeek! Der 51jährige Holländer bringt zudem seinen Co-Trainer Raymond Libregts mit in die Noris. Marek Mintal wird wie auch schon bei Wiesehahn auch diesem Team angehören.
Hartelijk Welkom Gertjan Verbeek!
Bei seiner Vorstellung im Rahmen einer Pressekonferenz zeigte er gleich, was man von ihm erwarten kann: Knallharte Antworten (die werden im Alltag bestimmt noch härter werden), Gradlinigkeit und eine gewisse Portion Humor!
[youtube NQ72A-39xeU]
Und dann sagt er auch noch das, was jeder Glubberer hören will: “Da hab ich mich verliebt, in den Club” (bei 3:56)! Die Presse und die Fans feiern! Doch scheint das ganze ein Mißverständnis zu sein, wie die NZ jetzt herausgefunden hat. Denn Herr Verbeek scheint gesagt zu haben “und dann habe ich mich verdiept (niederländ: vertieft) in den Club” und dann gibt auch der gesamte sonstige Satz für mich mehr Sinn. Aber die die Jungs von der NZ schon richtig schreiben “Verliebt, Vertieft – bei Verbeek egal“! (Mehr zur Person Gertjan Verbeek bei cu)
Ansonsten denke ich kann man auf Dinge die bei Antrittsreden gesagt werden ungefähr soviel geben, wie auf Antrittsreden der Landesregierung in München. “Alles wird etz besser”, schon klar. 😉
Was man aber zu erkennen scheint, ist dass Gertjan Verbeek genau der “harte Hund” ist, den man sich für Nürnberg gewünscht hat. Mit seinen Anforderungen an Disziplin und Ordnung wird sich schon bald zeigen, ob Mak, Esswein und Gebhart (siehe Zettel mit Fragezeichen) bisher nur verkannt waren und nun die richtige Ansprache bekommen, oder endgültig runterfallen. Dafür erwarte ich aber, dass er bei uns noch ein paar andere Talente zu Tage fördern wird, wie er es bei seinen anderen Trainer-Positionen auch geschafft hat. Ich für meinen Teil freue mich auf die Zeit mit dem knorrigen Holländer, der bestimmt das ein oder andere witzige Interview zusammenbringt (Anfrage, er sähe aus wie Rod Stewart – das is ein Kompliment; Ich kann nicht singen?).
Wenn er dann auch noch die Erfolge wie bei Alkmaar feiern kann, mit internationalem Geschäft, dann wäre ja alles super – von einem möglichen Pokalsieg will ich gar nicht träumen. Einzig die Tatsache, dass er schon 2x von seiner Mannschaft “abgewählt” wurde bzw. daraufhin rausflog, macht mir etwas Sorgen. Denn Nürnberg ist ein schwieriges Pflaster mit jeder Menge Leute, die auch zu allem was wissen – normal bei einem Traditionsverein. Das wird noch eine Belastungsprobe werden. Hoffen wir daher, dass er Erfolg hat, denn dann ist das alles kein Problem. WIR drücken auf jeden Fall die Daumen!
Wobei ich noch anmerken möchte, dass der letzte Rauswurf nach einem Sieg gegen PSV Eindhoven passiert ist, und die älteren erinnern sich vielleicht, so einen Voak-gang hatten wir hier in Nürnberg auch mal. Und keiner hatte damals dem Willi Entenmann was vorzuwerfen…
Viel Erfolg, Gertjan und Raymond!
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Ich hätte auch den Klassiker schreiben können: “Zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel”! Und da fällt sie wieder die Münze im Phrasenschwein. Aber es trifft nun mal den Nagel auf den Kopf: Je nachdem was man herauslesen will, kann man aus der Begegnung dann auch rauslesen – egal ob positiv oder negativ. Zu sehr wechselte sich Licht und Schatten ab, aber gänzlich erfolglos hat man “Bankfurt” auch nicht verlassen.
Dazu war auch noch der Interims-Coach Roger Prinzen an der Auslinie, der zumindest etwas frischen Wind versprühte. Und sei es nur durch sein emotionales Wirken in der Coaching-Zone – das der gemeine Glubberer ja bei Wiesehahn so vermisste. Mir hat besonders gut gefallen, dass der ehemalige Wattenscheider konsequent gewechselt hat und einem gänzlich unbekannten Akteur eine Chance gab: Antonio Colak hat mit viel Fleiß das Vertrauen aber bestätigt – auch wenn er etwas übermotiviert bei einem Fallrückzieher der Frankfurter Anderson ausgeknockt hat.
Ansonsten war über weite Strecken das zu sehen, was auch in den letzten Auswärtsspielen zu sehen war. Lange Bälle, hier und da blitzt Können auf, aber nach hinten wirds oftmals gefährlich. In der ersten Hälfte hatte Pekhart sogar zwei gute Möglichkeiten – also die Frankfurter waren heute echt schlagbar, das muss man einfach so sehen.
Nach der Pause gings dann zur Sache: Ein Steilpass auf Meier, dieser leitet direkt auf Kadlec weiter und hebelt somit die gesamte Abwehr aus. Der Tscheche allein vor Schäfer hat derzeit eh einen Lauf und verwandelt sicher. 1:0.
Der FCN war sichtlich geschockt, tat aber endlich auch mehr. Warum, fragen sich viele, brauchts immer erst diesen Rückstand! Nun griff aber auch Prinzen ein und wartete nicht wie viele seiner Vorgänger auf die 80. Minute für einen entscheidenden Wechsel. Und er sollte ein glückliches, weil konsequentes Händchen haben.

Denn der vom AC Mailand gejagte Plattenhardt musste ebenso vom Feld wie der vermeintliche 10-Millionen-Mann Kiyotake und der Tschechische Nationalspieler Pekhart! Für die “großen Namen” kam Josip Drmic, Robert Mak, der mal wieder eine Chance erhielt und eben Antonio Colak von der U23. Und genau diese brachten es dann auch:
Colak sorgte für ordentlich Schwung in der Offensive, Robert Mal bekam einen Ball und schickte Josip Drmic steil in den Strafraum. Der umkurvte der heraus gelaufenen Trapp und traf aus spitzem Winkel genau vor der Kurve der Nürnberger zum umjubelten Ausgleich! 1:1! Klasse gemacht!
Noch zu erwähnen ist, dass Niklas Stark mit einem 30-Meter-Hammer an die Unterlatte und auch Javier Pinola mit einer guten Chance das Spiel noch hätten komplett drehen können. So blieb es aber beim mehr oder weniger gerechten Unentschieden! Wenigstens gab kein Phantomtor! (Spielbericht bei kicker.de)
Fazit:
Auch heute konnte man wieder sehen, dass die Jungs es können. Und wenn ein Ginczek wieder fit ist, hat man bestimmt auch mehr Durchschlagskraft. Doch es war auch eindeutig zu sehen, dass ein neuer Trainer – egal ob er nun Koller, Köstner oder Meulensteen heißt – sehr, sehr viel Arbeit hat. Dennoch überwiegt für mich heute das Positive, da junge Talente heute was gezeigt haben und wir abermals Moral bewiesen haben. Vielleicht sind heute auf den Weg der Besserung eingebogen, auf jeden Fall sind wir aber weit entfernt davon, ein hoffnungsloser Fall zu sein.
RelVoSprung 0 Punkte
Unglaublich wie der sich bei 0 Punkte hält. Wobei es heute zeitweise düster aussah, denn Eintracht Braunschweig führte 2x gegen die ambitionierten Schalker, ehe die in der Nachspielzeit das 3:2 markierten. Der SC Freiburg kam in Bremen zu einem 0:0 und hatte gute Chancen. Also würde ich fast sagen, dass unser 16. Rang eher glücklich ist. Sollte nun aber der HSV morgen gegen Stuttgart gewinnen, wäre man schon 5 Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Es beisst die Maus keinen Faden ab, wir brauchen eine Siegesserie!
Update: Der HSV hat gegen den VFB “nur” ein 3:3 erreicht und ist jetzt 3 Punkte entfernt. Wolfsburg hat sich durch einen Sieg in Augsburg vorerst vom Abstiegskampf verabschiedet, wodurch in 4 Punkten Entfernung nun der FCA, Mainz, Frankfurt und Hoffenheim versammelt sind.
Nürnberger Fans
Auch heute wieder eine wahre Pracht, dass über 4.000 Glubberer den FCN begleitet haben – vor allem in der jetzigen Phase (siehe nebenstehendes Bild)! Denn wenn es läuft, fährt jeder gerne auswärts! Obendrein gab es gute Stimmung und auch keine Ausschreitungen, wie damals in 2012. Ob das an dem massiven Polizeiaufgebot (siehe Bild oben) lag oder einfach an der Tatsache, dass diesmal die Eintracht der UN94 die Zaunfahnen zuließ, kann ich von hier nicht sagen.
Alles für den Glubb!
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