Es gibt wieder Hoffnung! Hoffnung auf den Klassenerhalt, trotz der üblen Niederlagen gegen Bremen, Hamburg und allen voran Frankfurt! “Totgeglaubte leben länger” könnte man jetzt sagen, doch die Saison ist noch lange und der heutige Sprung in der Tabelle ist nur ein Zeichen dafür, wie eng noch alle zusammenhängen. Aber mal wieder ein positives Erlebnis in Nürnberg, das Mut macht. Dazu noch eine Pyro-Choreo der Ultras, die zwar geil aussah, aber wohl wieder mindestens 50.000 Euro Strafe kosten wird. Es war also einiges los am Mittwoch-Abend.
Die Angst beider Mannschaften war förmlich zu spüren, jeder wusste dass der Verlierer ganz schweren Zeiten entgegen wanken würde. Stuttgart kam besser in die Partie, hatte auch mit einem Lattenkracher von Rausch die beste Möglichkeit. Dann aber endlich übernahm der Glubb die Initiative und hatte auch Chancen: Frantz’ Kopfball ging nur ganz knapp am langen Pfosten vorbei und Drmic scheiterte nach Traumpass von Niklas Stark an Torhüter Ulreich. Dann die 43. Minute: Kiyotake bedient Drmic, der Schweizer überläuft nach einer Körpertäuschung gekonnt Sakai und schließt ebenso gekonnt stramm ins lange Eck ab! Tor! 1:0, riesen Jubel im Stadion!
Nach Pause musste Stuttgart was tun, der Glubb konnte kontern. Immer häufiger nahm Campaña das Heft in die Hand und spielte tolle Pässe. Über weite Strecken agierte er so, wie man es sich von Kiyotake eigentlich wünschen würde, doch der Japaner bekam auch heute wieder einen Bewacher auf den Fuss gestellt, so wie Hörnla (lesenswert) das angekündigt hatte. Aber auch der angeschlagene Feulner rackerte wieder was das Zeug hält und hatte mit einer sehr gelungenen Aktion entscheidenden Anteil an der Entscheidung: Von Hlousek per Außenrist bedient schlug er den Ball quer in den Strafraum, wo zunächst Campaña verpasste, dafür aber Drmic goldrichtig stand und trocken ins Eck vollstreckte! Mega! Sein Jubellauf in die Nordkurve krönte er mit einer stolzen Pose (hier), die an Andi Möllers Pose nach dem Elfmeterschießen gegen England anno 1996 (hier) erinnerte. (“Drmic das Phantom“)
Stuttgart kam nun nur noch selten vor das Nürnberger Tor, wurden ein ums andere Mal von Pogatetz und Stark gestoppt – nur einmal war noch eine große Chance zum Comeback für die Schwaben, aber Schäfer reagierte bravourös gegen Maxim! Nach 4 Minuten Nachspielzeit, was kaum einer verstand und witziger Weise ein fragendes “vier?” im Stadion zu hören war, wars dann geschafft. Aus! Der 5. Sieg in 2014, es kann wieder weiter gehofft werden. IbdLn! (Spielbericht auf kicker.de)
Fazit:
Das Spiel war bei weitem nicht hochklassig, es war panischer Abstiegskampf. Ballbesitz 52%:48%, Torschüsse 11:13. Aber wir haben bestanden, die Jungs haben gemerkt, dass sie es noch “können”. Noch höher ist zu bewerten, dass in diesem Spiel mit Chandler, Ginczek, Hasebe, Gebhart, Nilsson und Petrak auch noch der gesperrte Pinola fehlte. Die heutige Truppe wurde ins Wasser gestossen und ist geschwommen – gut, das Stuttgarter Wasser war nicht besonders tief, aber wenn blöd läuft, ersäufst Du in der kleinsten Pfütze. 😉
Mir hat heute neben den bereits gelobten Drmic, Schäfer, Campaña und Feulner der Nilas Stark besonders gefallen. Er wirkte überhaupt nicht wie ein Greenhorn, sondern spielte besonnen und kraftvoll – bestand sogar gegen IbiÅ¡evic und dessen Erfahrung. Er kann also fast auf allen Positionen eingesetzt werden, klasse der Junge. Ansonsten hat auch Poga wieder ordentlich an Selbstvertrauen nach seinem Frankfurt-Desaster getankt und gestern eine saubere Partie geliefert.
Doch schon klar, über allem steht der Sieg. Einiges wäre anders zu bewerten, wenn statt Drmic der Stuttgarter IbiÅ¡evic doppelt getroffen hätte – ich hätte zum Beispiel keine 20-Euro-Wette verloren! 😉 Aber in so einem Fall zahle ich gerne!
RelVoSprung 2 Punkte
Endlich wieder positiv! 2 Punkte Vorsprung und Platz 14! Gut dass Hamburg und Freiburg sich beim 1:1 gegenseitig die Punkte geklaut haben. Frankfurt hat sich mit einem 1:0-Heimsieg gegen Gladbach vorerst aus dem Abstiegskampf verabschiedet, Braunschweig mit einem schmeichelhaften 3:1-Heimsieg wieder eingebracht. Werder Bremen ist wieder in Schlagweite und damit auch ein neuer Kandidat: Hannover 96!
Bleibt also zu hoffen, dass der Glubb am kommenden Samstag in Freiburg punkten kann, um dann eine Woche drauf zuhause gegen Gladbach nachzulegen. Dann könnte das zarte Pflänzchen Hoffnung zu voller Blüte erstrahlen!
Fans
Ich gebe es zu, diese Aufnahmen sind faszinierend! Diese Pyro-Aktion “Bringt unsere Augen zum Leuchten” unterstrich den Endspiel-Charakter des Spiels noch. Aber Aufnahmen vom Vulkanausbruch des Mount St. Helens empfinde ich auch als faszinierend. Doch beides ist mega-gefährlich – und Pyrotechnik in Stadien zudem verboten. Ok, der Vergleich hinkt etwas. Das Hochfeuerwerk vom Nürnberger Volksfest schauen die Leute auch gerne an, aber man zündet es auch nicht im Bierzelt, oder?
Auf den 1.FC Nürnberg wird also wieder eine Strafe von mindestens 50.000 Euro zukommen. Da die Nürnberger Fans in der Hinsicht nicht unbedingt ein unbeschriebenes Blatt sind, könnte auch eine Sperrung der Blöcke oder vielleicht sogar ein “Geisterspiel” die Folge sein. Mit anderen Worten: Wir alle müssten dann mal draussen bleiben – kann so kommen.
Ich hab lange überlegt, was ich mit den Bilder mache, aber da das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, kann ich die hier auch zeigen:
Wer das für inkonsequent hält, dem kann ich nur sagen, dass ich auch Bilder des Platzsturms gezeigt hab, obwohl ich den alles andere als “in Ordnung” gefunden habe.
Stimmungstechnisch war es absolute Klasse! Auf den Sitzplätzen blieben die Leute lange stehen und unterstützten das Team! Gerne mehr davon!
Aber zum Ende des Spiels gas noch mal ein Mißverständnis: Die Mannschaft war bereits zur Sieges-Laola aufgereit, da sangen die Ultras noch – sodass beim ersten Heben der Arme nicht alle mitmachten. Also musste die Truppe um Kapitän Schäfer noch mal ansetzen! 🙂 Naja, im Siegen sind wir wirklich nicht erprobt!
Vielleicht gehts mit dieser neuen “Hymne” zu Ich bereue diese Liebe nicht! in Zukunft besser:
Alles für den Glubb! Siegt für den Klassenerhalt!!
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“Hier ist Nürnberg, wir melden uns vom Abgrund” hatte Radiomoderator Günther Koch anno 1999 in seinem legendären Bericht vom 5. Glubb-Abstieg am letzten Spieltag über den Äther. Großer Gegner im Fernduell damals: Eintracht Frankfurt, die damals gegen Kaiserslautern die Tore durften, wie sie sie brauchten. Heute kam es gegen eben diese Eintracht wieder zu einem “Abstiegsendspiel” und wieder durften die Tore machen, wie sie wollten. Und wieder liegen einem die Worte von damals auf dem Lippen: “Es ist nicht zu fassen, was der Club seinen Fans, was er seinen Anhängern und was er seinem treuen Publikum zumutet!”
Nur heute war nicht Otte Rehagel Schuld, sondern unsere Jungs höchst persönlich. Dass der Schiedsrichter wieder einige Fehlentscheidungen getroffen hat, die vielleicht spielentscheidend sein könnten, will ich jetzt bei 2:5 nicht überbewerten. Doch “Gertjans Reste-Rampe” ging sogar noch weiter und dezimierte sich für die kommenden Aufgaben noch weiter. Wie man nun noch bestehen will, da man bisher wirklich jeden Konkurrenten aufgebaut hat, bleibt mir ein Rätsel!
Der FCN war heute nämlich richtig schlecht – der Trainingsbesuch verpuffte also völlig. Bis auf eine kurze Phase der Hoffung, als auch Tore fielen, waren sie über weite Strecken dem Gegner unterlegen. Bestes Beispiel Pogatetz verliert ziemlich dämlich den Ball gegen Aigner, der kann maschieren, querpassen und Barnetta netzt ein – sein erstes Tor seit Dezember 2010! Wow, “Aufbaugegner Nürnberg” hat wieder zugeschlagen.
Aber ich möchte jetzt nicht in die allgemeine Pogatetz-Schelte einstimmen, denn an seiner verunsicherten Spielweise konnte man sehen, dass ihm diese schlechte Leistung peinlich war. Nein, vielmehr kommt Poga in Bedrängnis, weil Kiyotake vorher recht lasch den Ball verliert… so wie er ihn halt meistens verliert. Verbeek hatte heute ebenfalls genug von ihm und wechselte ihn zur Pause aus.
Leider war da aber Ondrej Petrak wohl schon auf dem Weg ins Krankenhaus. Denn nach einem Ellbogencheck von Joselu wurde er mit Nasenbeinbruch und Gehirnerschütterung ausgewechselt und wird sicherlich auch gegen Stuttgart fehlen. Für mich ist das von Joselu eine unnatürliche Armbewegung gewesen und darum würde ihn hier nicht von einer Absicht und somit Schuld freisprechen. Aber ich hab ja angekündigt nicht mehr zu jammern. Schiri hat anders entschieden – is ja nicht das erste Mal.
Nach der Pause kam der Glubb mit dem eingewechselten Mak besser ins Spiel, die Tore machten aber wieder die Hessen: Nach einer einfachen Kopfballvorlage steht Aigner allein vor Schäfer und bedient mustergültig Joselu – achja, der war ja noch im Spiel. Wenig später staubt Madlung zum 0:3 ab! Madlung, der in der Winterpause arbeitslos war.
Dann kam aber der Glubb! Und das ist das lobenswerte gewesen, sie haben nicht aufgegeben! Ein Traumpass von Campaña auf Drmic, hammermäßige Annahme und ein strammer Strich in die lange Gambl! 1:3! Yea! Warum nicht öfters so!
Nun die Eintracht verunsichert. Plattenhardt spielt vor dem Strafraum quer auf Campaña und der Spanier nagelt ihn aus 25 Metern links unten rein! 2:3! Hammer, kommt nun mal bei uns ein Wunder?
Der FCN drückte nun, die Kulisse war da! Geile Phase, die darin gipfelte, dass sich Mak und Pekhart im Strafraum gegenseitig behinderten. “Nimm ihn Du” war förmlich zu hören. Gleich drauf ist Joselu nach einem Fehler durch und Pinola… nunja, er wird wohl seine Füsse berührt haben. Also geht die rote Karte dann auch in Ordnung. Also merken wir uns: Petrak verletzt, Pino gesperrt.
Nun ließ der Glubb die Flügel hängen. Joselu konnte abermals abstauben, ehe Kadlec in der Nachspielzeit sehenswert traf. Aus, vorbei, 2:5.
Fazit
Das wars wohl. Das 3. Endspiel in Folge verloren, die Konkurrenz davonziehen lassen und von der schönen Verbeek-Spielweise ist kaum mehr was zu sehen. Nur unverbesserliche Optimisten glauben jetzt noch an einen Klassenerhalt – und zu der Gruppe gehöre ich nun wirklich nicht. Oder man muss es von Berufswegen her glauben, so wie Gertjan Verbeek. Er meinte in der Pressekonferenz vor dem Eintracht-Spiel, dass er noch 4 Siege benötigen würde. Gegen wen die geholt werden ist zweitrangig. Richtig, aber da wir nun alle Mannschaften im Tabellenkeller mit Punkten vollstopfen, glaube ich auch nicht dass 35 Punkte reichen um sicher drin zu bleiben. Aber er ist der Fachmann, ich lass mich da gerne eines besseren belehren.
Die heutigen Lichtblicke auf dem Platz waren Pinola, Campaña (Glückwunsch zum ersten Bundesligator!) und natürlich Drmic. Schwach für mein Empfinden Poga, Kiyo und Ballitsch – alle anderen sind eher arm dran und haben sich mit hängenden Schultern eingereit.
Auf Dauer ist das Fehlen der Qualität durch die vielen verletzten wichtigen Spieler nicht von der Hand zu weisen. Chandler, Hasebe, Gebhart, Ginczek, Nilsson und jetzt Petrak, dazu Spieler wie Kiyotake vollkommen ausser Form, das kann unser kleiner Club nicht kompensieren.
Das muss man einfach irgendwann erkennen und mal ehrlich, es gibt schlimmeres als einen Neuaufbau mit Gertjan Verbeek. Doch bis dahin is ja noch Zeit, vielleicht kommt ja doch ein Wunder, denn wie sang schon Zarah Leander “ich weiß es wird einmal ein wunder geschehen“!
RelVoSprung 0 Punkte
Tja, auch der is wieder zusammengeschmolzen. Unsere Gegner schachern sich gegenseitig die Punkte zu und wir verlieren brav. Freiburg schlägt Werder zuhause 3:1, gegen die wir zuhause 0:2 verloren. Stuttgart schlägt mit nur einem Torschuss den Hamburger SV mit 1:0, bei denen wir vor Wochenfrist ebenfalls verloren. Bremen und nun auch Frankfurt sind mit 29 Punkten fast schon ausser Schlagweite. Nunja, der RelVoSprung war in dieser Saison das erste Mal negativ. Wird wohl doch ein Zeichen gewesen sein.
Wir haben es nun fertig gebracht gegen unsere Konkurrenten zuhause 0:5 (HSV), 0:3 (SCF), 0:2 (SVWB) und 2:5 (SGE) zu verlieren. Ich fürchte das KANN nicht ohne Konsequenzen sein.
Nun kommt am Mittwoch der VFB Stuttgart ins Max-Morlock-Stadion: Mit neuem Trainer, dem ersten Sieg 2014 im Rücken und dem wieder spielberechtigten Vedad Ibiševic?, der noch dazu liebend gerne gegen Nürnberg trifft. Wer weiß, vielleicht gibt es ja ein Wunder? 😉
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Wie gestern auch hier im Glubb-Blog angekündigt, haben die Ultras Nürnberg vor dem “Endspiel” gegen Frankfurt zu einem unterstützenden Trainingsbesuch aufgerufen und über 1.000 Fans sind gefolgt! Eine geile Aktion der UN – Hut ab!
Bei kaltem Nieselwetter versammelten sich die Fans des Ruhmreichen während des Trainigs am Parkplatz Valznerweiher. Auf den Strassen herrschte (beinahe) Ausnahmezustand, Parkplätze waren keine mehr verfügbar – teilweise wurden sogar Durchfahrten vor dem Hotel zugeparkt.
Kurz nach 14:30 Uhr setzte sich die Masse in Bewegung und zog aufs Trainingsgelände, wo grad das Abschlußspielchen unserer Jungs stattfand. Verbeek ließ Eckbälle und die darauffolgenden Konter trainieren. Einige echt sehenswerten Spielzüge und auch Tore waren dabei. Die Aufteilung in den beiden Mannschaften lässt auf einige Veränderungen in der Anfangsformation schließen. Hoffen wir, dass das dann morgen gegen die Eintracht auch so toll alles klappt.
Nach dem Spiel ließ Trainer Gertjan Verbeek die Spieler zusammenkommen um die letzten Dinge zu besprechen. Gleich danach führte die Kapitän Raphael Schäfer die Mannschaft zur vollbesetzten “Haupttribüne” (siehe Bilder), wo sich die Akteure bei der kompletten Breite der Fanmassen applaudierend bedankte. Herrliche Geschichte!
Als die letzten Spieler noch Torschußtraining machten, zogen die Fans wieder vors Verwaltungsgebäude, wo man ein Spalier für die Spieler bildete und ihnen nochmals gründlich Applaus spendete. Abschließend gab es noch ein Konzert: Liedermacher Martin Meinzer aus Lauf, der seinen Song Ich bereue diese Liebe nicht!, dem auch Gerjan Verbeek andächtig lauschte:
[youtube -NrOpyTyBTQ]
Die Fans holten sich noch Autogramme und posierten mit ihren Idolen für Fotos. Alles in Allem eine rundum gelungene Aktion, die hoffentlich auch den gewünschten Effekt auf dem Platz liefert.
Deshalb sage ich danke für diese tolle Idee und das Engagement, das auch umzusetzen. Die Fans uns ihr Bekenntnis zum Glubb könnte vielleicht das Zünglein an der Waage sein. Wollen wirs hoffen, dass wir alle nach dem letzten Spiel ordentlich was zu feiern haben!
@glubb_blog_de folgenZwei Männer müssen vor einem Bären fliehen. Während der eine schon läuft, zieht der Zweite sich noch schnell die Turnschuhe an. “Hör auf, deine Zeit zu verschwenden“, ruft der Erste. “Glaubst Du dass Du mit den Dingern schneller als der Bär bist?“. “Nein,” erwidert der Zweite “ich muss nur schneller sein als Du“! 🙂
Und damit zurück zum Glubb: Wir müssen im Abstiegskampf keine 40 Punkte schaffen! Wir müssen “nur” besser sein als drei andere Teams!
Nur leider fürchte ich, dass uns unsere “Turnschuhe” in Form von Ginczek und Hasebe “kaputtgegangen” sind. Was also tun, um die Konkurrenten dem Bären “zum Fraß” vorzuwerfen? Ganz einfach: Wir müssen denen ein Bein stellen, bevor sie uns eines stellen. Klingt zwar makaber, aber hier gehts ja auch ums “Überleben”! 🙂
Erst im Kontext einer solchen Geschichte fällt auf, wie martialisch die Presse über Abstieg schreibt. Torhüter und Kapitän Raphael Schäfer klingt da schon weitaus gelassener, wenn er immer wieder betont, dass er sich derzeit nicht aufregt. Insgeheim denke ich aber schon, dass es auch an ihm nicht spurlos vorbeigeht.
Woche der Wahrheit
Ganz anders der Manolo, der schon langsam schlecht schläft. Aber warum? Ist es das berühmte “Das Glas is halbleer”-Denken des Glubberers im Allgemeinen? Denn eigentlich könnte man die drei Spiele auch angehen mit der Denke “drei Teams vom Tabellenkeller, wir haben es selbst in der Hand”. Das kann man auch als Chance sehen! Doch zu oft haben wir solche “Endspiele” erlebt, die dann miserabel gespielt wurden oder auch immer wieder und zuverlässig mit unglaublichem Pech absolviert wurden. Da fällt mir das 2:2 nach 2:0 gegen Bielefeld in 2008 ein, als Nürnberg ca. 28 Mal aufs Tor schoss – die Arminia dagegen genau zwei Mal.
Da ist natürlich die Angst gross, dass es nun wieder so läuft. Denn seien wir ehrlich: In den letzten drei Spielen hatten wir kaum Torchancen, dafür aber abgefälschte Gegentore und ein Eigentor – nicht zu vergessen: die Pfostentreffer 20, 21 und 22! Noch dazu kennt nun jeder unseren Drmic und jede Hintermannschaft deckt in mit mind. 2 Leuten zu. Sicher, man könnte dadurch Räume für einen zweiten Stürmer schaffen, doch Ginczek wird diese Saison nicht mehr auflaufen können, denn – richtig, das Verletzungspech, das bei uns auch wieder am grössten ist. Fast hätte ich vergessen es zu bejammern. 😉
Ich bereue diese Liebe nicht

Und mit Jammern muss jetzt Schluss sein! Das wird ne grosse Umstellung für mich, aber ich werds versuchen. Denn der Glubb unter Verbeek ist NICHT der Glubb unter von Heesen oder Zobel! Gertjan wird einen gewieften Plan haben, wir werden alles geben! Die Gazetten pfeifen es ja schon von den Dächern, dass unser Trainer einen grossen Umbau vornimmt! Gegen Augsburg, Hoffenheim und Hertha haben wir auch gewonnen, und die sind stärker einzuschätzen als Frankfurt, Stuttgart und Freiburg! Außerdem ist wichtig wo wir am 10.5. um 17:25 Uhr in der Tabelle stehen! Freiburg hats 1994 vorgemacht: Man kann auch die letzten vier Spiele gewinnen! 😉
Und wir Fans könnten das Zünglein an der Waage sein! Überall wird es unruhig und in Nürnberg feiert alles mit “Ich bereue diese Liebe nicht!“! Darum werden die Fans am morgigen Samstag, 22.03.14 um 14:30 Uhr (Turnhalle) der Mannschaft einen Trainingsbesuch abstatten und zeigen, dass wir wie ein Mann hinter ihr stehen. “Erscheint zahlreich, sagt es weiter, kommt zum Training, nehmt eure “Ich bereue diese Liebe nicht!“-Fahnen mit, hängt sie über die Banden oder fertigt weitere, aufmunternde Transparente an! Lasst die Spieler sehen, was uns dieser Verein bedeutet!” heißt es in einem Aufruf. Wir werden da sein!
[youtube pOsndkXrINE]
(Direkter Link hier)
Also werden wir positiv sein! Wir werden dran glauben! Und wir werden es zeigen! Alles für den Glubb!
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Die nächsten Spieltage sind terminiert! Leider muss der 1.FC Nürnberg wieder an einem Sonntag ein Heimspiel austragen – noch dazu ist das Ostersonntag, schlecht für die Familien! Dafür können die Auswärtsfahrer sich aber über die beste Fussballzeit freuen:
Übersicht:
31. Spieltag: (Sonntag, 20.04.14, 15:30 Uhr) 1. FC Nürnberg – Bayer 04 Leverkusen
32. Spieltag: (Samstag, 26.04.14, 15:30 Uhr) 1. FSV Mainz 05 – 1. FC Nürnberg
Weitere terminierte Clubspiele findet Ihr hier! Bleibt nur noch zu hoffen, dass der Glubb bald in die Verbeek’sche Spur zurückfindet und das Abstiegsgespenst nachhaltig aus Nürnberg vertreibt. Wir drücken die Daumen!
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Was is nur mit unserer Verbeek-Truppe schon wieder los!? “6-Punkte-Spiel”, “Überholspiel”, “Endspiel” – was war nicht alles im Vorfeld über die Begegnung beim Hamburger SV geschrieben worden. Zahlreiche Glubberer waren wieder mit an Bord, wenn sich der FCN abermals anschickte, die zum Befreiungsschlag anzusetzen. Dass es nun nahezu ein Dasaster wurde, das durch die Ergebnisse der Konkurrenz noch verstärkt wurde, lässt die akute Abstiegsangst wieder am Valze regieren! Die Rückkehr des “Aufbaugegners Nürnberg”! Nun wissen wir, es wird noch verdammt eng – oder kann auch Verbeek die hochkarätigen Ausfälle auf Dauer nicht kompensieren?
Als nach 50 Sekunden Feulner die erste Chance versiebte, dachte jeder, dass das das nötige Feuerwerk werden würde, dass man in so einem brisanten Duell abbrennen müsste. Doch im Laufe der ersten Halbzeit wurde durch Fehlpässe der Heimatverein regelrecht aufgebaut. Immer wieder gab es Fernschüsse aufs Nürnberger Tor, Rapha Schäfer bewahrte uns da schon vor dem Rückstand. Der Glubb fand dagegen nach vorne überhaupt nicht statt, außer durch Feulner, der mit einem Pfostentreffer wirklich Pech hatte. Der HSV konnte aber auch einen solchen verbuchen. Da wird Verbeek in der Pause schon die richtigen Worte finden…
Doch leider gab es die nicht oder sie kamen nicht an! Denn nun konnte sich Nürnberg überhaupt nicht mehr befreien! Pino musste auf der Linie retten, Schäfer parierte ein ums andere Mal bravourös, wann endlich pfeift der Schiri ab, dachte ich mir in der 75. Minute….
Doch dann folgte die 80. Minute und der Beweis, dass uns der Fussballgott wieder so hasst, wie er das in der gesamten Hinrunde getan hat. Calhanoglu schießt zum x-ten Mal aufs Nürnberger Gehäuse, nachdem der eingewechselte Balitsch bei dessen Ballannahme wie ein E-Schüler wirkte, der agile Mike Frantz versucht zu blocken und fälscht ihn damit unhaltbar für Schäfer zum 1:0 für den Drecks-Dino ab. Danke, hatten wir solch unglückliche Nummern nicht schon gegen Bremen “bejammert”?
Aber für unseren Mike kam es bei seinem Jubiläum, dem 100. Bundesligaeinsatz für den Glubb, noch schlimmer: Eine Hereingabe lenkte er höchst eigenartig und unbedrängt ins eigene Tor… das wars, oder? Plötzlich zeigte der Glubb dass er doch des Fussballspielens fähig war: Ein schneller Gegenstoß, ein guter Paß vom Scheßlitzer Feulner auf Drmic, der seine ganze Klasse zeigte, zwei Rothosen ins Leere laufen ließ und zum 2:1 ins rechte Eck traf!
Hoffnung bei den über 2.000 mitgereisten Nürnbergern, vor allem als der eingewechselte José Campaña in der 93. Minute zum Freistoß aus aussichtsreicher Position antrat. Ein wirklich guter Freistoß, wie man ihn von Kiyo schon lange nicht mehr sah, drehte sich über die Mauer, aber Adler konnte ihn spektakulär zur Ecke klären – Moment, Ecke? Die ließ Schiri Fritz nicht mehr ausführen – aber da regen wir uns etz nicht auch noch auf. Schluss!
Fazit:
Mir bereitet natürlich das Pech Sorgen, dass wir schon wieder haben. Pfostentreffer Nr. 22, ein abgefälschtes Gegentor und ein Eigentor, super. Aber noch mehr Sorgen mache ich mir über die Leistung des Ruhmreichen! Ballbesitz war mit 47% : 53% zwar noch positiv für die Gäste aus Nürnberg, aber 57%:43% Zweikampfquote und vor allem 26:9 Torschüsse sehen mich bestätigt, dass es wohl eines der schlechtesten Spiele unter Verbeek war, wenn nicht sogar DAS schlechteste. Auch wirkte Gertjan leider etwas ratlos in der Pressekonferenz, in der sich Slomka als allwissender Fussball-Experte in der Aufmerksamkeit sonnte. “Ich habs Euch allen gezeigt” stand auf seiner Stirn… nunja, Tore und Punkte geben einem nun mal recht.
Der Glubb dagegen wirkt hilf- und auch lustlos. Ein Rausspielen aus der Verteidigung war kaum möglich, Pino und Petrak waren oft zu riskanten Aktionen gezwungen, Angha war ein Gefahrenherd. Im Mittelfeld zeigte Kiyotake mal wieder nicht das, was man von ihm erwartet und auch schon sehen konnte und der Kämpfer Drimc war mal wieder abgemeldet. Über Hlousek und Mak zu schimpfen erübrigt sich langsam. Der HSV zeigte nach Dortmund (und ein Stück weit auf Bremen) der gesamten Bundesliga, wie man gegen den Glubb bestehen kann. Einzig Campaña und die “Kampfschweine” (positiv gemeint) Pinola, Drmic und Frantz sowie natürlich der Rückhalt Schäfer sorgten für etwas ansehnliche Aktionen auf dem Platz und waren wohl auch der Grund, warum wir überhaupt uns über einen knappe Niederlage ärgern können. Nun kommt Frankfurt zum nächsten “Überholspiel”, dass der FCN nun langsam gewinnen MUSS um überhaupt noch eine reelle Chance auf den Klassenerhalt zu haben.
Ehrlicher Weise muss man aber auch sagen, dass der HSV ohne die “Eigentore” des FCN wohl über ein “Chancentod-Spiel” gejammert hätte und nun genauso viele Punkte hat wie wir. Also von der seeligen Befreiung der Hamburger kann noch in keinster Weise gesprochen werden. Es bleibt also eng dort im Keller.
RelVoSprung 1 Punkt
Und da sind wir bei den Ergebnissen der Konkurrenz, die nun mal völlig gegen uns gespielt hat – gut, wir haben ja auch gegen uns gespielt. Stuttgart tritt mit neuem Trainer nun völlig anders auf und holt in Bremen einen verdienten Punkt, nachdem sich ja die Hanseaten letzte Woche in Nürnberg aus dem Abstiegskampf verabschiedeten. Braunschweig erkämpft einen Punkt gegen Wolfsburg und völlig Banane wurde es bei Frankfurt gegen Freiburg, wo die Breisgauer doch wahrhaftig 4:1 gewannen und nun auf dem Relegationsplatz und in unserem Nacken stehen. Hatte ich erwähnt, dass wir nach den nächsten 3 “Abstiegsendspielen” fast nur noch Hochkaräter als Gegner haben?
Fans
Tja, dieser Dino mit diesem ständigen “dem Abstieg von der Schippe springen”, dabei aber ein Gebaren an den Tag zu legen wie die Tripple-Bauern, geht mir langsam gewaltig gegen den Strich. Aber trotzdem muss ich die Stimmung in der AOL-Arena Imtech Arena wirlich loben. Auch die Dauerchoreo, als die Fans durch Überjacken oder Westen die HSV-Raute in den Oberrang zauberten, ringt mir schon ein anerkennendes Nicken ab. Nur diese blöde Uhr, die könnte langsam mal auf Null gestellt werden.
Und unsere Jungs und Mädels vom schwarz-roten Bereich? Auch die brachten ihre Leistung und mussten sich wohl ziemlich ärgern – und bei 7 – 8 Stunden Busfahrt hat man da ausreichend Zeit dazu. Schade, ach wäre doch den Glubb so gut wie seine Fans: Wir hätten nie etwas mit dem Abstieg zu tun! 😉
Bleibt uns also abermals nur die Hoffnung! Die Hoffnung auf einen genialen Einfall von Gertjan Verbeek und auf etwas Glück im Spiel – und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Wichtig ist einfach, wo wir am letzten Spieltag um 17:25 Uhr stehen!
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Vier Siege, Platz 12 und ein Dortmundtrainer Klopp, der uns zum Klassenerhalt gratuliert, indem er sich auf “das Spiel in der nächsten Saison freut”. Das alles ist offenbar Gift für den 1. FC Nürnberg. Eine “Wir sind eh schon durch”-Stimmung hat sich im Frankenland breit gemacht, die trügerisch ist. Denn wie schnell es wieder in die andere Richtung gehen kann, kann man sich seit gestern wieder besser vorstellen: Statt der “Befreiung” und vielleicht sogar Platz 11, wirds nun wieder etwas enger und ungemütlicher. Vielleicht ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit!?
Denn mit Werder Bremen kam ein verunsicherter direkter Konkurrent ins Grundig Stadion, der von Glubb regelrecht an die Wand gespielt wurde. Doch mehr als eine von Kiyotake genau auf den Torhüter gezimmerte Schusschance und ein klägliches Schüsschen von Mak, nach zugegeben überragender Einzelleistung, sprang nicht raus. Nürnberg war überlegen, aber hatte keine Tormöglichkeiten. Eher baute man mit zunehmender Dauer den Gegner auf, der mit einem Lattenkracher andeutete, was kommen würde. Als dann Campaña mit einem Fehlpass einen Bremer Angriff einleitete, wars passiert: Ein Fernschuss krachte ans Lattenkreuz und di Santo staubt ab. Der Glubb sichtlich schockiert.
In Hälfte zwei dann ein “wahres Powerplay” (Kicker) vom Glubb, aber ohne die ganz grossen Torchancen. Bremen war wirklich schwach, doch Bargfrede konnte den zweiten kapitalen Fehlpass von Campaña abfangen und ihn abgefälscht ins Tor befördern. Der für den verletzten Schäfer eingewechselte Rakovsky war chancenlos.
Dann aber noch ein grosser Fussballmoment: Hunt fliegt neben Pinola durch den Strafraum und Gräfe zeigt auf den Punkt. Dann aber zeigt der Werder-Kapitän grösse und Fairness und gibt zu, dass es eine Schwalbe war. Schiedsrichter Gräfe muss die Entscheidung zurücknehmen – ich bin mit sicher dass er sagte “ich will aber, ich will, ich will, ich will” 😉 . Ein Sieg für den Fussball! Chapeau Aaron Hunt!
ABER, gibts bei ner Schwalbe nicht gelb? Mal ketzerisch gefragt! Und ausserdem, wenn ich 2:0 führe is sowas leicht. Fraglich ob er bei 1:1 oder 1:0 fürn Glubb ebenso reagiert hätte. Aber Fairness ist Fairness.
Da muss dann natürlich auch Kiyotake lobend erwähnt werden, der einen bereits gepfiffenen Eckball auch zurücknehmen ließ. Fair geht vor – hoffentlich auch in der Tabelle! 😉
Der FCN versuchte noch mal ein Tor zu erzielen, aber mehr als ein Lattentreffer (Nr. 20) vom weitgehend “zugedeckten” Drmic, sprang nicht mehr raus.
Fazit:
Was kann man dem Glubb vorwerfen? Trefft vorne das Tor und kriegt hinten keine unglücklichen Tore? Denn für meinen Geschmack war das heute sehr unglücklich, allerdings tat der FCN nach vorne zu wenig zwingendes. 15:12 Torschüsse, 60:40 Ballbesitz, 6:2 Ecken!
Erschreckend für mich aber, dass zum zweiten Mal in Folge unsere Offensive völlig abgemeldet war. Wie in Dortmund, so wurde auch gegen Bremen der starke Drmic komplett zugedeckt. Der Schweizer, der unter der Woche bei seinem “Nati-Debüt” gleich sehenswert doppelt traf, ist die Seele unseres Aufschwungs, da Ginczek ja leider komplett ausfällt. Der Rest ist ziemlich harmlos, wobei ich Mak gestern als recht gut empfand – Hlousek dagegen macht mich langsam wütend.
Durch das Fehlen von Ginczek sind wir extrem ausrechenbar!
Ansonsten würde ich an dieser Stelle meine Argumentation vom Braunschweig-Spiel gerne umdrehen: Hätte Kiyo getroffen und die Bremer nicht, würden schlechte Leistungen nicht so ins Gewicht fallen. Dass Kiyotake immer die Geschwindigkeit aus Tempogegenstössen nimmt, würde mich dann nicht so ärgern. Oder dass Angha und Hlousek nicht flanken können – wobei Angha bei mir noch den Bonus des jungen Spielers hat.
So aber kanns im Falle einer Niederlage in Hamburg wieder sehr eng werden. Denn man darf nicht vergessen: Zum Ende der Saison haben wir durch die Bank die grossen Kaliber der Bundesliga als Gegner! Da sollten wir ein Punkte-Polster aufgebaut haben.
RelVoSprung 3 Punkte
NOCH ist hier nichts passiert, noch sind wir 3 Punkte vor der Relegation und können aus eigener Kraft die Teams hinter uns auf Distanz halten. Doch eine Niederlage in Hamburg nächste Woche befördert uns wieder unter die Hanseaten. Die mit dem Dino punktgleichen Stuttgarter haben heute Trainer Schneider entlassen und werden morgen Huub Stevens als Nachfolger vorstellen. Ein “Neuer Trainer”-Effekt kann uns in 2 1/2 Wochen voll treffen – zumal Ibisevic dann wieder spielberechtigt ist… und er gegen uns besonders gerne trifft.
Daher vielleicht ganz gut, wenn sich JETZT alle noch mal zusammenreissen!
Wobei man auch sagen muss, dass sich unsere Konkurrenten, einschließlich Bremen, wirklich nicht mit Ruhm bekleckerten. Ergo: Möglich ist alles.
Fans
Erstmal wunderschön die Aktionen um den Slogan “Ich bereue diese Liebe nicht“! Die Fans konnten sich für 3 Euro eine Fahne mit dem Spruch kaufen und das Baugerüst an der Steintribüne wurde eindrucksvoll verziert (siehe Bild ganz oben). Im Stadion gabs Donuts mit dem Bekenntnis – und als Anregung: Vielleicht gibts bald auch ein “Ich bereue diese Liebe nicht“-Bier! 🙂
Die Ultras machten nach dem Stimmungsboykott von Dortmund wieder ordentlich Dampf und brachten es nach dem Spiel sogar zu einem “Josip Drmic”-Sprechchor! Der Schweizer zeigte sich auch ge-/berührt und klatschte zurück! Eine schöne Szene, sollte öfter mal gemacht werden!
Hoffentlich lernen alle aus diesem Werder-Fehler! Wir sind noch lange nicht durch, aber immer noch auf gutem Wege! Ich vertrau hier voll auf Gertjan Verbeek, dass er uns ans Ziel bringt, obwohl in das Verletzungspech immer wieder zurück wirft.
Gemeinsam schaffen wir den Ligaverbleib! Alles für den Glubb!
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Die nächsten Spieltage sind terminiert! Und da hat der 1.FC Nürnberg Glück, dass er zwei Mal zur besten Fussballzeit ran darf: Samstag um 15:30 Uhr!
Übersicht:
29. Spieltag: (Samstag, 05.04.14, 15:30 Uhr) 1. FC Nürnberg – Borussia M’gladbach
30. Spieltag: (Samstag, 12.04.14, 15:30 Uhr) VfL Wolfsburg – 1. FC Nürnberg
Weitere terminierte Clubspiele findet Ihr hier! Bleibt nur noch weiter zu hoffen, dass der Glubb in 2014 so weiter macht wie in den ersten 6 Spielen der Rückrunde: Mit dem Rhythmus von 2 Siegen, 1 Niederlage, 2 Siege, 1 Niederlage könnte ich mich wirklich anfreunden! 😉
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Sollte jemand Angst gehabt haben, dass die Bäume in Nürnberg in den Himmel wachsen, konnte sehen, das wir von den grossen noch sehr weit weg sind. Der BVB holte uns wieder auf den Boden der Tatsachen, da nach dem Braunschweig-Sieg einige schon Europapokal sangen! Aber grosse Aufreger war die “verhinderte Stimmung” im Gästeblock, da wegen Auseinandersetzungen mit der Polizei und der Ordnern 21 Ultras in Gewahrsam genommen wurden und darum ca. 200 von ihnen aus Protest auf Anfeuern ihres FCN verzichteten. Ob das den BVB hart getroffen hat, wage ich zu bezweifeln – eher das Gegengeil, aber dazu später mehr.
Zum Spiel hatte Verbeek gleich eine Überraschung parat: Pekhart in der Startelf. Der BVB unterschätzte den FCN nicht und machte sofort Druck. Pinola wurde nach seinem 4. Fehlpass in 36. Minute ausgewechselt und durch Pogatetz ersetzt. Oh nein, nicht schon wieder ein verärgerter Spieler, aber der Argentinier zeigte sich wenig später auf Twitter einsichtig!: “Richtige Entscheidung. Nur eine schlechte Tag”!
Poga machte es aber auch nicht besonders besser und dazu zeigte sich Schiri Dingert als wunderbarer “Heimschiedsrichter”. Höhepunkt war die Situation im Bild rechts, als Angha einen Ball wegspitzelte, Schäfer diesen am 5er aufnahm und “Heimi” auf Freistoss wegen Rückpass entschied. Zum Glück entstand aus dieser Situation kein Tor, sonst hätte man von einem “verpfiffenen Spiel” sprechen können.
So aber steht einfach die höhere Qualität bei Dortmund, die den Unterschied machte. Denn kurz vor der Pause konnte der starke Drmic einen Pass abfangen, leitete schnell auf Pekhart weiter, der den heraus geeilten Weidenfeller zu überlupfen versuchte, doch der Ball klatschte an den Pfosten: Alutreffer Nr. 19 lt. Sportschau.
Nach der Pause war es aber nur Frage der Zeit, bis die schwarz-gelben die Umklammerung in ein Ergebnis verwandelten. Ausgerechnet der wiedergenesene Hummels staubte einen Lewandowski-Kopfball zum 1:0 unter die Latte. Eine Abseitsposition hatte “Heimi” nicht gesehen. Nun musste der Glubb aufmachen und schaffte somit Kontergelegenheiten für Dortmund. “Neu-Bayernsau” Lewandowski (kann er sich schon mal dran gewöhnen) und Mkhitaryan stellten das für meinen Geschmack etwas zu deutliche 3:0 sicher – zumal Schäfer heute wieder sehr stark war. Beim Glubb hatten einzig Hlousek mit einem Schuss und Frantz völlig frei mit einem Kopfball noch Gelegenheit zur Ergebniskosmetik. Das wars. Schluss.
Fazit:
Verbeek hätte eigentlich alles richtig gemacht, hätte Pekhart das Ding versenkt. Denn dann hätte man vielleicht die müden Eurofighter vom Borsigplatz auskontern können. Aber könnte, hätte und wenn sind selten Partner für einen Sieg.
Personell wars heute durchwachsen, aber klar, wir haben auch verloren. Denn dann fällt einfach ins Gewicht, dass Hlousek zu schwach ist, Kiyo jeden zweiten Ball verliert und Pekhart zu langsam ist.
Stark waren heute Frantz und Campaña, Angha wird immer besser und sicherer, und der bereits erwähnte Schäfer und der von 3 Dortmundern (!) gedeckte Drmic empfand ich als bärenstark! Apropos: Niklas Stark spielte heute erstmals wieder. Willkommen zurück!
RelVoSprung 4 Punkte
Wie gegen Braunschweig angekündigt, ist eine Niederlage in Dortmund kein Beinbruch! Hier hat sich nix geändert, denn der HSV verlor und Brauners holte gegen Gladbach “nur” ein Unentschieden. Dagegen punkteten Frankfurt und Bremen dreifach und konnten somit wieder an uns vorbeiziehen. Nun herrscht aber die besondere Situation, dass von Platz 15 bis 17 alle 19 Punkte haben: Stuttgart, Hamburg und Freiburg. Alles unsere Gegner in den nächsten Wochen! Das wird noch ein heisser Tanz!
Fans:
Womit wir beim heissen Teil des Spiels wären: Schon auf dem Hinweg wurde über die neuen Medien berichtet, dass es wohl Ausschreitungen zwischen Ultras und Polizei gegeben hätte und darum das Eintreten ins Stadion sehr erschwert würde. Dem war auch so, die behelmten Streitkräfte bildeten einen Damm damit die Einlässe nicht von der Seite frequentiert werden könnten, darum war aber das Chaos vor dem Damm umso grösser. 30 Minuten um reinzukommen? Und ich dachte die sind dort Menschenmassen gewohnt? Drinnen dann aber schon die ersten Berichte, aus denen alle ich eine verständliche Version basteln möchte.
Der BVB und die Polizei hatten diesmal nichts ausser Zaunfahnen, Megaphon und Trommeln erlaubt, da beim letzten Mal unter einer grossen Block-Fahne gezündelt wurde. Einige Personen versuchten dieses Verbot zu umgehen und reichten (Fahnen-) Stangen durch den Zaun beim Eingang. Die über-, übermotivierten Einsatzkräfte werteten dies als Schmuggelversuch und Beschlagnahmten alle Materialien der Ultras. Bei Auseinandersetzungen wurden 21 Glubberer in Polizeigewahrsam genommen. Lt. NN hätten sich dann 200 bis 300 Ultras Solidarisch erklärt und das Stadion nicht betreten. So der Ablauf, genau werden es wohl nur die Beteiligten wissen.
Die Folgen waren aber für jeden zu merken: Totenstille am Block! Und das bei über 4.000 mitgereisten Fans! Es war so schlimm, dass die Spieler mit den Armen ruderten und so Unterstützung einforderten, und die Fans sich beschwerten “do hätt ich a vorm Fernsehen hocken bleim könna”! Ein anderer meinte “da sieht man wieder, dass es den Ultras nicht um die Mannschaft geht”. Die UN hat sich an diesem Tag nicht unbedingt neue Freude machen können – so ist das eben, wenn man sich unentbehrlich macht.
Ob das nun gerechtfertigt war, dass die Einsatzkräfte so reagiert haben und ob es die ehrenhafte Pflicht eines Ultra war, sich solidarisch zu zeigen, möchten bitte andere entscheiden. Tatsache ist aber, dass die Mannschaft im Stich gelassen und nicht in gewohnter Manier lautstark unterstützt wurde. Ob die Spieler einen Stimmungsboykott vermuteten und darum so verunsichert agierten, vermag ich nicht zu sagen.
Vielmehr behaupte ich aber, dass so ein Eingreifen Kalkül war! Denn nicht nur Klopp schwärmte in Vorfeld von Verbeeks Nürnbergern und dem geilen Anhang um das “Ich bereue diese Liebe nicht“! Es musste jedem klar sein, dass da was gewaltiges auftauchen wird: Eine Überraschungsmannschaft mit 4.000 entfesselten, auf die Überraschung hoffenden Auswärtsfans im Rücken. Möglich ist da alles!
Warum dann nicht die anerkannte Fanszene provozieren, damit sie sich selbst dezimiert? Von vielen (auch durchaus geschätzten, weil bekannten) Seiten wurde mir bestätigt, dass Ordner und Polizei sehr provokant, ja beleidigend die Fans angingen. Der Tränengas-Sprüher sass auch wieder recht locker, konnte ich sehen. Und dass die Ultras bei Materialverbot auf Support verzichten, war in Frankfurt schon zu sehen.
Und meiner Meinung nach, haben das die Einsatzkräfte in Lissabon auch schon geschafft – da warens übrigens auch über 4.000 Clubfans!
Also würde ich vorschlagen in Zukunft einen Plan B zu haben, damit wir Nürnberger uns nicht wieder die Stimmung klauen lassen können! Vor allem, wenns wieder über 4.000 Auswärtsfans werden. Und die Dortmunder Polizei übertreibt ja jedes Mal (siehe Bild). Beim nächsten Mal wissmers!
Denn wie heisst der Klassiker bei den Laffer Bimbelas? Du darfst Dich nicht provokazieren lassen! 🙂
Denn nur gemeinsam, alle Glubberer mit der Mannschaft, schaffen wir das “Unmögliche”, das aber schon zum Greifen nah ist: Der Klassenerhalt nach einer Hinrunde ohne einen einzigen Sieg! Auf gehts!
Alles für den Glubb
PS: Das schwachsinnige Plakat der Dortmunder “Ey Nürnberg: kein Geld für Kokain? Oder warum den Billigen Dreck Aus Tschechien ziehen?” bezog sich wohl nicht auf unsere tschechischen Spieler, sondern auf Insider-Wissen über die Banda Di Amici.
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Wenn man schon mal in der Nähe ist, dann reizt es schon, da auch hinzugehen. Auch wenn es bisweilen lange dauern kann, bis man alle von dem Vorhaben überzeugen kann. 😉
Da Paderborn derzeit ja einen Aufstiegsplatz in der zweiten Liga ziert, lohnt es sich allemal hier die Gegebenheiten anzusehen: Das Stadion liegt direkt an der Autobahn A33, Ausfahrt Paderborn-Elsen. Wir leider so spät dran, dass die grosse Zufahrt zur Benteler-Arena schon gesperrt war und wir einen grossen Umweg durch die Wohngebiete machen mussten und somit nicht auf dem grossen Parkplatz gleich bei der Arena parken konnten.
Von unserem Parkplatz ging ein kleiner Fussweg an einem Möbelhaus vorbei zum Stadion. Dort waren wir dann erstmal verwundert, weil kein eingezäunter Bereich um die Arena war. Die Kassenhäusschen waren quasi in der Stadion-Aussenwand eingearbeitet. Die Damen verkündeten auch dass wir Glück gehabt hätten, in “einer Minute” wären sie gegangen. War ja schon Halbzeitpause, Bochum führte 1:0.
Nun mussten wir aber mit unseren Block D-Karten einmal komlett ums Stadion rum – also gut, dass es so klein ist. Die Arena an sich ist der Bausatz wie Mainz, Augsburg oder Hoffenheim, mit der Besonderheit, dass die Blöcke wohl erweiterbar sind, d.h. das Tribünendach höher ist als die Blöcke:
Dann aber an der Glasscheibe zu den Gästefans entwickelte sich dann ein munteres Spiel der Heimmannschaft. Ein Doppelschlag per Freistoss von Meha drehte das Spiel, Vrancic und Saglik (per Elfmeter) stellten einen überzeugenden 4:1-Heimsieg sicher. Beeindruckend!
Dann feierte das Stadion gut ab, wobei ich sagen muss, dass diese Kanevals-Bumbum-Lieder in meinen fränkischen Ohren schnell schmerzten. Naja, die wachsen hier mit sowas auf. Is wie bei uns die Bierzelt-Mucke, damit wachsen wir Kärwa-Boum auf! ;-))
Fazit:
Sollte Paderborn wirklich aufsteigen, müssen sie schnell was am Stadion machen. Die Fans sind schon bereit, aber das Umfeld noch nicht. Hier geht es noch sehr familiär zu: 😉
Parkplatz für den Schiedsrichter im Fussgänger-Bereich! 🙂
Tags: Groundhopping





























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